HERR Zebaoth – Der Herr der Heerscharen

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Wer ist der „HERR Zebaoth“?

„Wir finden diesen Namen zum ersten Mal in 1. Samuel 1,3. Die Nennung dieses Namens ging einher mit einem prophetischen Zeugnis und zeigt einen Glauben, der an des Herrn Herrlichkeit festhielt zu einer Zeit, als Israel sich in einem schwachen und niedrigen Zustand befand. Die Bibel offenbart uns, dass es eine mächtige, himmlische Heerschar gibt, sowie Fürstentümer und Gewalten in der unsichtbaren Welt. Gott ist der Gott über sie alle, wie auch über die Elemente der Natur, die oft von ihm zur Bestrafung seiner Feinde benutzt wurden: „Von ihren Bahnen aus kämpften die Sterne mit Sisera“ (Ri 5,20). Der Ausdruck „Gott der Heerscharen“ tritt vergleichsweise selten auf, meistens heißt es „Herr der Heerscharen“ und einige Male „Herr, Gott der Heerscharen“. Dies zeigt, dass sich Gott in Verbindung mit Israel unter diesem Namen offenbarte. Der Herr der Heerscharen thronte zwischen den Cherubim. Die genannten Titel treten vom Beginn von 1.Samuel beständig auf bis zum Ende des Alten Testaments. In Psalm 24,10 wird der Herr Jesus gezeigt als „der Herr der Heerscharen, er ist der König der Herrlichkeit!“ (Vgl. Eph 1,20.21; Kol 1,16). Im Neuen Testament tritt der Titel in hebräischer Sprache auf: „Herr Zebaoth“ (Rö 9,29; Jak 5,4).“

Quelle: http://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=1090

Manche Menschen haben ein Bild von Jesus Christus, das folgendermaßen beschrieben werden kann:

-feminin
-langhaarig
-schwach
-immer nur sanft
-immer nur treu blickend

Vor allem die katholische Kirche verzerrte das Bild von Jesus Christus, wie man auf vielen Bildern und Ikonen sehen kann. Es wird in der katholischen Kirche entweder ein schwacher Jesus (Kind, Schwächling) dargestellt oder als ein zorniger, unkontrollierter Jesus, der von Maria besänftigt werden muss. Beide Bilder sind nicht zutreffend. Eine Bezeichnung für Jesus Christus ist der Titel JHWH Zeboath, der Herr der Heerscharen. Dies bezieht sich zum einen auf die Heere Israels, aber auch auf die Heere der Engel. Jesus Christus ist Oberbefehlshaber beider Armeen. Jesus Christus ist nicht nur derjenige, der am Kreuz starb, was ihm viele Menschen als Schwäche auslegen. Er ist auch derjenige, der wiederkommen wird, um Israel von seinen Feinden zu befreien. Dies wird in einem Krieg (oder mehreren Kriegen) stattfinden. Die Offenbarung des Johannes und die alttestamentlichen Propheten geben uns Informationen darüber:

Offenbarung 17,11 Und das Tier, das war und nicht ist, ist auch selbst der achte, und es ist einer von den sieben, und es läuft ins Verderben. 12 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, sind zehn Könige, die noch kein Reich empfangen haben; aber sie erlangen Macht wie Könige für eine Stunde zusammen mit dem Tier. 13 Diese haben einen einmütigen Sinn, und sie übergeben ihre Macht und Herrschaft dem Tier. 14 Diese werden mit dem Lamm Krieg führen, und das Lamm wird sie besiegen — denn es ist der Herr der Herren und der König der Könige —, und mit ihm sind die Berufenen, Auserwählten und Gläubigen.

Sacharja 14,1 Siehe, es kommt ein Tag für den Herrn, da wird man deine Beute verteilen in deiner Mitte! 2 Da werde ich alle Heidenvölker bei Jerusalem zum Krieg versammeln; und die Stadt wird erobert, die Häuser werden geplündert und die Frauen geschändet werden; und die Hälfte der Stadt muß in die Gefangenschaft ziehen; der Überrest des Volkes aber soll nicht aus der Stadt ausgerottet werden. 3 Aber der Herr wird ausziehen und gegen jene Heidenvölker kämpfen, wie [damals] am Tag seines Kampfes, am Tag der Schlacht. 4 Und seine Füße werden an jenem Tag auf dem Ölberg stehen, der vor Jerusalem nach Osten zu liegt; und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten nach Osten und nach Westen hin zu einem sehr großen Tal, und die eine Hälfte des Berges wird nach Norden zurückweichen, die andere nach Süden.

In Offenbarung 17 und Sacharja 14 steht, dass Gott selbst Krieg gegen die feindlichen Heere, die Israel bedrohen, führen wird, wenn er auf diese Welt zurückkommt. Der sichtbar gewordene Gott ist Jesus Christus.

Wir können noch an anderer Stelle sehen, wie Jesus Christus als Heerführer gesehen werden kann:

An König David! Der bekannte König David führte Krieg, um die Feinde Israels zu schlagen, damit Israel sicher leben konnte. Der König David hatte Eigenschaften wie viele alttestamentliche Personen, die auf Jesus Christus gedeutet werden können, da er die selben Eigenschaften hat. Diese Personen zeigten, wie der Messias selber sein würde. König David war so etwas wie in unvollkommener Vorläufer des Messias. Er war ja auch mit Sünde behaftet, was Jesus Christus jedoch nicht war. David war ein Kriegsherr. Ein mutiger Kämpfer und Heerführer. Ihm gelang es die Feinde Israels und Gottes in vielen Schlachten zu schlagen.

So, wie David kämpfte, wird auch Jesus Christus kommen und kämpfen:

Offenbarung 19,11 Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, heißt »Der Treue und der Wahrhaftige«; und in Gerechtigkeit richtet und kämpft er. 12 Seine Augen aber sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen, und er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt als nur er selbst. 13 Und er ist bekleidet mit einem Gewand, das in Blut getaucht ist, und sein Name heißt: »Das Wort Gottes«. 14 Und die Heere im Himmel folgten ihm nach auf weißen Pferden, und sie waren bekleidet mit weißer und reiner Leinwand. 15 Und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor, damit er die Heidenvölker mit ihm schlage, und er wird sie mit eisernem Stab weiden; und er tritt die Weinkelter des Grimmes und des Zornes Gottes, des Allmächtigen. 16 Und er trägt an seinem Gewand und an seiner Hüfte den Namen geschrieben: »König der Könige und Herr der Herren«.

Daraus folgt: Wir können Jesus Christus nicht als Schwächling bezeichnen und auch nicht als feminin und immer nur sanft. (Leider herrscht dieses Bild oft vor.) Ja, Jesus starb einen Tod der für viele Schande und Schmach bedeutet. Wenn er jedoch seine Herrschaft antritt, dann wird er nicht mehr Schande und Schmach tragen, sondern er wird als starker Heerführer und Krieger kommen. Er wird als glorreicher Held zurückkommen. Auch als König und Richter der Welt.

Lassen wir uns bloß nicht von dem Bild täuschen, dass viele Kirchen zu unrecht von ihm gezeichnet haben.

Wenn Du jetzt noch keine Beziehung zu Jesus Christus hast, dann solltest Du heute seine Gnade suchen. Zuerst kam er als Retter der Welt. Wenn er wiederkommen wird, dann kommt er als Richter der Welt. Jetzt ist noch Zeit, sich mit Gott versöhnen zu lassen. Es kommt jedoch die Zeit, in der das nicht mehr möglich ist. Es gibt ein zu spät. Dann ist nämlich der Retter zum Richter geworden. Und er wird jeden richten, der sein Friedensangebot, das er in der heutigen Gnadenzeit anbietet, nicht angenommen hat.

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