Dranbleiben

676521_web_R_by_Dieter Schütz_pixelio.de
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Wir leben in aufregenden Zeiten, aber auch in schwierigen Zeiten. In unserer westlichen Zivilisation läuft der „Selbstzerstörungsmodus“. Alle Ordnungen und jeder soziale Halt ächzen und wanken. Die herkömmliche Familie soll verschwinden, stattdessen will man den bindungslosen Single-Menschen haben, der wie eine Mensch-ärgere-dich-nicht-Figur hin- und hergeschoben werden kann. Die Arbeit soll nicht mehr erfüllen, sie soll Menschen kaputtmachen. Die feste Beziehung Mann-Frau soll zugunsten von schnelllebigen sexuellen Abenteuern aufgegeben werden. Sogar die Staaten sollen verschwinden und die Menschheit soll wild und bunt durcheinander gemixt werden. In diesen Zeiten brauchen wir mindestens einen Fixpunkt und ein Fundament, das hält, denn die Zeiten werden höchstwahrscheinlich noch wilder werden. Dieses Fundament kann nur die lebendige Beziehung zu Jesus Christus sein. Wer dieses Fundament hat, ist zwar nicht frei von Problemen und Nöten wie jeder andere Mensch auch, aber der Mensch, der bei Jesus Christus Zuflucht sucht, wird auf Dauer nicht enttäuscht werden. Glauben ist nicht immer einfach. Vor allem dann nicht, wenn man den Erfolg nicht sofort spürt und sieht. Aber mal ehrlich: Welche Alternativen zum christlichen Glauben gibt es? Ich meine damit „echte“ Alternativen. Ich habe bis jetzt noch keine einzige sinnvolle Alternative gefunden. Glauben ist immer auch ein Risiko. Aber was können wir denn noch verlieren? Wir haben doch schon so viel verloren! Es gibt bei uns nicht nur immer mehr arme Menschen, nicht nur mehr entwurzelte Menschen, nicht nur mehr kaputte Menschen, sondern es gibt gerade in Ländern, in welchen Christen mit dem Tod bedroht werden, immer mehr Jesus-Zeugen. Daran können wir uns festhalten, wenn wir meinen, dass unser Glaube vergeblich sein könnte. Und daran können wir auch unseren Glauben festmachen und das Bekenntnis weiterhin mit anderen Menschen teilen. Wir westliche „Wohlstandschristen“ sind nicht allein. Wir sind Teil einer großen christlichen Familie.

Der Teufel hat nicht nicht mehr viel Zeit. Die Weltgeschichte läuft auf ein Ende zu, wenn man auch meinen könnte, dass wir nur in einem ewigen Kreislauf gefangen sind. Sie läuft auf ein Ziel zu, und wenn wir „dran“ bleiben, dann werden wir mit zu den Gewinnern gehören.

Hebr 3,6 Christus aber war treu als Sohn über Gottes Haus. Sein Haus sind wir, wenn wir den Freimut und den Ruhm der Hoffnung festhalten.

In diesem Sinne wünsche ich den Lesern frohe Weihnachten!

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