Die perversen Bildungspläne (Teil 2)

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Heute fand ich einen interessanten Artikel zum Thema der Unterordnung des Christen unter die staatliche oder politische Obrigkeit. Es ging darum: John MacArthur, ein ausgezeichneter Prediger, beschrieb in einer Predigt, warum sich Christen unter die jeweilige Herrschaftsform, die in ihrem Land gilt, unterordnen sollen anhand von Römer 13,1-6. Natürlich sollen wir uns an die geltenden Gesetze halten, niemanden übervorteilen, das Gute für jedermann suchen, niemanden bestehlen oder auch nicht mit unrechter Gewalt gegen andere Menschen vorgehen. John MacArthur führt sehr genau aus, dass wir uns der weltlichen Autorität unterwerfen sollen, das ist Gottes Wille. Doch sollen wir alles so hinnehmen, wie es geschieht, wenn es sich möglicherweise um Unrecht handelt? Sollen wir alles schlucken, was von der herrschenden Elite geplant und umgesetzt wird? John MacArthur geht in seiner Predigt nicht darauf ein, aber wir Deutschen wissen ein Lied davon zu singen, welche Konsequenzen es haben kann, wenn ein ganzes Volk unter eine schädliche Regierung kommt, wie es beim Hitlerregime der Fall war. Ich habe in der Schule gelernt, wachsam zu sein.

Wenn wir uns dann z. B. den neuen Bildungsplan (Teil 1 von gestern dazu hier) für den Fächerübergreifenden Sexualkundeunterricht in Deutschland anschauen, dann stellt sich die Frage: Wie sollen wir Christen darauf reagieren? Sollen Christen ihre Kinder an dem Unterricht teilhaben lassen, auch auf die Gefahr hin, dass sie dadurch lebenslange Schäden für ihre Sexualität, ja für ihre Seele davontragen? Oder sollen Christen ihre Kinder lieber davor fernhalten, wie es einige getan haben, die dafür sogar ins Gefängnis gingen? Wir sehen, dass diese Frage nicht so einfach zu beantworten ist. John MacArthur geht in seiner Predigt auf diesen Punkt nicht ein. Wir können uns aber fragen: Was ist, wenn zwischen meinem Gewissen vor Gott und den herrschenden Menschen ein Konflikt entsteht? Wir sehen das auch am Buch Daniel sehr genau. Daniel und seine Freunde ordneten sich dem König Nebukadnezar so weit unter, dass sie seinen Unterricht in Babylon besuchten, dass sie ihm dienten und für ihn eintraten. Sie ordneten sich unter die Herrschaft von Nebukadnezar unter. Aber ab einem gewissen Punkt war Schluss mit der Unterordnung. Sie weigerten sich als Israeliten, unreine Nahrung zu sich zu nehmen und auch ein Götzenbild anzubeten oder ihren Gott zu verleugnen. Ihre Loyalität hatte Grenzen, diese Grenzen kamen von Dem, der auch Nebukadnezar selber eingesetzt hatte und damit über ihm stand (Jer 27,6), also von Gott selber. Auch die Christen, die zur Zeit der Herrschaft des Antichristen auf der Erde sind, werden von Gott gewarnt, das Bild des Tieres selber anzubeten, auch davor, das Malzeichen für den Zahlungsverkehr anzunehmen (Offb 19,20). Wir sehen: Es gibt Grenzen der Loyalität zum staatlichen Oberhaupt. Wir wissen das Gleiche auch aus der Kirchengeschichte, nämlich dass sich die ersten Christen weigerten, dem Kaiser göttliche Verehrung zukommen zu lassen. Dafür waren sie bereit, in den Tod zu gehen.

Wenn nun der Staat fordert, dass alle Kinder Hurerei, Homosexualität und Unzucht nicht nur tolerieren, sondern gar akzeptieren und erlernen sollen, dann steht dagegen das Gebot des Herrn:

1Kor 6,18 Flieht die Unzucht! Jede Sünde, die ein Mensch [sonst] begeht, ist außerhalb des Leibes; wer aber Unzucht verübt, sündigt an seinem eigenen Leib.

oder:

Eph 5,1 Werdet nun Gottes Nachahmer als geliebte Kinder 2 und wandelt in der Liebe, gleichwie auch Christus uns geliebt und sich selbst für uns gegeben hat als Darbringung und Schlachtopfer, zu einem lieblichen Geruch für Gott. 3 Unzucht aber und alle Unreinheit oder Habsucht soll nicht einmal bei euch erwähnt werden, wie es Heiligen geziemt; 4 auch nicht Schändlichkeit und albernes Geschwätz oder Witzeleien, die sich nicht gehören, sondern vielmehr Danksagung. 5 Denn das sollt ihr wissen, daß kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger (der ein Götzendiener ist), ein Erbteil hat im Reich des Christus und Gottes. 6 Laßt euch von niemand mit leeren Worten verführen! Denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams. 7 So werdet nun nicht ihre Mitteilhaber!

Wie ich schon mehrfach an meinem eigenen Beispiel beschrieben habe, ist der Schaden, der durch die Frühsexualisierung entstehen kann, noch gar nicht abschätzbar. Er kann etlichen von diesen kleinen Kindern das ganze Leben zerstören bis weit ins hohe Alter hinein. Wie weit hier die Unterordnung an den Staat und sein Bildungssystem gehen kann und soll, damit wird sich jede christliche Familie, bei der Kinder aufwachsen, früher oder später auseinandersetzen müssen. Das ist sicherlich keine leichte Entscheidung!

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