Rundfunkgebühren

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Spr 29,4 Durch Recht gibt ein König dem Land Bestand, aber ein Mann, der viele Abgaben erhebt, richtet es zugrunde.

Stellen wir uns vor, wir würden zum Metzger gehen. Wir wollen eigentlich schlachtfrisches Kesselfleisch kaufen (was übrigens sehr lecker ist.) Die Verkäuferin sagt, dass es kein Kesselfleisch gebe. Da wir nichts anderes wollen, wenden wir uns zum Ausgang.

„Halt,“, sagt die Verkäuferin, „das macht dann 53 Euro!“.

Verdutzt bleiben wir stehen und fragen: „Wieso das denn?“

„Sie müssen für unser Angebot an anderen Waren bezahlen, auch wenn Sie sie nicht in Anspruch nehmen.“, entgegnet die Verkäuferin.

Natürlich würden wir der Verkäuferin zu verstehen geben, dass man nur für Waren zahlen muss, die man auch tatsächlich kauft.

Das geschieht in unserem Land Tag für Tag. Die Rede ist von den Rundfunkbeiträgen von ARD, ZDF und Deutschlandradio.

Seit mehreren Jahren habe ich weder einen Fernseher noch ein Radio. Mich langweilt das Fernsehen. Wenn ich einen Film anschauen will, dann mache ich das meistens über das Internet, wobei ich dafür bezahle. Ich schaue mir keine Filme auf illegalen Seiten an, sondern bin der Meinung, dass ein guter Film auch den Einsatz von Geld wert ist. ARD und ZDF interessieren mich nicht. Sie haben einfach kein gutes Programm. Trotzdem muss ich dafür bezahlen.

Ein Radio brauche ich auch nicht. Ich höre mir auf YouTube Musik an und lade mir Lieder, die ich brauche, bei Amazon runter. Trotzdem muss ich für sämtliche Radioanstalten in Deutschland mitbezahlen, auch wenn ich das Angebot nicht in Anspruch nehme.

Das ganze System ist total ungerecht. Aber was ist in diesem Land noch gerecht? Wir haben keine Demokratie; wir hatten noch nie eine Demokratie. Stattdessen scheinen wir eine Bürokratie zu haben.

Da ich zur Zeit die volle Erwerbsminderungsrente wegen Krankheit beziehe, die nicht gerade hoch ist (ich habe etwas mehr als ein Hartz4ler), dachte ich mir, ich bitte die Rundfunkanstalten darum, mich von der GEZ zu befreien. Also machte ich mich auf den mühsamen Weg, alle Formulare dazu zusammenzustellen. Ich schickte das auch alles nach Köln. Es dauerte ein paar Monate und schließlich kam die Antwort. „Nicht genehmigt“. Es war nur ein ausgedrucktes, unpersönliches, anonymes Schreiben ohne Unterschrift, und mit dabei war natürlich die nächste Rechnung. So geht das in unserem Land. Der kleine Deutsche muss bluten – aus ihm wird noch der letzte Euro herausgepresst, während Merkel und Schäuble mit den Milliarden um sich schmeißen. Griechenland, Ukraine. Dafür hat man Geld. Aber für das eigene Volk hat man nichts übrig. Jeder Asylant hat ein besseres Handy und bessere Klamotten als ich. Diese Politiker, die unrechtmäßige Gesetze machen, haben nur Verachtung für das eigene Volk übrig. Der Deutsche sinkt immer tiefer, und der Ausländer wird auf Händen getragen. So sieht es heute aus. Wer das laut ausspricht, wird sofort in die böse Naziecke geschoben.

Apropos Nazis. Es wird ja ständig vor einer braunen Gefahr in Deutschland gewarnt. Der künstlich aufgepuschte Dönermordprozess wurde in den Medien breit getreten. Auch Politiker warnen gerne vor der braunen Gefahr. Doch ich habe schon seit Monaten keinen Skinhead mehr gesehen. Wo sind die denn alle geblieben? Kann es sein, das die braune Gefahr gar nicht mehr existiert? Es scheinen wirklich nur noch ein paar rechte Nazi-Hanswurste übriggeblieben zu sein, die einfach nur ihre Ruhe möchten.

Hier kommen dann wieder die Medien ins Spiel, die uns unsere Meinung dazu vorgeben. Sie berichten nie völlig neutral, sondern immer tendenziös und richtungsweisend. Sie halten die angebliche braune Gefahr künstlich warm wie einen Kaffee, der auf der Wärmplatte steht. Aber wir wissen ja, dass Kaffee, der zu lange erwärmt wird, irgendwann nicht mehr schmeckt. Genauso wurde das Nazithema so lange breitgetreten, dass es einem schon fast zu den Ohren raus kommt. Mit der Nazikeule wurde so lange drein gehauen, dass sie einfach nicht mehr zieht. Und dafür bezahlen wir ja schließlich die Rundfunkgebühren. Wir bezahlen dafür, dass wir mit falschen Informationen gefüttert, nicht auf die Idee kommen, gegen das korrupte System, in dem wir leben, zu rebellieren. Auf gut deutsch sind wir einfach Sklaven. Und wir müssen unsere Herren dafür bezahlen, Sklaven bleiben zu dürfen.

Was mich angeht, so bleibt mir nichts anderes übrig, als die ungerechte Steuer zu bezahlen. Ich habe nichts zu sagen und keine Einflussmöglichkeiten gegen die Willkür der Herrschenden. Aber auch diese Leute, die jetzt das Sagen haben, werden einmal vor Jesus Christus stehen und Rechenschaft für ihre Machenschaften geben müssen. Christus wird den Ungerechten ein absolut gerechtes Urteil sprechen. Sie werden sich nicht vor ihm verstecken können, und sie können auch keine Ausreden vorbringen. Auf diesen Tag freue ich mich. Denn die Gerechtigkeit wird siegen, auch wenn sie jetzt noch unterdrückt wird.

Ansonsten gilt:

Lk 20,25 Er aber sagte ihnen: So gebt doch dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!

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