Frühsexualisierung? Neue Bildungspläne? Sex ist kein belangloser Zeitvertreib, sondern eine ernste und gefährliche Angelegenheit

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Sex ist nicht nur dazu da, um Spaß zu haben, sondern auch um mit einem Partner eins zu werden und eventuell Kinder in einem geschützten Rahmen zu bekommen. Gott hat es trotzdem auch so eingerichtet, dass die menschliche Sexualität Freude bereitet, dass Verlangen und Bedürfnisbefriedigung zusammenhängen ähnlich wie Appetit, Essen und anschließende Sättigung. Essen schmeckt, wir essen gerne gute Gerichte, die uns schmecken, und wir sollten auch Freude am Sex haben, wenn Gott uns einen Partner geschenkt hat. Und hier sind wir schon beim Problem:

Sex ist nicht dazu da, die Sexualpartner ähnlich wie die Tiere zu wechseln, sondern mit einem Partner eine lebenslange Verbindung einzugehen.

Das „schmeckt“ vielen nicht, obwohl sicherlich die meisten zugeben müssen, dass sie sich als Jugendliche nur einen Partner für´s Leben gewünscht haben. Doch meistens kommt es anders. Viele haben schon in jungen Jahren viel zu früh Sex miteinander, aber keine feste, verbindliche Beziehung. Wenn die wackelige Beziehung dann auch noch zerbricht, hofft man die Wunde, die durch die Trennung entstanden ist, mit einem neuen Partner zu heilen. Ein Kreislauf hat begonnen. Von einem Lebensabschnittspartner zum nächsten. Immer auf der Suche nach Erfüllung.

Beim sexuellen Verkehr verbinden sich nicht nur zwei Körper, es verbinden sich auch zwei Seelen. Daher ist Sex eine sehr ernste Sache. Man sollte eine sexuelle Verbindung nur eingehen, wenn man sich vorherige Treue in einem Ehebund gelobt hat. So hat es Gott vorgesehen. Haben sich nun zwei Seelen verbunden und eine Trennung findet statt, dann ähnelt das zwei Papierblättern, die zusammengeklebt waren, und die nun auseinandergerissen werden. Es gibt dann unweigerlich Fetzen. Und manchmal fliegen bei einer Trennung auch die Fetzen.

Ich kann jeden Jugendlichen und schon älteres Kind, das diese Zeilen hier liest, eindrücklich warnen:

Habt um Himmels Willen keinen Sex vor der Ehe!

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass vorehelicher Geschlechtsverkehr die eigene Seele verwundet und kaputt macht. Spielt nicht mit dem Feuer, oder wollt ihr euch verbrennen?

1Thess 4,1 Weiter nun, ihr Brüder, bitten und ermahnen wir euch in dem Herrn Jesus, daß ihr in dem noch mehr zunehmt, was ihr von uns empfangen habt, nämlich wie ihr wandeln und Gott gefallen sollt. 2 Denn ihr wißt, welche Gebote wir euch gegeben haben im Auftrag des Herrn Jesus. 3 Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, daß ihr euch der Unzucht enthaltet; 4 daß es jeder von euch versteht, sein eigenes Gefäß in Heiligung und Ehrbarkeit in Besitz zu nehmen, 5 nicht mit leidenschaftlicher Begierde wie die Heiden, die Gott nicht kennen; 6 daß niemand zu weit geht und seinen Bruder in dieser Angelegenheit übervorteilt; denn der Herr ist ein Rächer für alle diese Dinge, wie wir euch zuvor gesagt und ernstlich bezeugt haben. 7 Denn Gott hat uns nicht zur Unreinheit berufen, sondern zur Heiligung. 8 Deshalb — wer dies verwirft, der verwirft nicht Menschen, sondern Gott, der doch seinen Heiligen Geist in uns gegeben hat.

Hebr 13,4 Die Ehe soll von allen in Ehren gehalten werden und das Ehebett unbefleckt; die Unzüchtigen und Ehebrecher aber wird Gott richten!

Das Wort „Unzucht“ klingt alt – ich weiß. Aber nur weil das Wort alt klingt, ist es nicht bedeutungslos. Unzucht bedeutet jede Form des außerehelichen Geschlechtsverkehrs. Wer nicht als Mann und Frau verheiratet ist, hat von Gott her kein Recht auf Sex! Gott erlaubt keinen Gang zur Hure, keine homosexuelle Beziehung, kein Konkubinat, keinen Kindesmissbrauch (in oder außerhalb der Familie) und was es sonst noch so gibt. Vom Verkehr mit Tieren ganz zu schweigen.

Du glaubst mir nicht? Lies die Bibel! Sie ist recht eindeutig!

Aber Gott verbietet das nicht, weil er ein Spielverderber wäre oder uns etwas nicht gönnen würde. Gott verbietet es uns deshalb, weil es für unsere Seele und den Körper schädlich ist und weil Gott gleichzeitig will, dass wir die höchste Erfüllung in einer Ehe haben sollen.

Wie ich schon mehrmals hier beschrieben habe, habe ich meine Sexualität durch den Gang zu Huren, Promiskuität und dem Swingen total zerstört. Heute lebe ich zwar menschlich gesehen enthaltsam, aber habe auf dem Gebiet immer noch Probleme mit Bildern, Filmen und Gedanken. Auch die Erinnerungen im Kopf bin ich nicht losgeworden. Eine reine Beziehung mit einer Frau ist für mich nicht mehr möglich – zu viel ist kaputtgegangen.

Wenn du nicht willst, dass dir das Gleiche passiert, dann lasse dich warnen!

Wenn jetzt in Schulen schon die Sexualität der Kinder durch die neuen Bildungspläne, ihrem Alter nicht entsprechend, geweckt werden soll, dann kann ich nur sagen: Genau das ist im Sinne des Teufels! Der Teufel wünscht sich kaputte Menschen, er will Seelen zerstören, Menschen pervertieren, zerstören und so schädigen, dass sie für Gott unbrauchbar sind. Die Pädagogen von heute, die diese Bildungspläne fordern, wissen nicht, welchen großen Schaden sie damit anrichten. Für sie gilt:

Jesus Christus spricht:

Mt 18,6 Wer aber einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Anstoß [zur Sünde] gibt, für den wäre es besser, daß ein großer Mühlstein an seinen Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde.

Folgender Vortrag von Prof. Dr. A. E. Wilder-Smith aus dem Jahr 1984 unterstreicht diese Aussagen sehr gut. Bitte unbedingt einmal anhören:


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2 Gedanken zu „Frühsexualisierung? Neue Bildungspläne? Sex ist kein belangloser Zeitvertreib, sondern eine ernste und gefährliche Angelegenheit“

  1. Mit zunehmender Sexualisierung wird die innere Identität der Kinder zerstört und es bleiben nur noch Äußerlichkeiten, die dann später kultmäßig in den Mittelpunkt rücken (Diäten, Schönheitsoperationen, Castingshows, Sexting usw.) Kommunikationswissenschaftlerin Petra Grimm, 2010: Mädchen ziehen zunehmend Selbstbewusstsein daraus, Jungen als Sexobjekte zu dienen.
    Denn die eigentümliche Reduzierung des Menschen auf seine Sexualität erfasst immer stärker nahezu alle Bereiche (Krippe, Kita, Schule). Vorallem die Schwächsten, die Kinder, werden möglicherweise ernste Probleme durch Gender Mainstreaming (social engineering) bekommen und damit die Zukunft unseres Volkes (Siehe auch in den hierzulande weitgehend unbekannten Studien z. B. von Prof. Annica Dahlström, Uni Göteborg: Innerhalb der letzten 15 – 20 Jahre einen Anstieg psychischer Erkrankungen bei schwedischen Mädchen um 1000 Prozent (Depressionen um 500 Prozent; Suizidrate finnischer Mädchen ist die höchste in Europa)
    [Einzelheiten über „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4 und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978- 3-945818-01-5 nachzulesen]

    1. Danke für den Kommentar. Wir ernten bereits jetzt die Folgen der 68er. Das ist an sich schon schlimm genug. Wie wird es aber dann erst sein, wenn die Kinder im Schulunterricht auf breiter Ebene sexualisiert werden?

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