Jeder Mensch braucht Gott

DSCN1085 (Large)Wir Menschen, die es gewohnt sind, autonom zu leben, sind oft engstirnig und arrogant, weil wir meinen, wir seien unseres eigenen Glückes Schmied. Wir glauben an persönliche Freiheit, an Selbstbestimmung und unser Können. Doch gerade diese Sichtweise schränkt unser Blickfeld massiv ein, so dass wir nicht erkennen, dass wir eigentlich nur leben können, weil die Rahmenbedingungen passen. Wäre z. B. der Abstand der Erde zur Sonne nicht der gegenwärtige, so würden wir entweder verbrennen oder erfrieren. Würden die Pflanzen keinen Sauerstoff produzieren, könnten wir nicht mehr atmen. Wären der Wasserkreislauf und die Meeresströmungen nicht aktiv, dann würden wir einerseits kein Trinkwasser haben, andererseits könnten wir keine Pflanzen züchten, von denen wir und die Tiere leben. Hätten wir keine Tiere, die heutzutage leider oft schlecht behandelt werden, dann hätten wir keine Nahrung und andere Rohstoffe. Gäbe es keine Bienen, hätten wir keinen Honig und die Pflanzenwelt würde aussterben, weil die Pflanzen nicht mehr bestäubt würden.
Diese Beispiele ließen sich um unzählige weitere Beispiele erweitern. Im Endeffekt haben wir bis auf wenig Wahlmöglichkeiten im Leben, so gut wie keinen positiven Einfluss auf unser Leben, außer vielen negativen Möglichkeiten, die darin bestehen, immer nur alles zerstören zu müssen, anstatt zu pflegen.

Hinter diesen Rahmenbedingungen versteckt sich Gott. Ohne Gott gäbe es kein Leben. Gott hat die Naturgesetze geschaffen und sie dienen dem Leben, zu dem wir auch zählen.
Doch der Mensch von heute denkt, er brauche keinen Gott. Er will alles selber machen. Er meint, er sei die Krone der Schöpfung, und er hätte alles durch seinen Verstand und sein Vermögen im Griff. Gott kommt in seinem Denken nicht mehr vor, obwohl er ohne Gott absolut hilflos dem Tod ausgeliefert ist. Würde z. B. die Sonne erlöschen lassen, dann wäre alles Leben hier auf der Erde vorbei. Würde Gott nur eine Rahmenbedingung für das Leben wegfallen lassen, dann wäre das Ende ebenfalls da. Wir sind zutiefst von Gott abhängig und nur weil Gott sich in unseren Tage verbirgt, haben wir nicht das Recht zu behaupten, dass Gott nicht existiere. Jeder Mensch, der alle Sinne zusammen hat und mit offenen Augen und Verstand durch diese Welt geht, müsste eigentlich zu der Erkenntnis kommen, dass ein Gott existiert und dass dieser Gott absolut gut und gerecht ist.

Doch viele haben einen verfinsterten Verstand. Denn der Teufel existiert auch. Der Teufel, Satan, will verhindern, dass die Menschen in Abhängigkeit von ihrem Schöpfer leben. Er will verhindern, dass die Menschen in Frieden, Sicherheit und Harmonie leben, weil er das selber verloren hat, als er sich gegen Gott auflehnte. Ihm liegt nur daran, zu zerstören, zu töten und zu verhindern, dass Gott auch Gott bleibt. Doch ebenso wie wir Menschen, ist er zutiefst von Gott abhängig. Er kann nur noch Wirken, weil Gott das zulässt. Würde Gott nur ein Wort gegen ihn sprechen, dann wäre alles vorbei. Genauso wie bei uns. Doch obwohl der Satan noch toben kann, ist und bleibt Gott absolut souverän und gut. Daran dürfen wir uns festhalten. Es tobt ein Kampf um die Güte Gottes. Ist Gott gut, auch wenn es uns schlecht geht? Ja! Ist Gott nach wie vor Herrscher über dieses Universum, auch wenn der und das Böse immer mehr zunehmen? Ja! Wenn wir nicht glauben, dass Gott absolut gut ist, unabhängig von unseren Umständen, dann werden wir ihm nicht vertrauen. Darum tun sich so viele Menschen schwer, an einen guten Gott zu glauben; weil sie mehr auf ihre Umstände sehen, die häufig negativ sind, und die guten Umstände außen vor lassen. Wir müssen unser Denken ändern. Und das geht nur, wenn wir unsere Gedanken an Gottes Gedanken eichen. Dazu hat Gott uns die Bibel gegeben. Die Bibel zeigt auf Jesus Christus hin, den Gott gesandt hat, um uns von dem Bösen außerhalb und innerhalb von uns zu erlösen. Wenn wir uns an ihn wenden, wird er eines Tages alles wieder herstellen, richten und zum Guten wenden. Bis dahin brauchen wir Geduld. Geduld lernt man nur durch Geduld. Leider ist das so. Aber wenn wir jetzt mit Christus leiden, dann dürfen wir uns darauf freuen, eines Tages mit Christus zu herrschen. Es dauert nicht mehr lang. Haltet durch!!!

Röm 8,17 Wenn wir aber Kinder sind, so sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben des Christus; wenn wir wirklich mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm verherrlicht werden.

Röm 8,18 Denn ich bin überzeugt, daß die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll

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