Die Verantwortung der Gottes-Hasser

Lichtspiel Sonne-Bäume
Lichtspiel Sonne-Bäume

Der Hass gegen den Gott der Bibel nimmt in unserer Zeit extrem zu. Nicht nur mich erreichen entrüstete Kommentare; auch wenn ich andere Webseiten anschaue, kann ich dies erkennen. Gott wird von vielen Menschen als Verbrecher gesehen. Denjenigen, die an ihn glauben, wird eine boshafte Gesinnung und ignorante Dummheit vorgeworfen. „Wie kann man heute noch an Gott glauben?“, liest man immer wieder. „Gott ist schlimmer als ein Massenmörder!“, hört man. „Wie kann ein guter Gott Menschen in die Hölle werfen?“, ist außerdem der Tenor.

Es werden Dinge behauptet. Halbwahrheiten verbreitet. Man liest zwar nicht in der Bibel, aber glaubt zu wissen, was darin steht. Auf der einen Seite hasst man den Gott der Bibel. Auf der anderen Seite zitiert man sein Wort, um denjenigen, die der Schrift glauben, etwas vorwerfen zu können. Denn die Leute, die an diesen Gott glauben, sind in den Augen vieler genauso schlimm wie dieser Gott.

Wir steuern auf eine Christenverfolgung zu, denn der Ton und die Ablehnung wird immer härter. Jesus Christus sagte dazu folgendes:

Joh 16,2 Sie werden euch aus der Synagoge ausschließen; es kommt sogar die Stunde, wo jeder, der euch tötet, meinen wird, Gott einen Dienst zu erweisen.

Mt 5,11 Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und lügnerisch jegliches böse Wort gegen euch reden um meinetwillen!

Die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott. Und Gottes Weisheit ist in den Augen der Welt eine Dummheit. Beides passt nicht zusammen. Wer Gott dienen will, wird Gegenwind bekommen.
Doch die Weisheit dieser Welt und der Zeitgeist sind zum Niedergang bestimmt. Die Kritiker Gottes werden spätestens dann, wenn sie die Augen in der Ewigkeit aufmachen, feststellen, dass sich getäuscht haben. Sie haben nur in dieses Leben investiert, aber sich keine Gedanken über die Ewigkeit gemacht. Sie spotteten Gott. Sie widerstrebten seiner Liebe und müssen nun die Konsequenzen tragen.

Dabei war es ihre eigene Entscheidung. Gott hat ursprünglich die Hölle ausschließlich für die Teufel und Dämonen vorgesehen:

Mt 25,41 Dann wird er auch denen zur Linken sagen: Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist!

Gott will jeden Menschen retten. Die Hölle war ursprünglich nicht für die Menschen vorgesehen:

1Tim 2,4 welcher [Gott (Anm. von mir)] will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

Das ist eine Tragik! Gott hat für jeden Menschen, der lebt, einen Plan. Wenn der Mensch umkehren würde, dann würde er die Fürsorge und Liebe Gottes genießen können. Gott würde ihn befähigen und erziehen, dass er wieder zu dem wird, was Gott eigentlich für ihn vorgesehen hatte – er würde wieder Gottes Ebenbild sein. Doch Gott achtet den Willen des Menschen so hoch, dass er niemanden zwingt, an ihn zu glauben und ihm zu vertrauen. Daher lässt er zu, dass sich der Mensch gegen ihn entscheiden darf. Er überlässt dem Menschen die Verantwortung über sein Handeln und Denken. Er lässt es zu, dass die Menschen ihn lästern und über ihn spotten. Diejenigen, die das tun, erkennen nicht, dass Gott noch Geduld mit ihnen hat. Sie erkennen nicht, dass er es war, der ihnen das Leben gab. Sie verachten den, der ihnen Nahrung, Kleidung, einen Ehepartner, Kinder, eine Unterkunft uvm. gegeben hat. Denn alle guten Gaben kommen von Gott:

Jak 1,17 Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist, noch ein Schatten infolge von Wechsel.

Gott will den Menschen nicht nur drohen, wie ihm seine Hasser vorwerfen, er will ihnen auch gutes tun. Gott gibt gerne. Gott versorgt. Gott segnet. Gott schuf eine wunderbare Natur, die auch Atheisten genießen. Gott schuf das Licht, die Sonne, den Mond und die Sterne. Er machte das Meer. Atheisten, können das Meer ebenso genießen, wie die Christen. Die Tierwelt macht dem Menschen Freude und versorgt ihn mit Nahrung. Die Pflanzen geben gute Früchte. Es gibt Wälder, Meere, Berge, Wüsten und wundervolle Landschaften auf dieser Erde.

Das alles gibt Gott auch denen, die ihn hassen. Trotzdem werfen sie ihm vor, er wäre nicht gut. Welch eine Ignoranz und Blindheit.

Dabei lädt Gott jeden ein, die Ewigkeit in einer neuen Welt zu verbringen, die noch schöner und besser ist, als diese gefallene Welt. Um dies zu erreichen, braucht es nur einen Satz, der an Gott gerichtet werden sollte: „Ich habe gesündigt!“ Dieser eine Satz und das Eingeständnis, schuldig zu sein und immer nur das Böse zu tun und zu wollen, öffnet die Türe zu Gott, die Jesus Christus ist.

Wer zu Jesus kommt und erkennt, dass er total versagt hat, den wird Jesus nicht abweisen. Egal, wie sehr er über Gott gespottet und ihn verachtet hat. Einen reuigen Sünder wird Jesus Christus niemals ablehnen:

Röm 2,4 Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut, und erkennst nicht, daß dich Gottes Güte zur Buße leitet?

Gott lockt vor allem durch seine Güte. Er will den Menschen mit Güte zur Buße bringen. Doch die meisten lehnen ihn ab. Was bleibt Gott dann anderes übrig, als eine Trennlinie zu ziehen. Wer nicht will, der hat schon. Wer das Angebot ablehnt, der bleibt draußen. Niemand wird sagen, dass Gott ihn zu unrecht in die Hölle wirft. Denn es war seine eigene Entscheidung. Er wollte nicht, und Gott akzeptierte seinen Willen. Dann wird er an all das Gute zurückdenken, dass er auf dieser Welt von Gott bekommen hat, und wird sich selber für seine Dummheit hassen, das beste Angebot, das er jemals bekommen hat, ausgeschlagen zu haben. Darum kehre um!

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