Dafür oder dagegen?

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Israel kann machen, was es will: Es wird auf dieser Welt immer ein Ärgernis darstellen, egal was es tut. Bei der Meinung zum Volk Israel gibt es keine neutrale Zone. Entweder man hasst Israel, oder man behandelt die Juden, die auch Menschen sind, mit dem gleichen Respekt, wie man andere behandelt. Man muss nicht alles gut finden, was Israel tut, aber man bleibt fair.

Viele Menschen hassen Israel. Das liegt daran, weil viele den Gott hassen, der Israel über die Jahrhunderte hinweg begleitet hat. Er hat sie geliebt, aber auch schwer bestraft. Dieses Volk hat alle Höhen und Tiefen auf dieser Welt erlebt. Gott hat sie nie ganz zugrunde gehen lassen, trotz Verfolgung durch andere Völker, die Diaspora und den Holocaust. Gott hat immer dafür gesorgt, dass ein Überrest gerettet wurde, damit dieses Volk weiterbestehen konnte. Auch in der Beziehung zu Gott hat dieses Volk Höhen und Tiefen erlebt. Sie waren einmal reich gesegnet und einmal auch schwer bestraft worden. Doch Gott blieb ihnen treu.

Der Gott der Bibel ist ein Ärgernis für viele Menschen. Jesus Christus ist der menschgewordene Gott. Auch bei Jesus Christus gibt es keine neutrale Zone. Entweder man ist für ihn, oder man ist gegen ihn. Er selber hat das gesagt:

Mt 12,30 Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut!

Lk 11,23 Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut!

Der Großteil des Volkes Israel hat Jesus Christus noch nicht erkannt. Aber er ist der HERR Israels, und sie werden ihn eines Tages erkennen. Der Überrest, der übrig bleiben wird.

Die Zeiten haben sich gewandelt. Aus der nachchristlichen Zeit ist eine antichristliche Zeit geworden. Genauso wie die Juden stellen die gläubigen Christen in dieser Zeit ein Ärgernis für die Welt dar. Denn sie passen nicht in die Form, in die sie die Welt pressen will. Ich spreche hier von echten Christen, nicht von den Namenschristen, die dem Namen Gottes schwer geschadet haben. Die echten Christen jedoch sind ein Fremdkörper in dieser Welt, denn sie sind, wie ihr Herr, nicht von dieser Welt. Jesus sagte:

Joh 15,18 Wenn euch die Welt haßt, so wißt, daß sie mich vor euch gehaßt hat. 19 Wenn ihr von der Welt wärt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt heraus erwählt habe, darum haßt euch die Welt.

Aber es bleibt normalerweise nicht nur beim Hass. Der Hass mündet meistens in die Verfolgung. Sei sie durch Worte oder durch aggressive Gewalt. Auch das hat Jesus durch den Apostel Paulus vorausgesagt:

2Tim 3,12 Und alle, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, werden Verfolgung erleiden.

Da die Welt Gott hasst, ist es auch kein Wunder, wenn seine Kinder gehasst werden.

In letzter Zeit erkenne ich immer deutlicher, wie die Grenzen gezogen werden. Gott scheidet die Menschen in diejenigen, die ihm folgen und in diejenigen, die ihn ablehnen. Dabei werden die, die ihn ablehnen, immer mehr verhärtet und voller Hass gegen die, die Gott die Treue halten. Ich glaube, dass bald eine Christenverfolgung auch bei uns möglich ist. Die Atheisten und Islamisten werden immer aggressiver, wenn sie nur den Namen „Jesus“ hören. Da geht bei ihnen das Messer im Sack auf. Wir müssen uns darauf einstellen, dass die fetten Jahre vorbei sind.

Wir Christen warten auf die Entrückung. Wenn Jesus Christus kommt, um seine Leute aus dieser Welt zu holen (sei es vor, während oder nach der großen Trübsal), dann wird die Scheidung vollzogen sein. Daher fordere ich die noch nicht gläubigen Leser auf, sich für eine Seite zu entscheiden. Aber wähle weise.

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