Schlimme Zustände! – Wen soll man noch unterstützen?

DSCN1106 (Large)Irgendwie sitzt man als Christ heute in der Bredouille. Man sieht den Zerfall von Werten, Ordnungen und Gesetzen. Nicht nur in unserem Land, sondern weltweit. Man sieht den Abfall der Masse vom Evangelium, das unsere westliche Welt einmal entscheidend geprägt hat. Da der Fisch immer vom Kopf her fault, erkennt man auch, dass das Unrecht von ganz oben her diktiert wird. Sünde wird nicht nur erlaubt, sondern auch jeder, der sich gegen sie ausspricht, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Unrecht wird also zu Recht. Egoismus zu Liebe und Hass zum normalen Umgang. Ich glaube, dass nicht einmal das gottlose Römische Reich so schlimm war wie unsere Gesellschaft heute. Darum verwundert es nicht, wenn viele Menschen die Geduld verlieren und eine andere Regierung über sich haben wollen. Darum hat auch die AfD in Deutschland so viel Zulauf. Doch wie sollen wir Christen hierbei vorgehen? Sollen wir uns politisch engagieren? Sollen wir Parteien wie die AfD unterstützen, z. B. auch finanziell? Sollen wir einer Bewegung wie z. B. der „Identitären Bewegung“ beitreten, die durch intelligente Aktionen auf sich aufmerksam macht? Sollen wir Menschen folgen, die uns eine Wende versprechen? – Ich glaube nicht!

Als Christen wissen wir, dass Gott, speziell der HERR Jesus Christus, der rechtmäßige Herrscher der Erde ist. Wir wissen, dass Regierungen nur herrschen können, weil das Gott zulässt und ihnen die Gelegenheit gibt, das Recht durchzusetzen. Diese Regierungen werden vor Gott einmal Rechenschaft ablegen müssen, teilweise werden sie schon zu Lebzeiten dafür zur Rechenschaft gezogen, wenn z. B. extreme und ungerechte Diktatoren einen gewaltsamen Tod sterben. Auch wurden die bösen gottlosen Weltreiche meist durch andere Weltreiche gerichtet, die nach ihnen aufkamen, sie zerstörten oder eroberten, und diese wiederum wurden durch die nächsten gerichtet. Die Völkerwelt ist hierbei in ständiger Bewegung (Jes 57,20; Dan 7,3). Das, was wir jetzt sehen, ist höchstwahrscheinlich der Endspurt zur gerechten Regierung des HERRN Jesus Christus, wenn er selber von Israel aus über die Welt herrschen wird (vgl. Dan 2,34). Jetzt speit die bösartige, gottlose Welt noch die letzte Bosheit aus, die in die Ankunft des Menschen der Sünde münden wird, dem letzten satanischen Weltherrscher (2Thess 2,3-4), den Jesus Christus als ersten in die Hölle werfen wird (2Thess 2,8).

Aber als Christen folgen wir nun einmal keinen Menschen und gewissen Führern, egal wie ihre Motive sind, wir folgen Jesus Christus. Natürlich unterwerfen wir uns der Gesetzgebung so lange, wie sie Gottes Geboten nicht zuwiderläuft (Röm 13,1). Verlangt sie aber, über das geschriebene Wort Gottes hinauszugehen oder etwas davon wegzulassen, dann sind wir verpflichtet, nach Gottes Willen und nicht nach Menschenwillen zu handeln (Apg 5,29). Ich entdecke in letzter Zeit immer mehr, dass es so langsam Zeit für mich wird, Gott mehr als der derzeitigen deutschen Regierung, die die Gesetzlosigkeit aktiv fördert und sogar befielt, zu gehorchen. Hätte ich eine Familie, dann hätte ich das schon längst getan und meine Kinder nicht mehr in den Sexualkundeunterricht gehen lassen, wie es bereits einige Eltern getan haben und dafür ins Gefängnis gegangen sind.

Ich habe beschlossen, nur noch christliche Werke, die klar stehen, zu unterstützen. Eine Landeskirche bekommt von mir kein Geld mehr. Auch christliche Werke und Verlage, die sich der Schwärmerei und auch der Ökumene geöffnet haben, werden von mir nicht unterstützt. Erst recht unterstütze ich keine weltlichen Institutionen oder Hilfswerke mehr, auch keine politischen Parteien, Bewegungen und unabhängige Medien, sondern ich unterstütze zum größten Teil nur noch christliche Werke die klar das Evangelium verkünden. – Warum?

Weil nur noch das Evangelium helfen kann! Bedenken wir: Unser Wohlstand, unsere Freiheit, die jetzt nur noch bruchstückhaft vorhanden ist, unsere Bildung, die heutzutage der Ideologie geopfert wird, – all diese Dinge haben wir dem Evangelium zu verdanken, dem sich unsere Vorfahren geöffnet haben. Dinge wie Schulen, Sozialhilfe, Krankenhäuser usw. sind Einrichtungen, die wir hauptsächlich dem Christentum zu verdanken haben. Auch die Gesetzgebung, die jetzt aufgeweicht wird, war vom Evangelium durchdrungen. Im Grunde verdanken wir den Wohlstand und das allgemeine Wohlergehen, die wir in der westlichen Welt hatten, auch dem Evangelium. Dort wo dem Evangelium geglaubt wurde, konnte Gott segnen; und mit dem Abfall vom Evangelium kommt der Fluch.

Auf Grund dieser Grundsätze habe ich beschlossen, nur noch christliche Werke, die klar stehen, zu empfehlen, Werbung für sie zu machen und ggf. auch finanziell zu unterstützen. Sollte ein Hinauszögern des gerechten Gerichtes Gottes, das unserer westlichen Welt droht, noch (!?) möglich sein, dann nur durch Menschen, die dem Evangelium glauben. Darum müssen wir als Christen zuerst diejenigen unterstützen, die das Evangelium noch klar und wahrheitsgetreu predigen. Das kommt jedenfalls vor der Unterstützung von Parteien, weltlichen Organisationen, Bewegungen und auch Politikern.

Mt 6,33 Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden!

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