Männer und Frauen aus meiner Sicht – Die systematische Zerstörung des deutschen Mannes

564750_web_R_K_by_Kurt-F.-Domnik_pixelio.de_.jpg

Ich bin in der ersten oder zweiten Klasse, Grundschule. Zu Beginn des Schuljahrs hatte die strenge Lehrerin erklärt, dass man in der Pause auf die Toilette zu gehen habe, denn dazu wären die Pausen gedacht. Der Unterricht solle nicht durch einen Gang zur Toilette gestört werden. Heute fühle ich schon seit einer Weile einen Druck im Unterleib. Ich weiß von der Pausen-Regel, aber ich muss jetzt einfach auf´s Klo. Vielleicht macht die Lehrerin eine Ausnahme. Ich melde mich schüchtern und frage, ob ich auf die Toilette darf. Die Lehrerin sagt: „Nein, du hättest in der Pause gehen müssen!“. Mein Blase tut weh! Ich spüre Stiche im Unterleib, ich kann denn Drang zu urinieren fast nicht mehr zurückhalten. Ich melde mich noch einmal und bitte darum, auf die Toilette gehen zu dürfen. Die Lehrerin faucht mich wütend an: „Nein, du kannst in der nächsten Pause gehen!“ Die ersten Tropfen sind schon in der Hose, – also lasse ich es laufen. Auf meiner blauen Jeanshose bildet sich ein mächtig-großer dunkelblauer Fleck. Mein Blase sendet zwar das Gefühl der Erleichterung an mein Gehirn, aber die Scham über die nasse Hose drückt mir Tränen ins Auge. Die Hose war zuerst warm, später war sie kalt. Mich friert. Tief gedemütigt laufe ich nach der Schule allein und weinend mit nasser Hose nach Hause.

Stellt euch einmal den umgekehrten Fall vor: Die Klasse wird von einem Lehrer beaufsichtigt. Auch hier gilt: Nur in den Pausen darf man zur Toilette. Etwa eine Stunde nach der Pause meldet sich ein Mädchen. Sie muss auf die Toilette. Der Lehrer verbietet es ihr. Sie macht in die Hose. In der nächsten Woche wird die Sache von den entrüsteten Eltern vor den Elternbeirat gebracht. Der Elternbeirat diskutiert darüber und kommt zum Ergebnis, dass das Verhalten des Lehrers völlig inakzeptabel sei. Er müsse sanktioniert werden. So behandelt man doch kein Mädchen.

Aber sehr wahrscheinlich wäre es so abgelaufen: Das Mädchen meldet sich im Unterricht und sagt, dass es auf´s Klo müsse. Der Lehrer zieht eine Augenbraue hoch, blickt es an und sagt: „Aber du weißt schon, dass man in den Pausen gehen soll?!“ Das Mädchen nickt. „Also gut, dann geh´“, sagt der Lehrer, „aber nächstes Mal denkst du dran!“ Sehr wahrscheinlich, dass der Lehrer genau so reagiert hätte. Ein Mann ist gegenüber eines weiblichen Wesens häufig bemüht, als Gentleman aufzutreten.

Weiter im Text: In der Grundschule lernen wir auch Häkeln und Stricken, malen Bilder, hören die Geschichte von der „kleinen Hexe“ oder der „kleinen Raupe Nimmersatt“. Allgemein ist der Unterricht sehr weiblich, denn wir haben nur eine männliche Bezugsperson, den Pfarrer, der Religionsunterricht gibt, aber das ist ja kein Mann, der eine Frau hat, sondern ein Geistlicher, der nicht heiraten darf, alle anderen Lehrer sind aber weiblich. Die Mädchen in der Klasse sammeln sich viele Fleiß-Punkte, die als Fleiß-Bildchen herausgegeben werden, weil sie gerne bei den Hausaufgaben eine zusätzliche Seite in Schön-Schrift schreiben, während die Jungen eher weniger Fleiß-Bildchen bekommen, weil sie als weniger fleißig, manchmal auch faul gelten. Das wird schon dadurch klar, dass beim Diktat folgender Satz diktiert wird: „Hans Schlamper hat sein Mäppchen vergessen. Er braucht aber einen Füller. Lisa leiht ihm einen Stift.“ Es ist also schon klar, dass „Hans Schlamper“ nur männlich sein kann, weil ja die braven Mädchen niemals etwas vergessen. Daher muss Lisa dem vergesslichen, schlampigen Jungen ihren Stift borgen. Es ist schon erstaunlich, dass ich mir diesen Satz sinngemäß über 30 Jahre im Kopf behalten habe. Aber dieser Satz ist symptomatisch für die große Tragödie vor allem in Deutschland, aber auch in der westlichen, säkularen Welt: Die systematische, unterschwellige, langfristig angelegte, gewaltsame Verweiblichung der Männer, speziell der deutschen.

Ich weiß nicht, wer letztendlich dahinter steckt, ob es Frauen oder Männer waren oder sind; aber man sieht jetzt die Früchte dessen, dass man Jahrzehnte lang das Weibliche gefördert und das Männliche grob vernachlässigt hat. Während das sanfte Weibliche als tugendhaft, rein und friedfertig dargestellt wurde, wurde das aktivere, pulsierende Männliche als störend, aggressiv und auch als dumm bezeichnet. Die brave Lisa war eben nicht so auffällig und viel pflegeleichter, nicht so wie Hans Schlamper, der lieber nach der Schule in die Natur zum Spielen ging, als Fleißaufgaben zu erledigen. Hans Schlamper hatte natürlich auch eine schiefe, manchmal unförmige Schrift, während Lisa in schönen geschwungenen Buchstaben schrieb. Das brauche ich sicherlich nicht zu erwähnen.

Für Jungen, heute und damals in solch einem Alter, bedeutet das eine sehr starke Prägung entgegen ihrer biologischen Natur, – vor allem dann, wenn der Vater zuhause entweder da, aber doch abwesend ist, oder gar nicht mehr im gleichen Haus wohnt, weil eine Scheidung vorausgegangen ist. Nur ein Mann kann einem Jungen die Männlichkeit vorleben und zeigen. Er kann ihn trainieren und auf´s Leben als Mann vorbereiten. Eine Mutter, so gut sie es auch meint, kann einfach keinen Vater ersetzen. Auch eine weibliche Erzieherin kann das nicht. Man hat darum schon kurz nach dem Krieg begonnen, das Vaterbild und seine Vorbildfunktion systematisch zu zerstören. Die 68er-Generation war nicht nur von starker Rebellion gegen die politischen Autoritäten geprägt, sondern auch vom Hass gegen alles Väterliche. Der Vater wurde aus der Familie vertrieben. Manchmal blieb ihm gerade noch ein Hobbyraum, wo er etwas basteln konnte. Frauen hatten seitdem auch bessere Möglichkeiten, sich mit dem Lebensnotwendigen zu versorgen, darum war es für sie auch risikoärmer, sich scheiden zu lassen. Man brauchte also auch keinen Ernährer mehr, dem man treu sein musste. In meiner Kindheit war die leider notwendige Scheidung meiner Eltern eher noch selten und eine Ausnahme, heute muss man aber schon mit der Lupe nach noch intakten Familien suchen. Was bleibt sind nicht nur viele Jungen, die ohne Vater, mit welchem sie Abenteuer erleben könnten, aufwachsen müssen, sondern auch viele Mädchen, die nie eine väterliche, männliche Liebe ohne sexuellen Hintergrund kennenlernen. Dass das ständige Fehlen der männlichen Vorbilder das Leben eines Jungen identitäts- und orientierungslos macht, ist ja bekannt, aber ich glaube auch, dass eine ständige weibliche Kritik und Dominanz im Leben eines Jungen noch schädlicher ist, weil er sich selbst für seine „falschen“ und „nicht angemessenen“ Gefühle zu hassen beginnt, was zu angestauter Wut und Zorn führt. Er braucht auch männliche Vorbilder! (Die Erzieher-Frauen sind sich vielleicht dessen auch nicht bewusst, viele meinen es nur gut.) Doch negative Eigenschaften wie Wut und Zorn werden heute meistens den Männern zugeschrieben, während man den Frauen vermittelnde Diplomatie und Einfühlungsvermögen zuschreibt. Ich war mal mit einer Frau zusammen, die sehr schnell und stark zornig wurde, ich weiß, wovon ich spreche! Dieses Denken ist völlig falsch! Eine Frau kann im Zorn sogar noch manipulativer und psychologisch destruktiver sein als ein Mann, der mehr zu körperlicher Gewalt neigt! Es gibt aber auch berechtigte Wut, bei Mann und Frau. Wenn man aber einem männlichen Wesen über einen langen Zeitraum hin immer wieder verbietet, seinem Ärger Luft zu machen und ihm untersagt, seine Gefühle zu bejahen, dann wird es krank. Es wird entweder die Flucht nach außen, in die Gewalt, ins Machohafte und Kriminalität, antreten oder die Flucht nach innen, in die Depression und Sucht, antreten. Danach wird mit dem Finger auf es gezeigt, indem man entweder sagt: „Wir haben ja gewusst, dass du ein gewalttätiges, böses Schwein bist!“; oder man sagt: „Du Memme, heul´ doch nicht `rum, du bist eine jämmerliche Schande als Mann, du Weichei!“ Egal, wie der Mann reagiert, es wird ihm immer negativ ausgelegt! Er ist Fehl am Platz!

Ich denke, dass dieser Plan jetzt vollständig abgeschlossen ist. Den meisten Männern wurde die Männlichkeit erfolgreich abtrainiert. Nachdem dieser Plan also vollendet ist, ist man heute dabei, die Rolle der Frau anzugreifen. Heute muss sich eine Mutter und Hausfrau schon fast dafür entschuldigen, dass sie keinen Posten im Vorstand eines Dax-Unternehmens besetzt, überspitzt formuliert. Die natürliche Veranlagung der Frau, Kinder zu gebären und zu erziehen, das Haus und den Garten zu schmücken und ein Heim zu schaffen, gilt als nicht mehr zeitgemäß. Auch die weibliche Sexualität und feminine Schönheit werden dabei zerstört. Man schaue sich nur einmal an, wie Frauen, die sich dem radikalen Feminismus und dem Lesbianismus hingeben, rasend schnell an Attraktivität verlieren. Manche sehen aus wie trotzige Jungs, wie der Rüpel aus der Schule, der alle verdrosch.

Dass dabei jetzt junge und durchtrainierte Männer aus Afrika und dem Nahen Osten in unser Land strömen, scheint zum Plan dazuzugehören. Ich sag´s nicht gerne, aber ich vermute, dass Deutschland nicht mehr „Mann´s genug“ ist, dieser gewaltsamen Invasion und feindlicher Übernahme etwas entgegenzusetzen. Wären in Deutschland noch „Mannsbilder“ an der Regierung, dann würden sie „Mutti“ etwas entgegenhalten. „Mutti“ scheint aber eher einer Rabenmutti zu gleichen, die systematisch ihre Familie mit dem Essen vergiftet. Langsam und in kleinen Dosen, aber vollkommen zielstrebig. Jemand müsste sie stoppen! Aber es findet sich kein Mann! Es sollten sich auch Männer-Gruppen bilden und bei den vielen Vergewaltigungen und Gewaltdelikten durch die Eindringlinge mit Gegengewalt eingreifen und ihre Frauen schützen, aber der deutsche Mann schaut ohnmächtig zu, wenn ihm seine Lebensgrundlage und Freiheit, seine Frau genommen wird. Der schlimmste Fall war für meine Begriffe, als ein junger Mann mit ansehen musste, wie seine Freundin beim Campingausflug von einem afrikanischen Asylanten mit Machete vergewaltigt wurde. Ich denke dabei nicht nur an die schlimm geschändete Frau, sondern auch an die geschändete Würde und Seele des jungen Mannes. 

Egal, wer hinter diesem menschenverachtenden Plan steht: Er war erfolgreich! In den Kneipen, Spielotheken und Nachtlokalen sitzen viele seelisch verwundete Männer. Mama-Söhne, die es im Thailand-Urlaub krachen lassen, oder andere, die über Frauen schimpfen. Viele haben es aufgeben, noch in eine verbindliche Beziehung mit einer Frau zu investieren. Andere sind geschieden und zahlen jeden Monat Alimente. Aber wie ich auch, freuen sie sich an der hübschen und attraktiven Bedienung, die ihnen lächelnd ein kaltes Bier serviert, – manchmal die einzige Möglichkeit, den inneren Schmerz zu dämpfen.

Share Button

Related Post

Ein Gedanke zu „Männer und Frauen aus meiner Sicht – Die systematische Zerstörung des deutschen Mannes“

  1. Nicht nur (fast alle) Deutsche sondern fast ganze Welt ist verrückt geworden. Viele Deutsch wollen bewusst oder unbewusst untergehen. Ihr Wille ist stark. Was untergehen will, kann man leider nicht davon abhalten.

    Es ist Gottes Strafe fürs Volk. Anders kann man schwer erklären. Man kann die traurige Lage doch akzeptieren, wenn man sie als eine Züchtigung Gottes betrachtet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.