Besoffen vom Taumelbecher

Psalm 122

1 Ein Wallfahrtslied. Von David. Ich freue mich an denen, die zu mir sagen: Lasst uns zum Haus des HERRN gehen! 2 Nun stehen unsere Füße in deinen Toren, Jerusalem! 3 Jerusalem, du bist gebaut als eine fest gefügte Stadt, 4 wohin die Stämme hinaufziehen, die Stämme des HERRN — ein Zeugnis für Israel —, um zu preisen den Namen des HERRN! 5 Denn dort sind Throne zum Gericht aufgestellt, die Throne des Hauses David. 6 Bittet für den Frieden Jerusalems! Es soll denen wohlgehen, die dich lieben! 7 Friede sei in deinen Mauern und sichere Ruhe in deinen Palästen! 8 Um meiner Brüder und Freunde willen sage ich: Friede sei in dir! 9 Um des Hauses des HERRN, unsres Gottes, willen will ich dein Bestes suchen!

Jerusalem ist wieder in aller Munde. Trump´s Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt des Volkes Israel anzuerkennen, setzte die ganze Welt in Aufruhr. Ich will jetzt nicht auf die biblischen Prophetie zum Thema des Landes und Volkes Israel eingehen, das haben andere getan. In beiden Foren, die ich betreibe, und hier auf dem Blog gibt es ausreichend Artikel dazu…

Ich habe es doch tatsächlich gewagt, für Jerusalem und die Juden unter einem Video von KenFM Partei zu ergreifen. – Also so einen Shitstorm hatte ich schon lange nicht mehr. Gut, ich wollte auch provozieren, aber so einen Hass hatte ich nicht erwartet. Von persönlichen Beleidigung, Abwertungen, Schimpfwörtern und „weisen“ Ratschlägen war alles dabei. Die Leute hatten schon fast Schaum vor dem Maul und wenn sie gekonnt hätten, hätten sie mich wahrscheinlich am nächsten Baum aufgeknüpft. Beim Thema Israel denkt man nicht mehr rational, so wie Besoffene nicht mehr rational denken. Jeder, der sich mit diesem Thema auseinandersetzt, scheint gezwungen zu sein, Stellung zu beziehen, so wie jeder Mensch einmal gezwungen wird, Jesus Christus, den Gott und Herrscher Israels, anzuerkennen oder abzulehnen. Bei Gott gibt es keinen neutralen Boden: Entweder man ist für Ihn, oder man ist gegen Ihn.

Mt 12,30 Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut!

Die Knie eines jeden Menschen werden sowieso vor Ihm beugen müssen, egal, ob er angenommen oder verworfen wird (Röm 14,11). Gut, ich beuge meine Knie lieber freiwillig – und weil ich an den Gott der Bibel glaube, bin ich für Israel, wenngleich ich auch nicht ins Extrem fallen will und die Juden verehre, wie es andere tun. Ich finde auch nicht alles gut, was Israel tut, wenn es jedoch nach der arabisch-stämmigen Welt gehen würde, dann würde man den Juden nicht einmal die Luft zum atmen gönnen. Die ganze Welt ist erfüllt von hasserfüllten Muslimen (und auch Atheisten, Agnostikern und anderen Schattierungen), die ihrem Zorn über die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt des israelischen Volkes und nicht des palästinensischen Ausdruck verleihen. Sogar wenn es eine Zweistaatenlösung geben würde, wäre die arabische Welt noch nicht zufrieden. Sie wäre erst dann wirklich zufrieden, wenn es keine Juden mehr in Israel geben würde, wenn es auf der Welt keine Juden mehr geben würde, wenn alle Juden „ins Meer getrieben“ worden wären. Das sagen sie zwar nicht offen und direkt, denn sie sind geschickte Heuchler, aber genau das denken sie.

Ps 82,1 Ein Psalmlied; von Asaph. 2 Bleibe nicht ruhig, o Gott, schweige nicht und sei nicht still, o Gott! 3 Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, erheben das Haupt. 4 Sie machen listige Anschläge gegen dein Volk, verabreden sich gegen deine Schutzbefohlenen. 5 Sie sprechen: »Kommt, wir wollen sie vertilgen, dass sie kein Volk mehr seien, dass an den Namen Israel nicht mehr gedacht werde!«

Sach 12,1 Dies ist die Last, das Wort des HERRN über Israel: Es spricht der HERR, der den Himmel ausspannt und die Erde gründet und den Geist des Menschen in seinem Inneren bildet: 2 Siehe, ich mache Jerusalem zum Taumelkelch für alle Völker ringsum, und auch über Juda wird es kommen bei der Belagerung Jerusalems. 3 Und es soll geschehen an jenem Tag, dass ich Jerusalem zum Laststein für alle Völker machen werde; alle, die ihn heben wollen, werden sich gewisslich daran wund reißen; und alle Heidenvölker der Erde werden sich gegen es versammeln.

Ein Wort an die Muslime: Tut Buße, bevor es zu spät ist! Gott wird sich das nicht ewig bieten lassen! Ihr werdet das Nachsehen haben, wenn ihr Israel nicht in Ruhe lasst (Sach 2,12)!

Joel 4,1 Denn siehe, in jenen Tagen und zu jener Zeit, wenn ich das Geschick Judas und Jerusalems wende, 2 da werde ich alle Heidenvölker versammeln und sie ins Tal Josaphat hinabführen; und ich werde dort mit ihnen ins Gericht gehen wegen meines Volkes und meines Erbteils Israel, weil sie es unter die Heidenvölker zerstreut und mein Land verteilt haben; 3 und weil sie über mein Volk das Los geworfen haben und den Knaben für eine Hure hingegeben und das Mädchen um Wein verkauft und vertrunken haben.

Na dann: Prost!!! 😉

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Eigene Gedanken, gesammelt unterwegs im Dschungel des Lebens…