Gott macht bessere Pläne als wir

DSCN0958 (Medium)Als Adam und Eva im Garten Eden in Sünde gefallen waren und sich ihrer Nacktheit bewusst wurden, wollten sie sich mit vergänglichen Feigenblättern bedecken. Doch Gott schlachtete ein Tier und bedeckte sie mit Fellen (1Mo 3).

Abraham wollte gerne einen Nachkommen. Doch Gott machte aus Abraham´s Nachkommen, seinem Sohn Isaak, ein großes Volk, dass in einem eigenen Land (Israel) leben sollte (1Mo 12,2).

Jakob wollte gerne Gottes Segen haben. Doch Gott machte aus Jakob einen Mann, der andere segnete (1Mo 47,10; 1Mo 49).

Das Volk Israel wollte, dass die Bedrückung durch die Ägypter aufhören sollte, als es in Ägypten als Sklave dienen musste (2Mo 2,23). Doch Gott wollte ihnen ein eigenes Land geben, in dem Milch und Honig fließt (2Mo 3,8).

Die Religionen der Menschen versuchen Gott zu erreichen, indem sie sich bemühen, gerecht zu leben (1Mo 11, 4; Röm 10,2; Gal 3,11). Doch Gott kommt selbst auf die Erde und stellt die Verbindung von sich aus wieder her, ohne ihr zutun (Eph 2,19; Röm 8,3-4).

Der verlorene Sohn wollte bei seinem Vater als Tagelöhner arbeiten, nachdem er in ein fremdes Land gezogen war und sein vorzeitig ausgezahltes Erbe verschleudert hatte (Lk 15,19). Doch sein Vater (Gott) setzte ihn wieder als Sohn ein und ließ ein großes Fest für ihn feiern (Lk 15,22-23).

Wir Menschen meinen oft, dass dieses Leben das einzige ist, wofür es sich zu kämpfen lohnt, und wofür wir sorgen müssen (1Kor 15,32). Doch Gott will uns ein ewiges Leben in seiner Gegenwart geben (1Joh 2,25).

Wir sehen also, dass Gott häufig die besseren Pläne macht als wir. Während wir nur zeitlich und kurzfristig denken, hat Gott Gedanken, die viel weiter gehen und wirklich zu unserem Besten sein sollen. Wir denken häufig nur an dieses eine Leben, aber Gott plant von der Ewigkeit her. Gott will nicht nur das Gute für uns, er will das Beste:

Röm 12,2 Und paßt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern laßt euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.

Dass Gott das Beste will, schließt aber nicht aus, dass er uns nicht schwere Wege bis dahin führen muss. Die oben stehenden sieben Beispiele führen uns hauptsächlich das Endresultat vor Augen, wenn Gott mit den Menschen und Völkern zu seinem Ziel kommen wird. Doch der Weg dahin stellt sich als schwierig und voller Gefahren heraus. Die erwähnten Menschen und Völker machten viele Fehler und gingen Umwege, bis sie zu ihrem Ziel kamen. Nur der Weg des Leidens führt zu diesem richtigen Ziel:

Röm 8,17 Wenn wir aber Kinder sind, so sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben des Christus; wenn wir wirklich mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm verherrlicht werden.

Gott hat also die besten Pläne, aber er wird uns auch den ein oder anderen schweren Weg zumuten, bis sie sich erfüllen.

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