Befürchtungen, die wahr werden

Vor einigen Monaten habe ich einen Artikel geschrieben, der zu hart war, um ihn zu veröffentlichen. Eine gute Bekannte, die ihn gelesen hatte, riet mir davon ab. Der Artikel befasste sich unter anderem mit dem moralischen Niedergang in der EKD. Es ist ja nichts Neues, dass die EKD homosexuelle Pastoren und Pastorinnen duldet. Die EKD ist auch an der Genderisierung unserer Gesellschaft mitbeteiligt und teilweise aktiv mit dabei, die biblischen, gesunden Rollenbilder von Mann und Frau zu verwischen und aufzulösen. Sie ist damit ganz in Übereinstimmung mit dem verrückten Zeitgeist und verlässt den Boden der biblischen, christlichen Lehre. Im Rahmen dieses unveröffentlichten Artikels stellte ich nun die Frage, wie lange es dauern würde, bis es einen „christlichen Swingerclub“ geben würde. Da der Abfall von den christlichen Geboten weiter fortschreitet, so dachte ich darin nach, würde es vielleicht nicht mehr lange dauern, bis auch das Swingen erlaubt sein würde – und das auf „christlicher“ Basis.

Gestern stellte ich fest, dass es also tatsächlich schon einen christlichen Swingerclub gibt. Die Vorreiterrolle, wie war ja schon gewohnt sind, bilden hier wieder Christen in den USA. Unter dem Titel „Sie tauschen Partner und Bibelverse – Christliche Bodybuilder betreiben Swinger-Club in Florida“ veröffentlichte der Focus einen kurzen Artikel über ein „christliches“ Ehepaar in Florida, das einen Swingerclub betreibt. Im Artikel ist u. a. zu lesen:

„Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ergeben sich oft seltsame Konstellationen. Das Ehepaar Cristy und Dean Parave aus Florida ist so ein Fall, wie der Youtube-Kanal „Barcroft Media“ in einem Video zeigt. Die beiden Bodybuilder sind gläubige Christen, gleichzeitig aber auch überzeugte Swinger, die ein eigenes Kontaktportal im Internet betreiben. Dass der Partnertausch als Sünde gilt, gestehen sich beide zwar ein, doch sie haben eine Mission: andere Swinger zu missionieren.“
Als ich den Artikel las, erkannte ich, dass ich mit meiner Meinung recht gehabt hatte. Wir wissen ja aus der Bibel, dass es in den letzten Tagen vor der Wiederkunft Jesu Christi wie in den Tagen Lots zugehen wird (Lk 17,28;29). Lot wohnte in Sodom und Gomorrha, welches darin bekannt ist, dass die Männer von Sodom unter anderem zwei Engel vergewaltigen wollten. Unzucht und Hurerei war dort also gang und gäbe. Daran beteiligten sich sämtlich Männer der Stadt:
1Mo 19,4 Aber ehe sie sich hinlegten, umringten die Männer der Stadt das Haus, die Männer von Sodom, jung und alt, das ganze Volk aus allen Enden, 5 und riefen Lot und sprachen zu ihm: Wo sind die Männer, die diese Nacht zu dir gekommen sind? Bring sie heraus zu uns, damit wir uns über sie hermachen!
Wir wissen ja aus der Bibel, dass Gott jede Art von Geschlechtsverkehr, der außerhalb einer Ehe zwischen einem Mann und einer Frau stattfindet, als Unzucht und Hurerei bezeichnet. Gott bejaht ausdrücklich den Sex zwischen Mann und Frau, aber nicht, was darüber hinausgeht (1Mo 1,22). Homosexualität zieht sich genauso Gottes Missbilligung zu wie Prostitution, Ehebruch, Kinderschändung und Sex mit Tieren, welcher im allgemeinen Sprachgebrauch auch als Sodomie bezeichnet wird. Da jedoch Jesus Christus darauf hinwies, dass es in den letzten Tagen vor seiner Wiederkunft genauso zugehen wird wie zur Zeit Sodoms, verwundert es nicht, dass es mitten in Europa auch schon Tierbordelle gibt, wie die Berliner Morgenpost berichtete:
„Sie reisen in Kleinbussen an, vor allem aus Deutschland und Schweden, unter ihnen sind aber auch Niederländer, Briten und Hauptstädter aus Kopenhagen. Sie alle kommen, um einen der verruchten Höfe aufzusuchen. Männer, aber auch Frauen. Der Bauer zeigt ihnen den Pferdestall, dann kassiert er von jedem bis zu 1300 dänische Kronen, gut 170 Euro. Aufschläge gibt es, wenn die Kamera dabei laufen darf. Er wartet in einem anderen Raum, während die Freier zu den Pferden gehen.“
Soweit ist es schon gekommen. Meine Befürchtung ist, dass die von Gott abgefallene Kirche auch die Sodomie eines Tages rechtfertigen wird. Die Homosexualität ist ja schon legalisiert. Auch die Pädophilie wird noch erlaubt werden und zuletzt dann die Sodomie. Dann steht der offenen Teufelsanbetung nichts mehr im Wege. Die von Gott abgefallene Kirche wird sicherlich Bibelstellen dazu finden, um all dies zu rechtfertigen.
Es gibt drei Dinge, die ein Volk tun kann, um Gottes Zorn herauszufordern:
1. Unschuldiges Blut vergießen
2. Sexuelle Perversion
3. Götzendienst
Diese Dinge haben wir heute schon.
Heute ist eine der meisten Todesursachen die Abtreibung. Durch die legalisierte Abtreibung wird viel unschuldiges Blut vergossen. Niemand ist so unschuldig wie ein Säugling. Aber vielen wird das Recht auf Leben verwehrt. Auf dem Altar der Selbstbestimmung („Mein Bauch gehört mir“) und des grenzenlosen Egoismus („Ein Kind würde mich nur beeinträchtigen“) werden unzählige Menschen geopfert. Den Sex will man haben, aber keine Kinder!
Die sexuelle Perversion ist heute, wie die Abtreibung, kirchlich sanktioniert (wie beschrieben).
Die Kirche fördert auch den Götzendienst, indem sie behauptet, alle Religionen wären gleichwertig.
Wir sehen also, dass ein „christlicher Swingerclub“ nur eine Begleiterscheinung im Abfall von Gott und seinen Geboten ist. Ich warte eigentlich nur noch darauf, bis es so etwas in Deutschland gibt. Die EKD wird dann sicherlich ihren Segen dazu geben. Es werden ja auch schon Erotik-Gottesdienste abgehalten. In den USA gibt es auch schon christliche Nudisten. Das kann hier auch noch kommen.
Mit Gott und seinen Geboten hat das alles nichts mehr zu tun. Das ist auch nicht gewollt. Aber so sicher wie das „Amen“ in der Kirche ist, wird die Namenschristenheit, die aus der abgefallenen Hure Babylon besteht, von Gott grauenhaft gerichtet werden. Das ist nicht nur die Römisch – Katholische Kirche, sondern auch die abgefallene evangelikale Welt, die in der Bosheit genauso weit fortgeschritten ist – denn ihre Sünden reichen bis zum Himmel.
Gal 6,7 Irrt euch nicht: Gott läßt sich nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten. 8 Denn wer auf sein Fleisch sät, der wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird vom Geist ewiges Leben ernten.
Ich muss dazu sagen, dass ich, der Schreiber dieser Zeilen, auch kein unbeschriebenes Blatt in dieser Hinsicht bin. Auch ich lebte jahrelang in Unzucht, Hurerei und ähnlichen Dingen. Ich war auch ein Swinger und kenne mich in dem Milieu aus. Mit der Hinwendung zu Jesus Christus wurde ich bis jetzt von den groben Sünden befreit. Aber die Feinarbeit ist noch im Gange. Vor allem der Kampf mit den Augen und den Gedanken! Es gibt für jeden, der will, Hoffnung!
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