Die viel zu hoch angesetzte Messlatte des Herrn Jesus Christus

DSCN0864 (Medium)Zur Zeit habe ich richtige Probleme mit dem Neuen Testament, vor allem mit den Evangelien. Die ganze Bibel handelt von vorne bis hinten von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Ich habe eigentlich wenig Probleme mit dem Alten Testament. Auch dort finden wir die Herrlichkeit Jesu´ im Lichte des Neuen Testaments.

Was mich von den Evangelien abschreckt, sind die Aussagen Jesu´. Wenn man sich die Bergpredigt einmal durchliest und erkennt, was Gott von uns erwartet, dann führt das entweder zur Verzweiflung oder zur Resignation. Denn kein Mensch kann so leben aus eigener Kraft. Auch das Gleichnis von der engen Pforte und dem Schmalen Weg, die Geschichte von reichen Jüngling, der enttäuscht wegging, und viele andere Gleichnisse die der HERR Jesus Christus seinen Zuhörern erzählte, sind eher abschreckend als anziehend.

Viele Prediger gehen heute nicht mehr so vor. Sie machen den Schmalen Weg breit, um möglichst viele Menschen anzulocken. Wer das Zeugnis gibt, dass er Christ ist oder nur eine kirchliche Karteileiche ist, gilt automatisch als gerettet und in Sicherheit. Doch Jesus wog seine Zuhörer nie in falscher Sicherheit. Kein Prediger der Bibel redete so oft über die Hölle und die Verdammnis wie der HERR Jesus Christus.

Jesus Christus wollte nicht Quantität, sondern Qualität. Er hatte weniger Erfolg als die ganzen Mega-Churches und religiösen Strömungen heute. Bei seiner Auferstehung, nachdem er am Kreuz gestorben war, war nur noch ein kleiner Haufen von Anhängern übriggeblieben. Doch dieser winzig kleine Haufen veränderte die Welt.

Aber um auf die Frage zurückzukommen, wieso der HERR Jesus die Messlatte so hoch angesetzt hat:

Jeder, der sich ehrlich am Wort Gottes beurteilt, wird erkennen, dass er ein hoffnungsloser Versager ist. Wir alle können die hohen Anforderungen Gottes niemals aus eigener Kraft erfüllen. Jetzt haben wir zwei Möglichkeiten:

1. Wir gehen von Jesus Christus weg. Enttäuscht und auch verärgert. Vielleicht wenden wir uns dann der Religion mit ihren Ritualen und Praktiken zu, in der Hoffnung, dass wir dort Erlösung finden.

Oder:

2. Wir wenden uns Jesus Christus zu in der Hoffnung, dass er uns nicht nur hilft, sondern selbst in unser Leben kommt.

Meiner Überzeugung nach will der HERR Jesus genau das bezwecken. Er will Gemeinschaft mit uns und er will von ganzem Herzen, dass wir ihn selbst brauchen. Schon seit dem Sündenfall sehnt er sich danach. Wie werden wir reagieren? HERR hilf uns!

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.