Meine Hoffnung für Deutschland

DSCN0765 (Large)In letzter Zeit verbringe ich meine Tage hauptsächlich auf dem Fahrrad in der schönen Natur. Ja, obwohl diese Welt der Vergänglichkeit unterworfen ist und letztendlich vernichtet und neu gemacht werden wird, sie ist doch noch schön. Es ist für mich eine Wohltat, das satte grün, die verschiedenen Pflanzen, die Sonne und das Wasser zu sehen, den warmen Gegenwind zu spüren. Auch die Anstrengung beim in-die-Pedale-Treten, wenn ich eine größere Tour mache und am Schluss körperlich erschöpft bin, tut meinem Körper und meiner Seele gut. Ich bin jetzt 40 Jahre alt, leide schon seit über 20 Jahren an der Schizophrenie und hatte sehr schlimme Zeiten. Im Nachhinein waren diese schweren Tage jedoch nicht umsonst. Gott weiß warum. Aber jetzt bin ich einfach nur müde.

Ich sehe Tag für Tag, wie immer mehr fremde Menschen in unser Land kommen. Etliche kommen mir bei meinen Fahrradtouren entgegen. Mir hat bis jetzt keiner von ihnen etwas getan, aber trotzdem bin ich nicht froh darüber, dass so viele von ihnen kommen. Wir haben schon für die Deutschen zu wenig Arbeit – was sollen also diese Menschen anderes tun, als von den Sozialleistungen zu leben? Viele können nicht einmal schreiben und lesen, geschweige denn kennen sie die deutsche Sprache. Außerdem sind es zu viele – zu viele, die nicht mehr assimiliert werden können. D. h. es wird in nächster Zeit viel mehr Subkulturen geben, weil diese Menschen nicht mehr gezwungen sind, sich der deutschen Gesellschaft anzupassen. Auch die Gefahr, dass unser Sozial- und Rentensystem durch die Überlastung vollständig zusammenbricht, besteht ständig im Hintergrund. Die schönen Zeiten sind vorbei, darauf kann sich jeder von uns einstellen. Es wird nie mehr so werden, wie es einmal war.

Doch wir brauchen die Hoffnung nicht aufzugeben. Jesus Christus ist ja auch noch da! Er hat versprochen wieder zu kommen. Mit jedem Tag, der vergeht, kommen wir dieser Rückkehr näher. Danach wird er Ordnung schaffen – auch unter den verschiedenen Nationen, auch bei den Deutschen. Jesus Christus wird nicht nur in Israel Ordnung schaffen, sondern auch auf der ganzen Welt. Neulich entdeckte ich Psalm 9. Und durch diesen Psalm habe ich die Hoffnung und bete dafür, dass es im 1000-jährigen Reich immer noch eine deutsche Population auf der Erde geben wird. Dann wird es kein Chaos mehr geben und alles wird so sein, wie es sich der Schöpfer gedacht hat.

Psalm 9
1 Dem Vorsänger. Auf Muth-Labben. Ein Psalm Davids. 2 Ich will den Herrn loben von ganzem Herzen, ich will alle deine Wunder erzählen. 3 Ich will mich freuen und frohlocken in dir, ich will deinem Namen lobsingen, du Höchster! 4 Als meine Feinde zurückwichen, da strauchelten sie und kamen um vor deinem Angesicht. 5 Denn du hast mein Recht und meine Sache geführt, du sitzt auf dem Thron als ein gerechter Richter! 6 Du hast die Heidenvölker gescholten, den Gesetzlosen umgebracht, ihren Namen ausgelöscht auf immer und ewig. 7 Der Feind — er ist völlig und für immer zertrümmert, und die Städte hast du zerstört; ihr Andenken ist dahin. 8 Aber der Herr thront auf ewig; er hat seinen Thron aufgestellt zum Gericht. 9 Ja, Er wird den Erdkreis richten in Gerechtigkeit und den Völkern das Urteil sprechen, wie es recht ist. 10 Und der Herr wird eine Zuflucht sein dem Unterdrückten, eine Zuflucht in Zeiten der Not. 11 Darum vertrauen auf dich, die deinen Namen kennen; denn du hast nicht verlassen, die dich, Herr, suchen! 12 Lobsingt dem Herrn, der in Zion wohnt, verkündigt seine Taten unter den Völkern! 13 Denn er forscht nach der Blutschuld und denkt daran; er vergißt das Schreien der Elenden nicht. 14 Herr, sei mir gnädig! Sieh, wie ich unterdrückt werde von denen, die mich hassen! Befreie mich aus den Toren des Todes, 15 damit ich all deinen Ruhm erzähle in den Toren der Tochter Zion, damit ich jauchze über dein Heil! 16 Die Heidenvölker sind versunken in der Grube, die sie gegraben haben; ihr Fuß hat sich gefangen in dem Netz, das sie heimlich stellten. 17 Der Herr hat sich zu erkennen gegeben, hat Gericht gehalten; der Gottlose ist verstrickt in dem Werk seiner Hände! (Saitenspiel — Sela.) 18 Die Gottlosen müssen ins Totenreich hinabfahren, alle Heidenvölker, die Gott vergessen. 19 Denn der Arme wird nicht für immer vergessen; die Hoffnung der Elenden wird nicht stets vergeblich sein. 20 Steh auf, o Herr, damit der Mensch nicht die Oberhand gewinnt, daß die Heidenvölker gerichtet werden vor deinem Angesicht! 21 O Herr, lege doch Furcht auf sie, damit die Heidenvölker erkennen, daß sie [sterbliche] Menschen sind! (Sela.)

Sach 14,16 Und es wird geschehen, daß alle Übriggebliebenen von all den Heidenvölkern, die gegen Jerusalem gezogen sind, Jahr für Jahr heraufkommen werden, um den König, den Herrn der Heerscharen, anzubeten und das Laubhüttenfest zu feiern.

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