Die andere Seite des islamischen Terrors

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Der Mensch geht normalerweise immer von sich selber aus. Zu einem Streit gehören meistens zwei Parteien, von der jede Partei glaubt, im Recht zu sein. Um zu klären, wer jetzt im Recht ist, gibt es Gerichte. Manchmal ist nicht sofort klar, wer für einen Streit verantwortlich ist. Man muss zuerst einmal beide Parteien anhören:

Spr 18,17 Wer sich in seinem Prozess zuerst verteidigen darf, hat recht — doch dann kommt der andere und forscht ihn aus.

Luther übersetzte:

Spr 18,17 Ein jeder hat zuerst in seiner Sache Recht; kommt aber der andere zu Wort, so findet sich’s.

Zur Zeit bin ich dabei, den Standpunkt der Deutschen zu den sogenannten Flüchtlingen noch einmal zu überdenken. Die Flüchtlingskrise ist verbunden mit einem fast völlig verändertem Stadtbild. Gehe ich in die naheliegenden Städte, dann sehe ich immer weniger Deutsche aber immer mehr Schwarze und Menschen aus islamischen Ländern, meist junge Männer. Weil ich mich nicht mehr wohlfühlte, wurde ich wütend auf diese „Asylanten“ und ging ihnen aus dem Weg, was ich zu meiner Sicherheit immer noch tue.

Denn gab es immer mehr Gewaltdelikte. Es gab Gewalt gegen Frauen, es gab Gewalt gegen die Urdeutschen. Messerstechereien, Vergewaltigungen, Diebstähle, Beleidigungen, Demütigungen. Dem allem setzte noch unsere „tolle“ Regierung die Krone auf, indem sie die besorgten Bürger, die es gewagt hatten, dieses Unrecht anzusprechen, in die rechte Ecke schob und mit Beleidigungen und Abwertungen bedachte.

Ich wurde dabei voller Hass und Zorn auf diese islamisch geprägten jungen Männer, die zwar bei uns nichts geleistet haben, aber hier unverschämte Forderungen stellen und sich wie Paschas behandeln lassen wollen. Ich wich ihnen auf der Straße aus und wandte meinen Blick von ihnen ab, ignorierte sie. Bitterkeit, Zorn und Hass waren meine ständigen Begleiter in der Stadt, manchmal heute leider immer noch.

Nach längerer Zeit sah ich die YouTube-Videos von ehemaligen Muslimen, die Christen geworden waren und die nun in aller Deutlichkeit, liebevoll, aber auch streng, das Evangelium den Muslimen nahebrachten und immer noch nahebringen. Ich sah mit eigenen Augen, wozu Jesus Christus in der Lage ist, wenn ihm ein Muslim sein Herz öffnet. Bei diesen ehemaligen Muslimen war kein bitterer Hass mehr zu erkennen, wohl ein strenger Ernst, aber viel Liebe und auch ein erfrischender Humor, was bei eingefleischten Muslimen eher selten der Fall ist. Ich sah, wie es aussehen kann, wenn sich orientalische Menschen dem Evangelium und dem Herrn Jesus Christus öffnen. Das erfüllte mich wieder mit Freude und ich konnte Jesus Christus auch für die orientalischen Menschen danken, speziell natürlich für die Brüder und Schwestern im Herrn.

Zudem erkannte ich, dass diese Menschen in den Augen der herrschenden Elite genauso nur Fußvolk und Schachfiguren sind wie wir Urdeutschen. Das westliche Imperium, bestehend aus USA und dahinter Europa, wiederum dahinter eine Elite, teils bekannt, teils im Verborgenen, überzieht einen großen Teil der islamischen Welt mit Krieg, Mord und Elend. In unserem Namen werden diese Länder kaputt gebombt, teilweise werden die Menschen in verschiedene Parteien und Ethnien gespalten und danach aufeinander gehetzt, es herrscht dort, wie bei uns, Unsicherheit und Misstrauen. Dass diese Menschen keine so fortschrittlichen Kulturen haben, liegt zwar auch an dem ausgelebten Islam, der in der Regel jeden gesunden Fortschritt im Keim erstickt, – aber eben nicht nur. Unsere Regierungen haben auch einen großen Teil dazu beigetragen, diese Länder zu destabilisieren.

Ein Muslim unterscheidet in der Regel nicht zwischen der Mehrheit der Namenschristen und den echten, wirklich wiedergeborenen Christen. Für ihn sind unsere westlichen Länder mit lauter Christen bevölkert. Echte Christen wissen, dass nicht jeder, der zur westlichen Welt gehört, ein echter Christ ist, ja wir wissen, dass die Mehrheit, die sich diesem Lager zurechnet nicht zum Leib Christi dazugehört. Aber das wissen die Muslime nicht. So wie wir jeden, der sich zum fundamentalen Islam bekennt, für einen Koran-Gläubigen mit dem Potential zum Selbstmordattentäter halten, so halten die Muslime eine Regierung eines sogenannten christlichen Landes, die Krieg gegen sie führt, für böse Christen, die sie ungerechter Weise angegriffen haben. Kann man angesichts dieser Tatsachen vielleicht ein wenig nachvollziehen, warum viele Islamisten so einen ungekühlten Hass auf uns haben? So bezeichnen sie die USA u. a. deshalb als „Satan“, weil diese seit Jahrzehnten den Nahen Osten destabilisieren. Dass der Islam und unsere westliche Welt wie Feuer und Wasser sind, d. h. nicht miteinander zu vereinen sind, ist eine andere Tatsache.

Natürlich ist jede Form von Gewalt zu bestrafen, egal welche Herkunft der Täter hat. Unsere Regierung hat vorgesehen, dass islamistische Straftäter, die bei uns Straftaten begehen, manchmal eine Art „Kulturbonus“ bekommen und mit einem verminderten Strafmaß rechnen können. (Ich habe das selber schon mitbekommen.) Das ist falsch! Aber diese Leute kommen aus Ländern, die unsere Länder mit Krieg überzogen haben; wer würde da keine Rachephantasien entwickeln?! Könnte es nicht sein, dass sich diese Rachegedanken jetzt entladen?! Ist diese Gewalt vielleicht die Antwort an den dekadenten Westen, bei dem militärische Computer-Nerds ganze Hochzeitsgesellschaften in Afghanistan mittels Drohnen auslöschen?!

Man muss also einmal versuchen zu verstehen, was z. B. islamische Terroristen für Motive und Beweggründe haben und ob diese Motive vielleicht sogar logisch sind. Ein normaler Mensch wird auch trotz Islam nicht einfach so zum Mörder. Es muss immer eine Vorgeschichte geben.

Ich verstehe aber auch den Standpunkt der meisten Deutschen. Wir einfachen Bürger haben nicht beschlossen, diese Länder zu destabilisieren. Der größte Teil der Deutschen ist gegen solche Kriege. Wir durften nicht darüber abstimmen, ob unsere Grenzen wagenweit offen stehen sollen oder nicht. Auch dass sich niemand mehr darum kümmert, wer alles in unser Land kommt, ist nicht in unserem Willen. Und jetzt wird außerdem in sehr deutlicher Weise klar, dass wir eigentlich noch nie ein Mitspracherecht in der Politik hatten, obwohl das von den Propagandamedien immer und immer wieder mantraartig behauptet wurde. So wie die islamischen Länder den Krieg nicht wollten, so wollen wir den Krieg nicht, den sie jetzt mit zu uns gebracht haben.

Wie ich schon in einem vorherigen Artikel geschrieben habe, handelt es sich in all diesen negativen Ereignissen sehr wahrscheinlich um das gerechte Gericht Gottes über eine abgefallene westliche Welt, die es einfach zu bunt getrieben hat und auf Gott und seine Forderungen gespuckt hat. Wir Christen sollten uns aber nicht davon abhalten lassen, allen Menschen, auch den islamischen, das Evangelium zu bringen. In Gottes Augen ist jeder Mensch ein Sünder, egal ob Europäer, Deutscher oder Afghane, Eritreer, Syrer oder Iraner. Und diesen allen gilt Gottes Angebot, sich mit ihm zu versöhnen. Und wie es aussieht, wenn orientalische Menschen Jesus Christus finden, werden wir in Zukunft sehr wahrscheinlich noch öfter sehen.

Hier ein Beispiel:

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