„Ehe für Alle“ und das drohende Gericht Gottes

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, zum Thema „Ehe für Alle“ nichts zu sagen, da ich selber auf dem Gebiet der Sexualität in meinem Leben böse gescheitert bin. Nachdem der Bundestag beschlossen hat, dass auch Schwule und Lesben und wer sonst noch alles heiraten dürfen, fühlte ich mich jedoch sofort an das Wort des Herrn Jesus Christus erinnert, wo er sagte:

Lk 17,28 Ebenso ging es auch in den Tagen Lots zu: Sie aßen, sie tranken, sie kauften und verkauften, sie pflanzten und bauten; 29 an dem Tag aber, als Lot aus Sodom wegging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und vertilgte alle.

Die Tage Lots waren von sexueller Ausschweifung geprägt, was sich daran zeigte, dass die jungen und die alten Männer der Stadt Sodom nicht davor zurückschreckten, Gottes Boten in aller Öffentlichkeit vergewaltigen zu wollen. (Hier nachzulesen.)

Aber die Hauptsache war eine andere: Die Leute von Sodom standen unmittelbar vor einer furchtbaren Katastrophe, aber sie waren größtenteils nur damit beschäftigt, zu essen und zu trinken, zu kaufen und verkaufen, zu pflanzen und zu bauen. Sie waren so in die kreative Gestaltung ihrer Umwelt und ihren arbeitsreichen, mit Genuss verbundenen Alltag integriert, dass sie das drohende Unheil, das gerechte Gericht Gottes, nicht kommen sahen. Die zwei Männer, die Lots Schwiegersöhne werden sollten, hielten die Warnung vor dem kommenden Gericht sogar für einen Scherz (1Mo 19,17).

Dass der Bundestag entschloss, dass die Ehe nicht nur für Mann und Frau gelten solle, ist symptomatisch für unsere Zeit. Man ist so damit beschäftigt, ein mögliches Paradies nach eigenen Vorstellungen auf Erden errichten zu wollen, dass man die Zeichen der Zeit und das kommende Gericht Gottes nicht einmal mehr in Erwägung zieht. Wie die Leute zur Zeit Sodoms ist man nämlich ausschließlich mit irdischen Dingen, mit Geld, Arbeit, Handel und kulinarischem und sexuellem Hedonismus beschäftigt. Die riesigen Baumärkte, die Freizeit- und Wellnessangebote, die gewaltigen Handelsplattformen, die über´s Internet agieren, die täglichen Kochsendungen auf jedem Sender und die leichten, seichten Unterhaltungsshows im TV und im Web sprechen davon Bände. Auch das Rotlichtmilieu breitet sich aus. Die Seitensprungportale, Singlebörsen, Kontakt- und Partnersuchseiten boomen immer noch. Sex ist ein ständiger Begleiter unseres Lebens, genauso wie bei den Sodomitern. Man will im Endeffekt hier unten schon paradiesische, lustvolle Zustände schaffen, denn nichts anderes liegt hinter dem Grundgedanken aller dieser Bestrebungen und auch der Neuen Weltordnung. Dass sich dieses Paradies dann als Vorstufe zur Hölle entpuppen wird, ist jetzt schon deutlich zu erkennen. Aber das Schlimmste ist die Tatsache, dass sich die Menschen eher selber kaputt machen, als dass sie durch ihre egoistischen Bemühungen glücklicher werden. Und das Allerschlimmste wird der Zorn Gottes sein, der mit der fortschreitenden Sünde einhergeht. Es ist schon schlimm, vom Teufel traktiert zu werden oder sich selber zu schaden, aber noch viel schlimmer ist es, in die Hände eines zornigen Gottes zu fallen:

Hebr 10,31 Es ist schrecklich, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen!

Man will das Klima retten, man will Wohlstand schaffen, man will eine einheitliche schöne Welt mit einer einheitlichen Religion, aber man will das alles ohne Gott! Ja, man leugnet sogar seine Existenz, obwohl jeder wirklich vernünftige Mensch erkennen müsste (!), dass es einen Gott gibt (Röm 1,20).

Leute: Sünder sind wir alle! Ich habe auch viele Baustellen in meinem Leben… Ich kenne Homosexuelle, die auch keine schlimmeren Menschen als andere und schon gar nicht als ich sind. Ich kenne Ehebrecher und Unzüchtige, da gehörte ich früher doch selber dazu… Das Problem der Sünde hat Jesus Christus schon am Kreuz von Golgatha gelöst, als Er für die Sünden der Welt bezahlte. Das Hauptproblem ist, dass man Ihm nicht glaubt! Man glaubt Ihm nicht, dass sein Angebot für volle Amnestie, die jeder, der zu ihm umkehrt, haben kann, zeitlich begrenzt ist! Man glaubt Ihm nicht, dass er diejenigen, die ihn nicht haben wollen und sich weigern umzukehren, schrecklich richten und bestrafen wird! Man leugnet auch seine Gottheit und Seine Existenz, man leugnet, dass Er der Schöpfer und Erhalter der Welt ist (Neh 9,6), dass alle gute Gabe von Ihm kommt (Jak 1,17). Letztendlich leugnet man Seine immer näher kommenden Zorngerichte. Man weigert sich hartnäckig, Ihm zu glauben!

Welcher Abgeordnete, der für die „Ehe für Alle“ stimmte, dachte an Gott? Wer dachte daran, dass Gott einmal von ihm Rechenschaft fordern wird? Angela Merkel setzte den Fraktionszwang aus, sodass die Abgeordneten nur ihrem Gewissen verpflichtet waren. Wer dachte bei an den kommenden Zorn Gottes?

Es gibt ein Gesetz, einen Ausspruch Gottes, den wir nicht gerne hören, auch ich nicht! Er lautet:

Gal 6,7 Irrt euch nicht: Gott lässt sich nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten.

Selbst wenn die Bundesregierung Mord, Diebstahl, Vergewaltigung und ähnliche Verbrechen gesetzlich erlauben würde, so würde diese ewige Ordnung nicht davon betroffen werden. Das, was der Mensch sät, wird er ernten!

Röm 2,9 Drangsal und Angst über jede Menschenseele, die das Böse vollbringt, zuerst über den Juden, dann auch über den Griechen; 10 Herrlichkeit aber und Ehre und Friede jedem, der das Gute tut, zuerst dem Juden, dann auch dem Griechen.

Jes 55,6 Sucht den HERRN, solange er zu finden ist; ruft ihn an, während er nahe ist! 7 Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Übeltäter seine Gedanken; und er kehre um zu dem HERRN, so wird er sich über ihn erbarmen, und zu unserem Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung.

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