Hass gegen Israel in Deutschland

647223_web_R_K_B_by_Helga Hauke_pixelio.de
647223_web_R_K_B_by_Helga Hauke_pixelio.de

Scheiße ist braun und stinkt. Während meiner journalistischen Tätigkeit im Internet konnte ich feststellen, dass es genau so in vielen Köpfen meiner Landsleute aussieht. Ihre stinkenden Gedanken vergiften nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Umgebung. Ich meine das in Bezug auf das Land Israel und auf die Juden selbst. Viele Deutschen haben aus dem Holocaust nichts gelernt. Sie haben auch nichts aus der Propaganda der Nazis gegen die Juden gelernt. Damals wurde öffentlich gegen die Juden vorgegangen, zuerst durch ideologische Äußerungen und dann mit körperlicher Gewalt. Es gab Filme, wie „Jud Süß“, die die Juden als gefährliche Verbrecher darstellten. Es gab Bücher wie „Die Protokolle der Weisen von Zion“, die hinter jedem Wind eine jüdische Weltverschwörung vermuten. Es gab die Rassenlehre, in der behauptet wurde, dass die Juden eine minderwertige Rasse wären, die das Leben nicht verdient hätten. Dann kam der Krieg und letztendlich wurde Deutschland dem Erdboden gleichgemacht. Aber nur Wenige dachten daran, dass dies vielleicht ein Gericht Gottes sein könnte, weil man sich an den Juden vergriffen hatte (Sach 2,12). Als dann nach dem Krieg eine Phase des Wohlstands folgte, dachte auch niemand daran, dass das vielleicht daran liegen könnte, dass sich Deutschland bei Israel entschuldigt hatte und Reparationszahlungen an Israel aushändigte.

Wie komme ich darauf? Die Bibel beschreibt uns, dass Israel Gottes auserwähltes Volk ist. Gott hat Abraham und seine Nachkommen erwählt, dass sie Segensträger in dieser Welt sein sollten (1Mo 12,3). Es geht nicht darum, dass Gott die Israeliten bevorzugen würde (5Mo 7,7). Es geht darum, dass durch dieses Volk die ganze Erde und ihre Nationen gesegnet werden sollten. Die Juden hatten dabei den Auftrag, Gottes Wesen und Handeln wieder zu spiegeln, so dass die anderen Nationen erkennen könnten, dass ein Gott existiert, der vollkommen gerecht und gut ist (1Kön 8, 43;60). Israel hat in dieser Aufgabe mehrmals versagt. Sie fielen zum einen in Götzendienst, zum anderen lehnte eine Generation von Juden größtenteils ihren Messias Jesus Christus ab. Doch das hinderte Gott nicht daran, weiterhin Geschichte mit ihnen zu schreiben. Gerade wir Gläubigen aus den Nationen können an den Prophetien der Bibel erkennen, dass Gott weiterhin mit diesem Volk handelt. Gott macht in seiner Beziehung zum auserwählten Volk das Unmögliche möglich. Es brachte dieses Volk nach rund 2000 Jahre andauernder Zerstreuung wieder in sein Land. Er belebte das Hebräische, das eine tote Sprache, ähnlich wie Latein, war, und erreichte, dass heute die Juden wieder Hebräisch sprechen, nachdem sie viele Jahrhunderte hindurch die Sprachen der Nationen sprechen mussten. Gott bewahrte Israel auch durch die Existenzkriege hindurch, die rein logisch zu verlieren gewesen wären. Israel ging aus diesen Kriegen, die gegen eine gewaltige Übermacht geführt wurden, sogar noch mit Landgewinn hervor. Aus allen Nationen und Kontinenten reisen heute noch die Juden aus aller Welt nach Israel, um dort sesshaft zu werden. Israel ist noch nicht erlöst. Sie haben ihren Messias noch nicht erkannt. Trotzdem kann man Gottes Handeln an diesem Volk sehen. Anstatt, dass sich viele Zeitgenossen das zu Herzen nehmen würden und Gott die Ehre gäben, hört man überall nur Unkenrufe. Man spricht von Genozid an den Palästinensern. Man spricht von einer jüdischen Finanzelite, die das Geld kontrollieren würde. Ja, man zieht sogar wieder die alten, verstaubten Hetzbücher aus dem Regal, die aussagen, dass „der Jud unser aller Unglück“ sei. Das kommt nicht von Ungefähr. Menschen, die den Gott der Bibel verachten, verachten auch das Volk, das er sich erwählt hat. Nicht wenige Christen sind sogar der gleichen Ansicht. Wer gegen Gott ist, dem wird der Satan die Sinne verblenden, dass er Gottes gewaltiges Handeln weder sehen noch hören kann (2Kor 4,4).

Weil viele Zeitgenossen den Gott der Bibel verachten, verachten sie auch sein Wirken, Handeln und seine Gebote, die er nur dazu gegeben hat, damit wir gut und friedlich zusammenleben könnten, wenn wir an ihn glaubten. Doch wer nicht will, der hat schon. Wer sich nicht für die Gedanken Gottes interessiert, der muss halt seine eigenen vergifteten Gedanken haben. Wer sich weigert, sich der biblischen Wahrheit zu öffnen, der wird auch nichts erkennen (2Petr 3,5).

Ich kann überall beobachten, wie der Hass gegen Israel wieder zunimmt. Nicht nur in den arabischen Ländern, nein, auch in unserem Land, Deutschland. Vielleicht hat Deutschland deshalb so eine gottlose Regierung, unter der jedermann leidet. Die Regierung ist nur ein Spiegel der Gesellschaft. Die Gesellschaft ist genauso gottlos wie ihre Führer. Man hat schon seit vielen Jahren den Abfall vom christlichen Glauben aktiv vorangetrieben. Man lügt und betrügt sich gegenseitig. Man tötet ungeborenes Leben. Man lebt in sexueller Perversion. Eltern und Kinder kommen nicht mehr miteinander klar. Der Abfall von Gott ist so weit fortgeschritten, dass ich es bezweifle, dass wir das Ruder noch einmal herumreißen können. Auch wenn sich viele Zeitgenossen über die ungerechte Regierung aufregen, sind sie selbst nicht besser. Sie haben die Regierung, die sie verdienen. All das hängt mit dem Abfall von Gott zusammen. Letztendlich ist dann auch der Hass gegen Gottes Volk und die Christen wieder präsent. Die Leute, die gegen Israel und die Christen hetzen, sollten sich bewusst sein, dass sie Unheil heraufbeschwören werden, dem sie sich nicht entziehen werden können. Die Gnadenzeit geht zu Ende. Was folgen wird, ist ein grausames Gericht über eine Welt, die Gottes Evangelium abgelehnt hat. Dabei werden sie sich lieber noch die Zunge zerbeißen, statt Gott Ehre und Recht zu geben (Offb 16,10). Wenn dann letztendlich der Teufel die Weltherrschaft in Gestalt des Antichristen übernehmen wird, dann haben sie den Herrscher, den sie verdienen (Offb 17,8). Wer Gott nicht will, muss eben den Teufel nehmen. In der letzten Phase werden dann sämtliche Nationen gegen Israel in den Krieg ziehen. Es wird zur Schlacht von Harmageddon (Offb 16,16) kommen und die gottlosen Nationen (auch Deutschland) werden ihr Urteil bekommen, weil genau zu diesem Zeitpunkt der rechtmäßige Herrscher der Welt, Jesus Christus, zum Gericht über diese Welt wiederkommen wird. Dieser gerechte Herrscher bietet jetzt und heute noch jedem Menschen Gnade an. Wer Gnade will, der kann den Kreuzestod Jesu für sich in Anspruch nehmen und Sündenvergebung bekommen. Wir leben immer noch in der Gnadenzeit! Jesus Christus bietet vollständige Amnestie für Sünder an. Wer zu ihm kommt, den wird er nicht hinausstoßen (Joh 6,37). Er wird dann den Heiligen Geist empfangen und wird langsam die Bibel verstehen. Dann wird er auch die Heilsgeschichte Gottes mit seinem Volk Israel verstehen. All diese Dinge sind im Rettungspaket Gottes enthalten. Gott wird dann sogar sein Vater sein.
Wer jedoch nicht will, der hat schon. Er wird weiterhin in Dunkelheit bleiben. Er wird weiterhin gegen Israel hetzen und sich dabei noch wahnsinnig toll und gerecht vorkommen. Er wird weiterhin Sklave seiner Sünden und letztendlich des Teufels bleiben. Ein armer Tor eben.

Spr 1,22 Wie lange wollt ihr Unverständigen den Unverstand lieben und ihr Spötter Lust am Spotten haben und ihr Toren Erkenntnis hassen? 23 Kehrt um zu meiner Zurechtweisung! Siehe, ich will euch meinen Geist hervorströmen lassen, ich will euch meine Worte verkünden! 24 Darum, weil ich rufe und ihr mich abweist, weil ich meine Hand ausstrecke und niemand darauf achtet, 25 weil ihr vielmehr allen meinen Rat verwerft und meine Zurechtweisung nicht begehrt, 26 so werde auch ich über euer Unglück lachen und über euch spotten, wenn das kommt, was ihr fürchtet, 27 wenn das, was ihr fürchtet, als Verwüstung über euch kommt und euer Unheil euch überraschen wird wie ein Sturm, wenn euch Angst und Not überfällt!

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.