Das Buch der Wahrheit – echt oder nicht?

Madonna-MedjDieser Text bezieht sich auf das „Buch der Wahrheit“ das eine Bewegung hervorgebracht hat, die sich von der katholischen Kirche abgespalten hat und Botschaften veröffentlicht, die angeblich von Jesus Christus, Gott-Vater und Maria stammen sollen. Ich habe hier in diesem Blog schon öfter darüber berichtet. Im Anhang unten finden sie weitere Artikel, die entlarven, dass es sich hierbei um eine bösartige Verführung und Täuschung aus der dämonischen Welt handelt.

Wenn man die medial empfangenen Botschaften von Mary Divine Mercy mal auf die Seite legt und sich anschaut, wie es zu dem Schreiben der Botschaften kam, dann kann man erkennen, dass dies aus einer Quelle kommt, die nichts mit dem Gott, der sich in der Bibel vorstellt, zu tun hat.

Auf der Seite http://www.dasbuchderwahrheit.de/ , auf der die Botschaften verbreitet werden, findet man eine Beschreibung, wie es dazu kam, das diese angebliche Frau aus Irland zum Medium wurde:

„Über das Zustandekommen der Botschaften

Es war am 9. November 2010, um   3 Uhr nachts, als Maria plötzlich aufwachte. Sie hatte noch kaum auf die   Uhrzeit geschaut, die rot auf der Digitaluhr neben ihrem Bett leuchtete, als   sie sich bewusst wurde, dass sich ihr Körper anders anfühlte. Sie fühlte sich   schwerelos und hatte ein prickelndes Gefühl in ihrer Magengegend, das den   ganzen Weg zu ihren Füßen entlang zu wandern schien und das jeden Nerv und   jeden Muskel erfasste.

Dann, als sie die   Nachttischlampe einschaltete, strömten mehrere Wogen starker Gefühle — sowohl   körperlich als auch geistig — wie elektrischer Strom durch ihren ganzen   Körper. Verwirrt und überwältigt setzte sie sich auf. Sie wurde sofort zu   einem Bild von Jesus auf dem Schrank neben ihrem Bett hingezogen.

Das Gesicht in dem Bild begann   sich zu verändern. Es wurde lebensecht. Zu ihrer Überraschung lächelte das   Bild von Jesus ihr zu, und Seine Lippen begannen sich zu bewegen, so als ob Er   sprechen würde. Sein Gesicht wurde lebendig, wobei verschiedene Ausdrücke der   Zärtlichkeit, der Besorgnis und des Erbarmens das Bild durchzogen. Obwohl sie   Seine Stimme nicht hören konnte, wusste sie instinktiv, dass Er mit ihr   kommunizieren wollte.

Sie wusste sofort, dass dies   eine Göttliche Gegenwart war. Paradoxerweise fühlte sie eine wohltuende   Gelassenheit, die im Widerspruch zu der etwas unwirklichen Atmosphäre im Raum   stand. Zitternd, während die Tränen ihr Gesicht hinabströmten, wurde sie vor   Ihm wie ein kleines Kind. Und dann hatte sie diesen starken Drang, das   niederzuschreiben, von dem sie wusste, dass Jesus es ihr mitteilte.

Im Hinterkopf kam ihr die   Erkenntnis, dass sich gerade eine Tür geöffnet hatte. Ein Schalter war   betätigt worden, und es gab kein Zurück.

Während sie neben ihrem Bett   nach einem alten Umschlag und einem Kugelschreiber griff, begannen die Worte   sich in ihrem Geist zu bilden.
Sie schrieb nieder, was sie   hörte und wie es ihr auf eine sanfte, aber bestimmte Weise diktiert wurde.   Jedes Wort wurde deutlich, präzise und ohne Pause gebildet, während ihr   Kugelschreiber das Papier berührte.

Die ersten Worte, die sie   schrieb, waren: „Dein Wille ist mir Befehl.“ Ohne zu verstehen, warum sie dies   schrieb, wusste sie in ihrem Herzen, dass es eine natürliche und spontane   Antwort war. Irgendwie wusste sie, dass sie dies zuerst schreiben sollte. Und   dann kam die erste Botschaft, die ihr von Jesus Christus gegeben wurde.

Die Botschaft, die ihr   diktiert wurde, enthielt 745 Worte, und es dauerte genau 7 Minuten, um die   Botschaft Wort für Wort von Anfang bis zum Ende niederzuschreiben.

Am nächsten Morgen, im kalten   Licht des Tages, wurde sie von einem Gefühl der Unwirklichkeit überwältigt.   Mit einem flauen Gefühl wusste sie, dass das, was während der Nacht geschehen   war, sehr real war. Und so las sie die Botschaft. Vor Schreck und   Fassungslosigkeit zitternd strömten die Tränen, während die Wahrheit begann,   ihr ins Bewusstsein zu dringen.

Eine intelligente Frau, Maria,   eine Mutter von vier Kindern, führte ein geschäftiges und erfülltes Leben und   widmete sich einer arbeitsreichen Karriere. Gewohnt, mit den vielen   Herausforderungen des täglichen Geschäftslebens umzugehen, wäre sie die Erste   gewesen, solche Aussagen abzutun. Doch wusste sie in ihrem Herzen, dass sie   sich die Botschaft einerseits nicht ausdachte, andererseits niemals die   Fähigkeit haben würde, eine Schrift wie diese zu erstellen.

Nervös nahm sie das Bild von   Jesus wieder zur Hand und sah es an. Abwartend. Das Bild zu einer erneuten   Bewegung herausfordernd. Und es bewegte sich wieder. Dieses Mal schrie sie und   bat Jesus dringend, ihr ein Zeichen zu geben, ob sie sich das alles   einbildete.

Es war 11 Uhr vormittags   (Ortszeit). Das Bild veränderte sich wie zuvor, und das Gesicht von Jesus   wurde wieder lebendig. Er war in Weiß gekleidet mit einer goldenen Borte um   Seinen Hals. Sein Gesicht war lang und schmal. Er hatte rötlich-braunes   welliges Haar bis zu Seiner Schulter, durchdringende, blaue Augen, und war   umgeben von einem blendenden, durchdringenden Licht. Dieses Licht, sagt Maria,   ist sehr stark und raubt einem die Energie. Er schaute auf sie — zärtlich, mit   Anteilnahme und voller Erbarmen und einer tiefen beständigen Liebe. Und dann   lächelte Er.

Ihr Körper erfuhr wieder   dasselbe prickelnde, schwerelose Gefühl. Sie schrieb die nächste Botschaft   nieder, eine private Botschaft. Diese war viel kürzer als die Nacht zuvor.   Dieses Mal sagte ihr Jesus, dass sie keine Angst haben soll. Dass es Er war,   ja Er, der mit ihr kommunizierte. Er bat sie dringend, nicht davonzulaufen und   stark zu sein. Er versicherte ihr, dass sie sich das alles nicht einbildete.

Und so begannen die   Botschaften, obwohl Maria anfangs keine Ahnung hatte, worum es bei ihnen ging   oder was sie bedeuteten. Sie fürchtete die öffentliche Reaktion auf   Botschaften dieser Art und war erleichtert, als Jesus ihr sagte, dass Er   wollte, dass sie aus vielen verschiedenen Gründen im Verborgenen blieb.“

Quelle: http://www.dasbuchderwahrheit.de/start_g.htm

Wenn man aus katholischem Umfeld kommt, und die katholische Lehre praktiziert, dann kann es schwer fallen, diese Geschehnisse biblisch zu interpretieren und zu prüfen. Da die katholische Kirche neben der Bibel noch auf Traditionen baut, die dem Gottes Wort entgegenstehen, wird ein Katholik den Betrug hinter diesen Ereignissen nicht so schnell entlarven, wie jemand, der das Wort Gottes kennt und für den es die einzig maßgebende Informationsquelle ist.

Die Rede ist von einem Jesus-Bild, dass sich bewegt und redet, wie es dieses Medium zu seinem Erstaunen erfahren hat. Der Gott, der einzige Gott, der sich in der Bibel vorstellt, hat dem Volk Israel verboten, sich Götzenbilder, Statuen und Räucherorte zu machen:

2. Mose 20
4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist.
5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen,

Dies ist das zweite Gebot, der zehn Gebote. Sie stehen in jeder halbwegs normalen Bibelübersetzung. Die Römisch-Katholische Kirche hat dieses Gebot nicht in den Katechismus und das Gotteslob aufgenommen, sondern sie hat die zehn Gebote manipuliert. Um heidnische Bilderverehrung zu legalisieren, hat man das zweite Gebot gestrichen und stattdessen das 10. Gebot in zwei Teile aufgesplittet. (Überzeugen Sie sich selbst davon: http://das-lebendige-wort.de/index.htm?name=http://das-lebendige-wort.de/Abhandlungen/10_gebote_katholisch.htm )

Da Gott etwas gegen Götzenbilder hat, auch wenn sie einen angeblichen Jesus darstellen und auch niemand weiß wie der Herr Jesus aussieht, ist es unwahrscheinlich, dass Gott durch ein Bild antwortet. Gott redet hauptsächlich durch sein Wort:

1Petr 1,23 denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, durch das lebendige Wort Gottes, das in Ewigkeit bleibt.

Träume, Bilder und Gesichte führen nicht zum Glauben. Man kann durch sie nicht wiedergeboren werden. So scheint es zweifelhaft, dass eine ungläubige Frau durch ein Bild zum Glauben kommen kann. Stattdessen läßt sich die tatsächliche Quelle dieser Offenbarungen leicht lokalisieren:

Der Teufel benutzt Bilder von Göttern (Götzen) um Menschen zu manipulieren und auf den falschen Weg zu bringen indem sie Bilder und nicht Gott anbeten. Er benutzt auch dazu auch Jesus-Bilder. In Zukunft wird durch ihn ein Bild hergestellt werden, dass einen Geist in sich hat, redet und Dinge bewirken kann.

15 Und es wurde ihm [dem Tier aus der Erde, dem falschen Propheten, Anm. des Autors] gegeben, dem Bild des Tieres einen Geist zu verleihen, so daß das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, daß alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten.

aus Offenbarung 13: http://www.bibleserver.com/text/SLT/Offenbarung13

Dieses Ereignis steht noch aus. Dem falschen Propheten wird es gelingen, ein Götzenbild herzustellen, das lebendig wird. Alle sich heutzutage in katholischen und heidnischen Kreisen bewegenden Bilder und Statuen, die Blut weinen, sind Vorausschattungen dieser zukünftigen Verführung. Weil man das zweite Gebot verworfen hat, wird man als Konsequenz daraus irregeführt werden.

Zur näheren Lektüre über sprechende und weinende Bilder und Statuen ist folgendes Buch geeignet:
http://www.l-gassmann.de/shop/detail.php?oid=83&ucat_id=35

Auch im weiteren alten Testament (Geschichte Israels) wird die Bilderverehrung verurteilt:

2Kön 17,16 Und sie verließen alle Gebote des Herrn, ihres Gottes, und machten sich Bilder, zwei gegossene Kälber, und machten ein Aschera-Standbild und beteten das ganze Heer des Himmels an und dienten dem Baal.

Die Strafe dafür war die gewaltsame Wegführung Israels nach Babylon:

In Apostelgeschichte 17 steht der Vorwurf an Israel:

43 Ihr habt die Hütte des Moloch und das Sternbild eures Gottes Remphan umhergetragen, die Bilder, die ihr gemacht habt, um sie anzubeten. Und ich werde euch wegführen über Babylon hinaus.«

Hinter diesen Bildern stecken die Dämonen:

Offb 9,20 Und die übrigen Menschen, die durch diese Plagen nicht getötet wurden, taten nicht Buße über die Werke ihrer Hände, so daß sie nicht mehr die Dämonen und die Götzen aus Gold und Silber und Erz und Stein und Holz angebetet hätten, die weder sehen, noch hören, noch gehen können.

Diese Ekstatischen Gefühle und Kräfte, die die Seherin angeblich gehabt hat, scheinen ebenso auf eine dämonische Belastung hinzuweisen. Sie hat sich für eine Kraft geöffnet, die zur Bilderverehrung und Götzendienst auffordert, was Gott ausdrücklich in seinem Wort, der Bibel, verboten hat. Gott wird nicht sein Wort brechen und durch ein Bild oder eine Statue reden, denn Gott ändert seine Meinung darüber nicht. Jesus selbst hat gesagt:

Mt 5,18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.

Nochmal: Wenn Gott Bilderverehrung verbietet, dann wird er nicht durch ein Bild reden!

Bei der Warnung und dem Buch der Wahrheit handelt es sich demnach um einen anderen Jesus und eine andere Botschaft als in der Bibel verkündet wird. Weil schon der Ursprung (ein redendes Bild) dieser Botschaften dem biblischen Wort entgegensteht, muß diese Warnung als antichristlich bezeichnet und abgelehnt werden.

Willst Du Jesu´und Gottes Wort glauben, oder dich irreführen lassen? Du hast die Wahl! Lass Dich warnen!

Share Button

Related Post

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.