Gedanken zur heutigen Wahl

422131_web_R_K_by_Holger Lang_pixelio.de
by_Holger Lang_pixelio.de

Wir leben in einer simulierten Demokratie. Uns wird zwar gesagt, dass wir ein Mitspracherecht hätten – aber mal ehrlich: Wo wird in der Politik oder der Wirtschaft der Wille des kleinen Mannes beachtet? Der kleine Mann hat doch nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera. Der kleine Mann darf bestimmen, welche Farben die aktuelle Parteien gerade haben dürfen. (Wir haben eigentlich nur noch eine Partei, die sich in verschiedenen Farben präsentiert. Es ist wie in der ehemaligen DDR.) Es geht um die austauschbaren Gesichter derer, die dem kleinen Mann das Geld aus der Tasche ziehen dürfen und im Endeffekt aktiv gegen ihn arbeiten. Die Hintermänner bleiben natürlich immer die gleichen. Hat der kleine Mann wirklich noch eine Wahl?

Wer es wagt, in Deutschland noch seine Meinung zu sagen, wird meist als Rechtsradikaler gebrandmarkt, mundtot gemacht und denunziert. Wo darf der kleine Mann noch mitreden? Auf jeden Fall nicht dort, wo es wichtig ist! Da wird dem kleinen Mann die Meinung abgenommen, denn die Reichen und Mächtigen geben vor, zu wissen, was für den kleinen Mann das Beste ist.

Dass der normale Bürger behandelt wird, als hätte er die geistige Entwicklung eines Fünfjährigen, der nicht weiß, was gut für ihn ist, wird dabei gerne in Kauf genommen. (Wozu hat man sonst die Massenmedien, die mantraartig die öffentliche Meinung vorgeben?) Dabei wird dem kleinen Mann auch ständig suggeriert, dass man mit aller Macht verhindern müsse, dass es wieder so werden könnte wie zu Adolf´s Zeiten. Darum soll der kleine Mann lieber das Denken den Oberen überlassen und brav sein Kreuzchen an der richtigen Stelle machen. Die fähigen Führer werden schon das Richtige tun, wird von ihnen behauptet. Es soll verhindert werden, dass sich die vielen kleinen Männer, die als unmündig betrachtet werden, selber schaden. Aber war das nicht auch schon zu Adolf´s Zeiten so?

Gestern beantwortete ich zum Spaß einmal die Fragen des Wahl-O-Maten für Baden Württemberg. Beim WOM werden Fragen gestellt, bei denen es um die persönliche Meinung zu politischen Themen geht. Dann werden die Antworten ausgewertet und mit den Zielsetzungen der aktuellen Parteien verglichen. Zum Schluss wird die Partei angezeigt, die am besten zu den Antworten passt, die man wählen könnte. Also bei mir kam die „NPD“ heraus. Es ist wirklich komisch! Jedes Mal, wenn ich den WOM benutze kommt eine rechte Partei als Antwort. Bin ich wirklich so böse? Ist meine Meinung, die vom simulierten Mainstream abweicht, automatisch rechts? Muss ich auch vor mir selber geschützt werden? Oder sind nur noch die rechten Parteien in der Lage, den Willen des kleinen Mannes zu hören und zu kanalisieren? Natürlich werde ich nicht die NPD wählen! Ich werde überhaupt nicht mehr wählen.

Denn ich habe kein Interesse mehr daran zu wählen, wer mich enttäuschen darf. Auf Menschen ist sowieso kein Verlass. Egal ob rechts oder links. Wir wissen aus der Bibel, dass es vor der Wiederkunft des HERRN Jesus Christus ein einziges Weltreich geben wird. Das wird als alternativlos dargestellt werden! Es wird sich dabei um eine grausame Diktatur mit einer Regierung, einem Zahlungssystem, einer Religion und einem Führer handeln. Darauf läuft bewusst oder unbewusst alles hinaus, was jetzt gerade geplant und umgesetzt wird. Adolf war nur dabei ein Vorgeschmack. Im Endeffekt hat sich nichts geändert. Wir haben aus weltlicher Sicht eben nur die Wahl zwischen Pest und Cholera, und das wird auch in Zukunft so bleiben, bis der Teufel, der die Welt letztendlich noch beherrscht (Eph 2,2), von Jesus Christus in die Hölle geworfen wird (Offb 20,10). Doch aus geistlicher Sicht können wir uns heute für den gerechten Herrscher Jesus Christus entscheiden.

In unserer Zeit sagt der Faschismus: „Hallo, ich bin der Antifaschismus!“ Antifaschismus ist auch nur Faschismus, nur mit einem „Anti“ davor. 

Heute habe ich einen Spruch gelesen, der mich sehr bewegt hat:

Nestvogel: „Wir sind nicht die Nachtwächter eines christlichen, untergehenden Abendlandes, sondern die Vorboten eines kommenden Gottesreichs.“

Wir sollten uns an den Gedanken gewöhnen, dass dieses System sich dem Ende nähert. Es wird mit Pauken und Trompeten gegen die Wand fahren wie ein Versuchsauto mit einem Dummy. Gewöhnen wir uns schon an den Gedanken, dass diese Welt und ihr System dem Untergang geweiht sind. Für uns Christen wird das Leben auch nach einem möglichen Tod noch weitergehen. Wir werden mit Christus in einer gerechten, neuen Welt herrschen. Ohne Betrug. Ohne Mord und Totschlag. Ohne Lügen.

Wenn ein Mensch alt wird, beginnt er im Idealfall, sich von dieser Welt loszulösen und sich auf das Jenseits vorzubereiten. Vielleicht sollten wir uns daran ein Beispiel nehmen. Diese Welt wird immer ungemütlicher. Vielleicht ist das auch so eine Art von Loslösungsprozess speziell von Gott verordnet. Das könnte auch die Enttäuschung über die Politik mit einschließen, wenn wir erkennen, dass wir eigentlich gar keine Wahl haben. Das Beste kommt jedoch noch!

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.