Ökumene – Wieso ich mich nicht von Papst Franziskus blenden lasse

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Der neue Papst Franziskus ist ein charismatischer Mann. Er ist charismatischer, als es Papst Benedikt war. Er geht schon mal hin und wäscht anderen die Füße. Er behandelt jeden Menschen mit Respekt und verzichtet auf viele Dinge, die die anderen Päpste vom einfachen Kirchenvolk hervorhoben. Das ist zwar nicht ganz neu, aber bringt ihm viele Sympathiepunkte ein.
Neulich hat Franziskus eine Videobotschaft an eine pfingst- und charismatische Kirche in den USA gesandt und darauf hingewiesen, dass auch die Charismatiker Brüder von ihm wären.
Er treibt auch die Ökumenebestrebungen der Katholischen Kirche voran und steht im Dialog mit anderen Weltreligionen. Das, was Johannes Paul II. angefangen hat und durch Ratzinger scheinbar unterbrochen worden war, führt er weiter.
Doch man sollte sich nicht täuschen lassen. Die Römisch- Katholische Kirche ist nicht die Kirche Jesu Christi. Sie ist eine Kirche, die die Menschen vor einer lebendigen Beziehung zu Jesus Christus abhält. Der Grund dafür ist, dass sie nicht den Glauben predigt, so wie ihn die Apostel verkündet haben, sondern Götzendienst betreibt. Marienverehrung ist nicht biblisch. Die Verehrung einer Hostie im Tabernakel ist ebenso wenig biblisch. Auch Bilderverehrung, Ikonenverehrung und das Rosenkranzgebet sind Praktiken, die Gottes Wort scharf verurteilt. Der biblische Glaube ist ein Glaube, der auf unsichtbare Realitäten ausgerichtet ist. Die Definition des Glaubens, wie ihn Jesus brachte, ist folgende:

Hebr 11,1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht.

Und der Heidenapostel Paulus beschrieb es so:

2Kor 5,7 Denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen.

Die RKK betreibt aus der Sicht der Bibel Götzendienst, da sie ein Stück Brot verehrt. Auch die ganze Liturgie ist das Ansprechen der Sinne. Für die Augen Bilder und Gegenstände. Für den Geschmack eine Hostie, für den Geruch Weihrauch und beschwörende Formeln für die Ohren. Auch der Körper kommt bei der Liturgie nicht zu kurz. Man steht, kniet oder sitzt. Marienverehrung ist religiöse Erotik, die auf heidnische Götzenkulte, die die Menschen schon seit Jahrtausenden praktizieren, zurückgeht. Die langsamen Gesänge und Rosenkranzgebete dienen dazu, um in religiöse Ekstase versetzt zu werden und für die dämonische Welt offen zu werden.

Gott hasst solche Art von Götzendienst:

2Mose 20
3 Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!
4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist.
5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen,
6 der aber Gnade erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten

Da Gott für uns nicht sichtbar ist und der Glaube „eine Überzeugung von Tatsachen ist, die man nicht sieht“ steht jede Art von Götzendienst im Widerspruch zur Lehre der Apostel und des HERRN selber. Diese Dinge sind in allen Weltreligionen, Stammesreligionen und schwärmerischen Glaubensrichtungen enthalten. Die Buddhisten meditieren, was auch dem kontemplativen Gebet entspricht. Die Muslime haben Gebetsketten (ähnlich des Rosenkranzes), Waschungen und eine eigene Mystik, wie auch die Katholische Kirche ihre Mystik hat. Die Hindus verehren Götzenbilder, wie es auch die Kirche tut. Diese Liste kann beliebig fortgesetzt werden.
Der biblische Glaube hingegen rechnet mit den Zusagen und Verheißungen Gottes in Jesus Christus. Wer der Bibel glaubt, glaubt, dass Jesus Christus am Kreuz gestorben ist und alle Sünden des Glaubenden vergeben hat. Dazu bedarf es keiner Hostie, die man regelmäßig essen muss, um in der Gnade zu bleiben. Die Sünden bekennt man im Gebet und muss nicht in einen Beichtstuhl gehen. Man braucht auch keine Skapuliere, Rosenkränze, Kruzifixe und wundertätige Medaillen, sondern alleine das Vertrauen auf die Zusagen Gottes in der Bibel. Und hier wären wir beim Punkt, dem Knackpunkt:

Die Römisch Katholische Kirche predigt nicht das volle Wort Gottes.

In den Lesungen während des Kirchenjahres kommen immer wieder die gleichen Texte, aber nicht der ganze Ratschluss Gottes. Dazu wurden die Apokryphen in die Bibel aufgenommen, die nicht Gottes Wort sind, sondern nur geschichtliche Erzählungen. Die Kirche verzichtet darauf, das ganze Heil zu verkünden und fügt dem noch unbiblische Traditionen, Dogmen und Geschichten hinzu. Sie ähnelt stark den Pharisäern zur Zeit Jesu´, zu denen der HERR sagen mußte:

Mt 15,6 Und so habt ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen aufgehoben.
7 Ihr Heuchler! Treffend hat Jesaja von euch geweissagt, wenn er spricht:
8 „Dieses Volk naht sich zu mir mit seinem Mund und ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir.
9 Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, die Menschengebote sind.“

Da in der Katholischen Kirche die Heilige Schrift nicht die einzige Grundlage für den Glauben ist, wurden Irrlehren, Götzendienst und vielen anderen heidnischen Praktiken Tür und Tor geöffnet.
Dabei ist im Wort Gottes alles enthalten, was man zu einem christlichen Leben wissen muss, denn es heißt:

2Tim 3,16 Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,
17 damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet

Aufgrund des Götzendienstes ist die Katholische Kirche keine christliche Kirche, sondern eine heidnische. Biblisches Christentum ist Wort-Zentriert und nicht Sinn-Zentriert. Biblisches Christentum verehrt Jesus Christus, der zur Rechten Gottes sitzt und wiederkommen wird als Richter der Welt. Heidnische Religionen dagegen verehrten tote Gegenstände, Bilder und Figuren. Dabei geraten sie in religiöse Ekstase, Visionen und Schauungen genauso wie die Mystiker in der RKK.

Die Ökumene ist Götzendienst. Jeder, der dies erkennt und an Jesus Christus glaubt, sollte sich nicht daran beteiligen. Er sollte sich absondern und aus der Mitte dieser Bestrebungen hinausgehen.

Auch wenn der neue Papst charismatisch und fröhlich auftritt, sollten wir uns nicht von ihm blenden lassen. Er vertritt eine uralte heidnische Religion, die nur dem Namen nach christlich ist. Vielleicht macht er sogar einige Zugeständnisse an die evangelische Kirche und an andere Denominationen. Doch die Kirche ist und bleibt dieselbe. Sie ist und bleibt die Hure Babylon.

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