Heimat und die Bringschuld der Deutschen

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Ich war auch einmal naiv. Ich dachte doch tatsächlich, dass sich, wenn ich mich an den Wahlen der Regierung beteiligte, meine Vorstellungen und Wünsche erfüllen würden. Doch je älter ich wurde, umso mehr musste ich feststellen, dass das Gegenteil der Fall war. In unserem Land wurde es immer schlimmer, immer ungerechter und immer gefährlicher.

Gewiss bin ich kein Ausländerfeind. Bei der Arbeit kannte ich viele Menschen, die in unser Land kamen und tatsächlich eine Bereicherung waren. Wer geht nicht gerne mal zum Italiener oder zum Griechen, um etwas Leckeres zu essen. Auch ein schnell gemachter Döner ist gut.

Es war auch interessant, die verschiedenen Nationalitäten und ihre eigenen Prägungen, die die Zugewanderten hatten, kennenzulernen. Ich finde, jeder der bereit ist, sich an unsere Kultur anzupassen, ist eine Bereicherung für unser Land. Doch irgendwo muss auch einmal Schluss sein, unzählige Menschen in unser Land zu holen. Wenn ich durch die naheliegende Stadt gehe, dann sehe ich unzählige Menschen verschiedener Nationalitäten, aber immer weniger Deutsche. Die Deutschen ziehen sich langsam auf´s Land zurück. Klar finde ich, dass es möglich sein soll, in unser Land einzuwandern. Aber man sollte es nicht übertreiben. Zu viel ist auch nicht gut. Und jetzt holt unsere Regierung verstärkt Flüchtlinge in unser Land. Flüchtlinge gab es schon immer. Das ist keine Tatsache der Neuzeit. Schon immer gab es Völkerwanderungen, die durch Kriege und Verfolgung ausgelöst wurden. Manche urbayrischen Dörfer sind nur durch Flüchtlinge entstanden, die sich nach dem 2. Weltkrieg angesiedelt hatten. Heute werden sie selbstverständlich als Deutsche gesehen. Aber diese Leute hatten es auch nicht immer leicht. Sie wurden von der deutschen Bevölkerung nicht immer wohlwollend aufgenommen und mussten sich ihren Lebensstandart wie jeder andere auch erarbeiten.

Ich denke, dass diese gewaltige Welle von Zuwanderern, die unser Land jetzt überflutet, nicht gut ist. Bis jetzt hielt sich das alles in Grenzen. Deutschland war immer noch deutsch. Aber wird das jetzt auch so bleiben? Gerade in den Städten sieht man, dass diese Multikulti eher schädlich ist als gut. Die Deutschen fühlen sich in bestimmten Stadtgebieten nicht mehr wohl. Die Deutschen sehen sich auch einer türkisch-islamischen Subkultur gegenüber. Es gibt Lokale für Muslime und Lokale, in die sich die Deutschen zurückziehen. Es ist ein nebenher und nicht ein miteinander. Das ist auch so, weil die orientalische Kultur sehr verschieden von der deutschen ist. Die Deutschen haben vielleicht auch etwas Schuld daran, weil sie Fremden gegenüber immer etwas ablehnend sind. Aber die Deutschen stehen nicht in der Bringschuld. Dieses Vaterland gehört den Deutschen, und wer darin leben will, der sollte sich auch unserer Kultur anpassen. Aber heute stehen die Deutschen in der Bringschuld! Von ihnen wird verlangt, jeden Ausländer zu akzeptieren und zu unterstützen, auch wenn er sich unseren Gepflogenheiten nicht anpassen will. Die Deutschen stehen seit dem 2. Weltkrieg, der jetzt bald 70 Jahre her ist, immer noch in einer Bringschuld der ganzen Welt gegenüber. Das ist nicht gut! Irgendwie wird der Deutsche auch immer unten gehalten. Er ist schuld am 2. Weltkrieg. Daher hat er auch kein Recht etwas zu sagen. Die Regierung, die uns vorgesetzt ist, regiert nicht für die Deutschen, sondern dagegen.

Der Deutsche ist auch der Zahlmeister der ganzen EU und auch der Welt. Auf dem Rücken der deutschen Arbeiter und Steuerzahler wird die ganze EU mitfinanziert. Der kleine Mann bürgt für alles, was die Politiker ausgeben.

Mein Opa, der im 2. Weltkrieg gekämpft hat, sah sich jeden Abend die Tagesschau an. Er kannte die Codes und die Sprache der Politiker. Er konnte übersetzen, was sie wirklich sagten und nicht sagten. Er sagte zu mir, bevor er dement wurde: „Wenn ich mir diese Regierung und die Politiker ansehe, dann kann ich dir sagen, dass auf eure Generation noch etwas sehr Schlimmes zukommt.“

Er wusste, wie Hitler an die Macht gekommen war. Er war nicht dumm und sah in solchen Dingen sehr klar. Und wenn ich mir Deutschland heute anschaue, dann stelle ich fest, dass er Recht behalten hat. Es wird nicht besser – es wird immer schlimmer. Es wird an uns vorbei regiert. Unsere Meinung zählt nicht. Wir sind nur dazu da, die Spesen zu bezahlen und unser Maul zu halten. Jeder, der das Maul aufmacht, wird gnadenlos mit der Nazikeule niedergeknüppelt und gilt als intolerant, engstirnig und verbohrt.

Aber ich glaube ja an Jesus Christus. D. h. dass ich hier auf dieser Welt immer auch ein Ausländer und Fremdling bin – auch in Deutschland. Meine Heimat ist nicht Deutschland, sondern das himmlische Vaterland. Dort wird eine gerechte Regierung herrschen, und darauf freue ich mich schon. Merkel und Co sind nicht meine Chefs. Mein Chef ist Jesus Christus, und nur ihm bin ich Rede und Antwort schuldig. So macht es mir nichts aus, in diesem Land ein Fremder zu sein. Ich bekomme auf der neuen Welt eine eigene Unterkunft und vielleicht auch eigenes Land zum bebauen. Das kann mir niemand nehmen. Auch wenn die Regierung hier mir alles nehmen sollte. Diese paar Jahre auf dieser Welt werden bald vorbei sein – und nur das Ewige zählt. Diejenigen, die jetzt über unser Wohl und Übel bestimmen, werden dort nichts mehr zu sagen haben. Vielleicht werden sie nicht einmal dort sein.

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