Flüchtlingskrise – Rechts, links oder gar nichts von beidem?

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Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM)_pixelio.de

In meinem vorhergehenden Artikel über die Flüchtlingskrise, habe ich schon berichtet, dass die ethnische Vermischung der Völker gewollt und gefördert wird, um ein antichristliches Reich zu installieren. Ich weiß, dass die Integration von Muslimen schwer funktioniert, wobei man zwischen Muslimen, die strikt nach dem Koran leben und die westliche Kultur ablehnen, und Muslimen, die einfach nur hier leben und arbeiten wollen, unterscheiden muss. Nicht jeder, der sich auf Mohammed beruft, ist radikal und gewalttätig. Aber auch nicht jeder will sich an unser Land anpassen. Fakt ist: Wir können nicht alle Muslime über einen Kamm scheren. Wir müssen differenzieren.

Diese Tatsache wird verwischt, wenn die ursprüngliche, deutsche Bevölkerung in Extreme verfällt.

Da gibt es zum einen diejenigen, die sich über die Flüchtlinge aufregen, wenn diese wie in Köln randalieren und Frauen belästigen. Auch die Flüchtlingskriminalität, die in vielen Gebieten überhand nimmt, wenn z. B. Drogen, Diebstahl und Gewalt ins Spiel kommen, wird nicht gerne gesehen. Und das zu Recht. Doch wir können nicht hergehen und allen Flüchtlingen dieses Etikett ankleben. Es gibt einfach Ausländer, die nur ein Stück vom großen Kuchen in Deutschland abhaben wollen und sich ein besseres Leben bei uns erhoffen. Doch wenn die Deutschen ins Extrem fallen, wie sich bei der letzten Demonstration in Köln gezeigt hat, dann sehen sie in jedem orientalisch oder afrikanisch aussehenden Menschen einen potentiellen Feind und Kriminellen. Und davor müssen wir uns hüten.

Das andere Extrem ist Refugee-Welcome-Mentalität, die jeden Menschen hier willkommen heißen will und die Problematik, die auftaucht, verschweigt. Das linke Lager will die Zerstörung Deutschlands, will die Volksvermischung und geht aktiv gegen vorher genannten konservativen rechten Kritiker ebenso extrem vor. Diejenigen, die gegen die Flüchtlingspolitik sind und eher rechts einzuordnen sind, werden von diesen extremen Linken bekämpft. Während die einen immer mehr nach rechts abdriften, driften diese linken Gutmenschen immer weiter nach links ab. Die Folge ist, dass wir eine zutiefst gespaltene Gesellschaft haben, was auch von der Elite so gewollt ist.

Mir persönlich fällt es schwer, mich in eines dieser Lager einzuordnen. Ich will das auch gar nicht. Die extremen Linken sind mir zuwider, die immer extremer werdenden Rechten, deren Veröffentlichungen ich schon länger verfolge, merken nicht, dass sie vom Staat genauso instrumentalisiert werden wie die Linken. Die staatliche Elite hat immer noch alles unter Kontrolle, solange sich Links und Rechts gegenseitig an die Gurgel gehen. Das ist das alte „teile und herrsche“ Prinzip.

Meiner Meinung nach wird sich dieser Konflikt in Zukunft hochschaukeln. Ich befürchte, dass es zum Bürgerkrieg kommen könnte. Wenn sich die Leute gegenseitig bekämpfen, dann kann unsere Elite sich das zu Nutze machen und einen totalitären Europäischen Staat aufbauen. Der Ruf nach Recht und Ordnung wird immer lauter, aber derjenige, der das Problem dann lösen soll, unser Staat, ist Brandstifter und Feuerwehrmann in einem. Schon jetzt spricht man von schärferen Gesetzen und mehr Überwachung. Das Flüchtlingsproblem, das uns von ganz oben eingebrockt wurde, zahlt sich dadurch aus.

Zorn und Hass waren noch nie gute Ratgeber, weder von der linken noch von der rechten Seite. Ich versuche einfach ruhig zu bleiben. Ich habe zwar auf dieser Erde die deutsche Staatsangehörigkeit, aber mein Bürgerrecht ist durch den Glauben an Jesus Christus im Himmel (Phil 3,20). Daher versuche ich, mich aus diesem Konflikt zwischen den rechten und linken Extremen herauszuhalten. Als Christ bin ich sowieso ein Fremdkörper in dieser Welt, nicht nur für Muslime, sondern auch für viele Deutsche, die von Gott und Jesus Christus sowieso nichts mehr wissen wollen. Ich muss einfach damit leben, dass es hier unten das totale Chaos geben wird.

Unter den Christen wird es immer einen Zusammenhalt geben (Joh 17,1-25), weil sie durch den Heiligen Geist vereinigt wurden, dabei ist es egal, welche Nationalität sie haben. Die Welt dagegen wird immer die echten Christen hassen und verfolgen (Joh 15,19), denn sie hasst letztendlich den Herrn (Joh 15,18), dem die Christen dienen. Gott teilt die Welt nicht in Nationen auf, sondern auf die Menschen, die „in Christus“ sind, und auf diejenigen, die „in Adam“ sind. Das ist die richtige Einteilung. Warum sollte ich mich dann von Rechts oder Links beeinflussen lassen?

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