Große Ökumene?! Videobotschaft von Papst Franziskus

In der neuen Grußbotschaft des Papstes Franziskus wird der Akzent des Oberhauptes der katholischen Religion auf die große Ökumene gelegt. Das ist in der katholischen Kirche nichts Neues. Lud schon der verstorbene Papst Johannes Paul II. zu großen ökumenischen Treffen in Assisi ein, bei denen Vertreter aller Weltreligionen anwesend waren und zu ihren eigenen Göttern beteten. Die RKK strebt tatsächlich eine Ökumene der Weltreligionen an, bei der auf das Gemeinsame statt auf das Trennende hingewiesen werden soll. Nur eine Personengruppe passt da nicht hinein: Fundamentalistische, bibeltreue Christen. Der Grund, warum gerade diese Personengruppe nicht an der großen Ökumene teilnehmen kann und darf, ist der Absolutheitsanspruch Jesu Christi. Denn das Haupt das Christentums, welches der Sohn Gottes, Jesus Christus, ist, behauptete, dass niemand ohne Ihn selber jemals zu Gott kommen könnte:

Joh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!

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Laut biblischer Lehre kommt niemand an Jesus Christus vorbei. Er ist der Weg zum Vater, er ist die göttliche Wahrheit, und er ist Urheber und Erhalter jeden Lebens. Jesus Christus ist der Schöpfer der Welt, wie ich hier auf diesem Blog schon dargestellt habe. Somit kann davon ausgegangen werden, dass jede andere Religion nicht mit dem Christentum kompatibel sein kann. Buddha und die fernöstlichen Religionen passen nicht zum Christentum, weil es im Buddhismus keinen Gott gibt und weil durch Meditation, also aus eigener Kraft, versucht wird die Erleuchtung zu erlangen. Die Bibel behauptet jedoch, dass im Menschen nichts Gutes wohnt und er daher keinen göttlichen Kern hat (Röm 3,10-18), mit dem er sich zu Gott aufschwingen könnte. Der alte Mensch „in Adam“ kann nicht verbessert werden, sondern er muss sterben auf Grund seiner sündigen Natur.

Auch der Islam und sein Gott Allah ist nicht mit dem Christentum kompatibel. Allah hat ja laut Koran keinen Sohn, er leugnet den Tod und die Auferstehung Jesu Christi und kann damit keine Sündenvergebung, die auf echter Gerechtigkeit fußt, anbieten. Allah ist zudem launisch, unberechenbar und weit weg. Der Gott der Bibel jedoch ist absolut gerecht und nicht unberechenbar, weil er schon von Anbeginn der Welt zur Menschheit redet, und die Menschheit ihm nicht gleichgültig ist. Er informiert uns durch die Bibel ausreichend über seinen Willen, so dass jeder Mensch wissen kann, wie er gerettet werden kann und welche Absichten Gott hat. Der Weg zur Errettung ist klar vorgegeben, die Bedingungen, Rechte und Pflichten sind für jeden verständlich (2Tim 3,16). Bei Allah jedoch weiß man nie, woran man ist. Allah ist ein launischer Despot, der Kriege und Blutvergießen anzettelt und seine Ziele mit Gewalt statt mit Liebe durchsetzt. Der totale Gegensatz zum Gott der Bibel.

Die einzige Weltreligion, die mit dem christlichen Glauben kompatibel wäre, ist das Judentum. Wir wissen aus der Bibel, dass der Gott der Juden der gleiche wie im Christentum ist. Jahwe ist der Urheber des jüdischen Glaubens; allerdings hat die Masse des israelischen Volkes noch nicht erkannt, dass der jüdische Messias, Jesus Christus, Jahwe in Person, bereits vor 2000 Jahren kam. Jesus Christus ist der menschgewordene Gott des alten Testaments, das die Juden und Israeliten bis heute lesen. Jesus Christus ist die Erfüllung der alttestamentlichen Ankündigungen, die an Israel ergingen. Wenn Israel also seinen Messias erkennt, was noch stattfinden wird (Sach 12,10), dann kommt das Judentum auch zu seinem Ziel, während sie jetzt noch die Bibel nicht ausreichend verstehen können. Zum Verständnis der Bibel ist der Schlüssel, die Erkenntnis des Sohnes Gottes, notwendig.

Diese Tatsachen werden bei der großen Ökumene ausgeblendet. Es herrscht die Annahme vor, dass in allen Weltreligionen ein Funke Wahrheit enthalten sei und die „Menschen guten Willens“ genauso gerecht vor Gott sein können, wie die Menschen, die an den stellvertretenden Tod von Jesus Christus am Kreuz glauben. Dadurch wird Kreuzestod von Jesus Christus nicht nur relativiert, er verliert sogar seine Bedeutung. Dabei ist das Kreuz das Zentrum der Weltgeschichte. Jemand, der nicht an Jesus Christus glaubt und sich nicht auf sein vergossenes Blut, das für die Sünden vergossen wurde, berufen kann, ist nicht erlöst (Joh 3,36). Er ist nach wie vor ein Feind Gottes und unter die Sünde verkauft (Röm 1,18-32). Es stimmt zwar, dass Jesus Christus jedem Menschen die Sündenvergebung anbietet, aber der Mensch wird nur unter der Bedingung errettet, wenn er an Jesus Christus glaubt (Gal 2,24; Gal 3,1; Röm 5,1). Das wird vom Papst und der Kirche geleugnet, und die RKK verabschiedet sich damit vom letzten Rest der Wahrheit, der in ihr noch enthalten war.

Darum können wir durchaus feststellen, dass die Römisch Katholische Kirche ihr Recht verwirkt hat, sich als Kirche Jesu Christi bezeichnen zu dürfen. Obwohl sie sich noch auf ihn beruft, hat sie sich durch ihre Theologie und den praktizierten Götzendienst beim Messopfer, bei Anbeten von Maria und den Heiligen, bei Leugnen der absoluten Wahrheit der Heiligen Schrift und bei der Habgier, indem sie immer neue Wege findet durch das falsche Evangelium an Reichtum und Macht zu kommen, den Anspruch verloren Braut Jesu Christi zu sein. Darum passt sie gut zu den Weltreligionen:

 – weil sie Selbst-Erlösung durch Werke und Sakramente lehrt, während die Bibel lehrt, dass der Mensch sich selber nicht erlösen kann (Gal 2,16)

– weil Götzendienst an der Tagesordnung ist, was der Gott der Bibel verbietet (3Mo 19,4)

– weil sie diesseitsbezogen tätig ist, während die Gläubigen sich nach dem Himmel trachten sollen (Kol 3,29

– weil sie Macht anstrebt, was der kleinen Herde in diesem Zeitalter verwehrt ist (Tit 3,1)

– weil die Frömmigkeit nach außen gezeigt und präsentiert wird, während die wahre Frömmigkeit sich vor allem dadurch auszeichnet, dass das Innere erneuert wurde und noch nicht offenbar ist, was die Christen sind (Mt 23,13-36; 1Joh 3,2)

Das sind auch Kennzeichen der Weltreligionen.

Letztendlich muss leider auch noch gesagt werden, dass die Römisch Katholische Religion wie auch die Weltreligionen auf die Mysterienkulte des antiken Babylon zurückgehen. Daher sind all diese antichristlichen Religionen auch kompatibel.

Im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung des Johannes, wird uns eine Welteinheitsreligion vorgestellt. Offenbarung 17 und 18 sprechen von der Hure Babylon als einem System, das religiös erscheint, aber durch und durch verdorben ist. Wir müssen daher davon ausgehen, dass die große Ökumene in der Zukunft erfolgreich verwirklicht werden wird. Es wird gelingen, das zusammen zu führen, was zusammen gehört.

Die wahre Gemeinde Jesu Christi, die kleine Herde, ist aufgerufen sich hierbei abzusondern und nicht mitzumachen:

Offb 18,4 Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!

Liebe und Wahrheit gehören zusammen (2Thess 2,10; 1Kor 13,8), darum können wir nicht mit denen zusammenarbeiten, die die göttliche Wahrheit leugnen.

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