Erlebnisse in der katholischen Kirche

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Manche Menschen haben schon bei der Geburt eine gehörige Portion Glück mitbekommen. Sie werden in Adelsfamilien, Bankiersfamilien oder Firmenbesitzerfamilien geboren. Schon mit der Geburt haben sie ungeahnte Möglichkeiten, eine hervorragende Ausbildung und finanziellen Reichtum in Aussicht. Ja, das Leben kann schon ungerecht sein, denn die meisten werden einfach in Arbeiterfamilien geboren und, was noch schlimmer ist, direkt in die katholische Kirche.

So ging es auch mir. Meine Vorfahren waren alle katholisch. In dieser Provinz in Bayern, in der ich aufwuchs, hatte der Protestantismus sich niemals richtig durchgesetzt. Daher war man halt katholisch. Schon von Kindesbeinen an, kam ich unter die Indoktrination dieses Vereins. Als Säugling getauft, in der Schule von Pfarrern im Religionsunterricht drangsaliert, gefirmt und regelmäßig zu Kirchenbesuch verdonnert, musste ich diese Kirche kennenlernen. Doch was hatte ich davon?

Niemals das echte Evangelium gehört

Während meiner ganzen Mitgliedschaft in der Katholischen Kirche (diese dauerte ungefähr 27 Jahre)habe ich niemals das ganze, echte Evangelium gehört. Die Bibel ist zwar immer präsent, aber sie wird nie ganz gelesen und ganz ausgelegt. Während den Sonntagen im Jahr werden immer wieder die gleichen Texte gelesen. Das ist so vorgeschrieben. Aber es wird nie die ganze Bibel erklärt. Alle Texte, die ausgesucht werden, sollen sich mit der Lehre der Kirche decken. Dabei ist die Lehre der Kirche das genaue Gegenteil der Lehre Jesu und der Apostel. Stattdessen verkündet die Kirche Werksgerechtigkeit und macht die Katholiken von sich abhängig, indem sie sich anmaßt, die Sakramente zu verwalten. Die Kirche spielt sich als Mittler zwischen Gott und den Menschen auf. Diese Rolle steht aber allein Jesus Christus zu. Dieser verteilt auch nicht wertlose Sakramente, sondern Leben.

Endlose Liturgien erlebt

Da die Kirche das Leid verherrlicht und sich schon fast masochistisch darin suhlt, ist es kein Wunder, dass die Gottesdienste Leid verursachen. Psychisches Leid. Ich kann mich noch darin erinnern, endlose Liturgien, die an Langeweile nicht zu überbieten waren, über mich ergehen zu lassen. So etwas langweiliges wie diese Gottesdienste kenne ich nicht mal durch das Warten auf einen verspäteten Zug. Wer hat sich das nur ausgedacht? Und besser gefragt: Wer tut sich so etwas freiwillig an? Gottesdienst, so wie ihn die Bibel beschreibt, soll etwas lebendiges sein. Wer an Jesus glaubt, dessen ganzes Leben soll ein Gottesdienst sein. Man soll seine Gaben mit Freude einsetzen und auch die Gottesdienst in der Gemeinde sollen von Leben geprägt sein, nicht von toter, öder Liturgie.

Geld verloren

Wieviel Geld wurde mir mit dem Gruppenzwang abgenommen? Der Klingelbeutel geht durch die Kirche und jeder kann zusehen. Da es in der Kirche genauso menschelt wie überall, ist es kein Wunder, dass jeder bemerkt, wenn der andere nichts in die Kollekte gibt. Hinter dem Gottesdienst wird dann darüber getuschelt.
Natürlich wird auch von jedem Lohn eine gute Portion Kirchensteuer abgeführt. Die meisten Leute hinterfragen das nicht mehr. Sie sind zwar nur noch Karteileichen, aber die Kirchensteuer bezahlen sie brav weiter. Denn man will schließlich vielleicht heiraten oder beerdigt werden, was ohne Mitgliedschaft in der Kirche nicht möglich ist. Doch auch das wird nicht von der Kirchensteuer bezahlt; nein, man muss, wenn es soweit ist, sowieso wieder zahlen. Man zahlt vielleicht 30 Jahre Kirchensteuer brav ein, muss aber trotzdem für die Beerdigungskosten aufkommen. Schwachsinn!

Nicht ein Schluck Wein

Bei der sog. Kommunion, was ja an sich schon Götzendienst in Reinform ist und vom Gott der Bibel scharf verurteilt wird, bekommt man eine fad-schmeckende Oblate, die im Mund langsam verläuft. Das soll dann der Leib Christi sein. Wer immer sich das ausgedacht hat, hatte eine gehörige Portion Phantasie, die Leute bei der Stange zu halten.
Als Jesus das Abendmahl gefeiert hat, gab es echtes Brot und echten Wein. Ja, Wein. Wie oft hätte ich die Oblate mit einem Schluck Wein besser hinunter würgen können. Aber Fehlanzeige. Dem einfachen Kirchenvolk bleibt der Wein verwehrt. Den säuft dann der Pfarrer.

Wenn ich so Bilanz ziehe, dann hat mir die Kirche nicht viel gegeben, außer einem schlechten Gewissen, einer faden Oblate und einem „Vergelt´s Gott“. (Darum bin ich leichten Herzens ausgetreten und glaube heute an den Jesus Christus, wie ihn die Bibel beschreibt, nicht an den, den die RKK beschreibt.) Mit diesem „Vergelt´s Gott“ wuchert die Kirche schon seit Jahrhunderten. Wenn man ihr Geld gibt, dann reinigt man sein Gewissen oberflächlich, und Gott soll einen dafür belohnen. Nur was ist, wenn Gott eines Tages eine Gegenleistung dafür verlangt? Die Kirche hat in Gottes Namen unermessliche Reichtümer angehäuft. Gott soll also dafür geradestehen? Nein, Gott wird diese Kirche vernichten lassen und alle die am System beteiligt waren. So steht es in der OFFENBARUNG. Jeder, der in dem System mitmacht, wird an ihren Plagen teilhaben. Darum bin ich ausgetreten. Jeder, der noch ein Fünkchen Verstand hat, sollte das auch tun. Denn das Gericht wird furchtbar sein.

Wenn Du Katholik bist, dann will ich Dich nicht mit diesem Text verletzen, aber deutlich die Wahrheit zeigen. Aber lass Dich in Liebe warnen: Diese Kirche ist Satans Meisterstück! Geh raus, bevor es zu spät ist!

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2 Gedanken zu „Erlebnisse in der katholischen Kirche“

  1. Zu dem Thema empfehlenswert “ Mein Zeugnis“ von Louis Vogel.
    Wir haben das an unsere katholischen Verwandten verschenkt in der Hoffnung, dass sie aufwachen….

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