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Zermürbungstaktiken des Widersachers

Warnschild vor einem Wasserfall
Warnschild vor einem Wasserfall

Vor einigen Wochen fuhr ich mit einem Taxifahrer, den ich schon seit längerem kenne, nach Hause. Während wir so fuhren, kam ich auf das Thema Ausländer, Migranten, Asylanten. Der Taxifahrer sagte zu mir sinngemäß, er wisse um alle diese Probleme, die die Zuwanderung mit sich bringe, aber er habe vom Arzt den Rat bekommen, sich wegen seines Herzens und Kreislaufs so wenig wie möglich damit zu befassen, weil er sich sonst zu schnell aufregen würde. Er solle sich mit positiven Dingen beschäftigen und sich schonen, damit er weiter hin einigermaßen gesund bleibe. Ja, solche Dinge können krank machen, dachte ich mir dann und wechselte das Thema.

Einige Leute, die ich kenne, verzichten ganz darauf, die neuesten Nachrichten zu sehen oder zu hören. Sie verzichten auf die Tagesschau, die Zeitung und die Radio-Meldungen, weil sie sich durch deren Inhalte nicht mehr gut fühlen und ängstigen. Andere, die an Jesus Christus glauben, haben sich vollkommen von der beunruhigenden Lehre über die Endzeit losgesagt und wollen nur noch die positiven Glaubenslehren und Verheißungen hören. Sie stecken den Kopf meiner Meinung nach in den Sand. Aber in gewisser Weise ist ihr Verhalten auch verständlich. Wer will sich schon täglich sorgen müssen und sich mit zukünftigen Unglücken auseinandersetzen, die vielleicht nie so eintreffen, wie man sich das vorstellt? Wir Menschen neigen ja dazu, uns gleich das Schlimmste auszumalen.

Diese ganzen Nachrichten, die in den Medien verbreitet werden, haben System. In der Bibel steht:

Mt 24,6 Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; habt acht, erschreckt nicht; denn dies alles muß geschehen; aber es ist noch nicht das Ende.

Wir hören tagtäglich von Kriegen und Kriegsgeschrei, doch wir sollen dadurch nicht erschrecken lassen. Diese Aussage zeigt, dass der Herr Jesus weiß, dass wir uns durch solche Dinge schnell Angst einjagen lassen, darum tröstet er die Seinen schon im Voraus.

Der Teufel arbeitet gerne mit der Zermürbungstaktik, dazu benutzt er auch die Medien. Er geht nicht nur wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann (1Petr 5,8), sondern er arbeitet auch daran, die Heiligen aufzureiben und zu zermürben. So wird der kommende Weltdiktator, ein zutiefst satanischer Mensch, die Heilgen aufreiben wollen:

Dan 7,25 Und er wird [freche] Reden gegen den Höchsten führen und die Heiligen des Allerhöchsten aufreiben, und er wird danach trachten, Zeiten und Gesetz zu ändern; und sie werden in seine Gewalt gegeben für eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit.

Der kommende Diktator wird die zukünftigen Gläubigen, die nach der Entrückung der Gemeinde zum Glauben kommen werden, nicht nur durch sein Reden, sondern auch durch seine große Macht und seine Gesetzlosigkeit aufreiben. Er tut das aber auch in gewisser Weise schon heute mit den Gläubigen des Gemeindezeitalters, da seine Strategien seit Jahrtausenden die gleichen sind. Wir müssen daher davon ausgehen, dass er es auch bei uns versucht.

Auch das Reizen ist eine beliebte Taktik, mit der er die Menschen gegen Gott und gegeneinander aufbringt. So lesen wir:

1Chr 21,1 Und Satan stand auf gegen Israel und reizte David, Israel zählen zu lassen.

Nicht nur durch die Nachrichten, die teils sehr widersprüchlich sind, sondern auch durch die Einteilung der Menschen in bestimmte Parteien, die man gegeneinander ausspielt, geschieht das Reizen und Zermürben. Die grobe Einteilung zwischen links und rechts kommt nicht von ungefähr. Es ist eine geschickte Taktik, linke, oft gewaltbereite Autonome als Gegendemonstranten auf die Demonstrationen von konservativen Rechten zu schicken, damit sie dort den Ablauf stören und umgekehrt. So werden beide Parteien aneinander aufgerieben und der eigentliche Feind, die Macht-Elite, bleibt dabei unangetastet, weil sich rechts und links gegenseitig die Köpfe einschlagen und dadurch keine Energie mehr haben, sich um den richtigen Feind zu kümmern.

Auch die widersprüchlichen Meinungen und vorgegebenen Denkweisen zermürben uns auf Dauer. Zum einen werden wir beim Beispiel Islam in Deutschland in trügerischer Sicherheit gewogen, wenn behauptet wird, alle Muslime seien friedliche Mitbürger, die keiner Fliege etwas zuleide täten. Auf der anderen Seite sind wir dann im Alarmzustand, wenn wir von der Gefahr durch den Terror des IS und anderen brutalen islamischen Vereinigungen hören und es in Deutschland zu Anschlägen und Terror kommt. Das führt zu einem Wechselbad der Gefühle gegenüber den Muslimen. Wenn ich durch die Stadt gehe, werde ich dadurch zwischen Sympatie für Muslime und der Ablehnung gegen sie aufgerieben. Diese beiden widersprüchlichen Gefühle kosten Kraft, weil sie sich in mir gegenseitig bekämpfen.

Ist die Aufreibung dann auch erfolgreich, wird man gereizt. Und wenn man gereizt ist, dann dauert es nicht lange, bis man aggressiv und vielleicht auch handgreiflich wird. Dann schlägt man wütend drein, oder benutzt im Zorn ungute Worte, die so zerstörerisch sein können, dass ein unheilbarer Schaden entsteht. Genau das will der Satan mit seiner Strategie erreichen. Er will uns zu Selbstjustiz, Gewalt und Unrecht anstacheln, so dass wir in Gottes Augen falsch handeln. Er will, dass wir die Kontrolle verlieren, was in vielen Fällen schlimme Konsequenzen für uns selber und für die von uns Angegriffenen haben könnte. Doch Gott will das Unrecht, das uns angetan wird, selber wieder gerade-rücken, bzw. rächen:

Röm 12,19 Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn [Gottes]; denn es steht geschrieben: »Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der Herr«.

 Auch offenes und zum Himmel schreiendes Unrecht dient dazu, uns zu reizen. In Deutschland wird in der Ausländer-Einheimischen-Thematik mit zweierlei Maß gemessen. Der Deutsche wird sofort und ohne langen Prozess auf Facebook zensiert, wenn er eine politisch unkorrekte Bemerkung macht. Wer dagegen gegen die Deutschen und ihr Land hetzt, sie beleidigt und reizt, der darf das offen und mit Applaus tun:

Spr 10,12a Haß erregt Streit, (…)

Auch die zunehmende Kriminalität, die scheinbar gar nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden kann, macht etwas mit uns. Sie ist Teil von Satans Zermürbungstaktik:

Mt 24,12 Und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe in vielen erkalten.

All diese Dinge können uns krank machen. Sie können uns aufreiben, zermürben und reizen. Es ist gut, wenn wir diese Taktiken kennen, damit wir gegen sie vorgehen können. Es ist zudem auch noch gut, sich zu verinnerlichen, dass hinter der Medien- und Politikwelt letztendlich in den meisten Fällen der Satan steckt. Es gibt auf dieser Welt keine neutrale Zone. Entweder befindet man sich in Gottes Herrschaftsbereich oder im Herrschaftsbereich der Finsternis. Entweder man hat es mit Kindern Gottes oder mit Kindern des Teufels zu tun. Und wer nicht an Jesus Christus glaubt, ist weiterhin im Herrschaftsbereich des Teufels.

Gegen diese unguten Taktiken, stehen die Worte des HERRN Jesus:

Lk 21,19 Gewinnt eure Seelen durch euer standhaftes Ausharren!

Joh 14,27 Frieden hinterlasse ich euch; meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch; euer Herz erschrecke nicht und verzage nicht!

Joh 16,33 Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden!

Passend dazu ist auch Psalm 37:

Psalm 37,1 Von David. Erzürne dich nicht über die Bösen, und ereifere dich nicht über die Übeltäter! 2 Denn sie werden schnell verdorren wie das Gras und verwelken wie das grüne Kraut. 3 Vertraue auf den Herrn und tue Gutes, wohne im Land und übe Treue; 4 und habe deine Lust am Herrn, so wird er dir geben, was dein Herz begehrt! 5 Befiehl dem Herrn deinen Weg, und vertraue auf ihn, so wird er es vollbringen. 6 Ja, er wird deine Gerechtigkeit aufgehen lassen wie das Licht und dein Recht wie den hellen Mittag. 7 Halte still dem Herrn und warte auf ihn! Erzürne dich nicht über den, dessen Weg gelingt, über den Mann, der Arglist übt. 8 Steh ab vom Zorn und laß den Grimm; erzürne dich nicht! Es entsteht nur Böses daraus. 9 Denn die Übeltäter werden ausgerottet; die aber auf den Herrn harren, werden das Land erben. 10 Nur noch eine kurze Zeit, so wird der Gottlose nicht mehr sein, und wenn du dich nach seiner Wohnung erkundigst, ist er nicht mehr da. 11 Aber die Sanftmütigen werden das Land erben und sich großen Friedens erfreuen.

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