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Die Flüchtlingskrise und Lebensregeln, die außer Kraft gesetzt werden

DSCN1087 (Large)Hes 18,29 Aber das Haus Israel spricht: Der Weg des Herrn ist nicht richtig! Sollten meine Wege nicht richtig sein, Haus Israel? Sind nicht vielmehr eure Wege unrichtig?

Hos 14,10 Wer ist so weise, daß er das einsehe, und so klug, daß er das verstehe? Denn die Wege des Herrn sind richtig, und die Gerechten wandeln darauf; aber die Übertreter kommen auf ihnen zu Fall.

Wer heute die Bibel noch ernst nimmt, wird von meisten Zeitgenossen im günstigsten Fall belächelt, im schlimmsten Fall wird er bekämpft. Der aufgeklärte Mensch von heute beurteilt zwar das Wort Gottes aufgrund von Zeitungsartikeln und den Verlautbarungen von Wissenschaftlern, die wieder einmal herausgefunden haben wollen, wo ein Fehler in der Bibel zu finden sei; er selber scheint sie jedoch nicht zu lesen. Nur aufgrund vom Hörensagen lehnen viele Zeitgenossen das Alte und das Neue Testament als Fiktion oder Fantasie ab, ohne sich die Mühe zu machen, die Bibel in Eigenregie aufzuschlagen und zu studieren.

Würden viele Menschen ihre Vorurteile gegenüber der Bibel einmal ablegen und sie unverbindlich lesen, dann würden sie sehen, dass Gottes Wort nicht nur mit Autorität geschrieben ist, sondern auch logisch durchdacht aufgezeichnet wurde. Die Bibel ist von intelligenten Wundern und Strukturen durchzogen, die der oberflächliche Leser nicht wahrnimmt, sondern nur der, der sich Zeit nimmt, genau zu lesen und offen für Korrektur und neue Ideen ist. Die Bibel ist mit einem unvergleichlichen System geschrieben; so wie alles, was Gott geschaffen hat, mit Ordnung und System aufgebaut ist.

Ps 119,18 Öffne mir die Augen, damit ich sehe die Wunder in deinem Gesetz!

In der Natur herrscht genauso eine Ordnung, auch wenn das im ersten Blick nicht so aussieht. Die Natur ist nach festen Regeln, Kreisläufen und Ordnungen aufgebaut. Innerhalb dieser Ordnungen befindet sich eine gewaltige Artenvielfalt an den verschiedensten Lebewesen, die zum Staunen einlädt. Vom großen Wasserkreislauf über die Jahreszeiten bis zu den Instinkten und Lebensrhythmen der Tiere – alles ist einer natürlichen Ordnung unterworfen. Das gilt auch für die Pflanzenwelt und sogar für die unbelebte Natur, ja sogar auch für die Sternenwelt.

Ps 111,2 Groß sind die Werke des Herrn, erforscht von allen, die sie lieben.

Auch das Leben des Menschen ist Ordnungen und Kreisläufen unterworfen. Man denke nur an die verschiedenen Stadien, die der Mensch in der Regel durchläuft, falls nicht ein Unglück, eine Krankheit oder Katastrophe in seinem Leben dazwischen kommt. Der Mensch, der frisch, nackt und klein auf die Welt gekommen ist, ist völlig hilflos und auf die Pflege seiner Eltern angewiesen. Er macht sich anfangs nur durch Weinen und Schreien bemerkbar. Mit der Zeit wächst er jedoch und nimmt an Bewusstsein und Wissen zu. Zuerst nimmt er Mutter und Vater wahr, danach sich selber und schließlich seine Umwelt. Er erlernt Sprache und Fingerfertigkeiten und das Laufen. Mit steigendem Lebensalter lernt er nicht nur seine Umwelt immer besser kennen, er tritt auch in Interaktion mit ihr. Er lernt, was er tun darf und was er lassen sollte. Er lernt die Regeln des Lebens kennen und wendet sie an. Er ist auch, – ob er will oder nicht-, Teil einer Familie, einer Sippe und auch Teil seiner Gesellschaft, letztendlich auch Teil einer Nation. Ob Zuhause, am Arbeitsplatz, beim Einkaufen oder im Fitnessstudio – der Mensch interagiert mit seiner Umgebung und seine Umgebung mit ihm. Intensiver als mit seiner Umgebung und seinen anderen Mitmenschen beschäftigt sich der Mensch jedoch mit seinem Lebenspartner. So hat es der Schöpfer festgelegt:

1Mo 2,18 Und Gott der Herr sprach: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die ihm entspricht!

Das heißt nicht, dass jeder Mensch heiratet oder einen Partner findet. Es ist zwar bei den meisten Menschen so, dass sie einen Lebenspartner haben, jedoch gibt es auch Singles – und auch das ist im Rahmen von Gottes Ordnungen (Mt 19,10-12). Es ist trotzdem nicht gut für einen Menschen, dass er einsam und völlig alleine ist. Darum brauchen auch Singles Freunde und Familie. Diese Regel hat Gott festgelegt. Und wie mit dieser Regel ist das Leben des Menschen vielen anderen Regeln unterworfen, die eingehalten werden müssen, damit sein Leben funktioniert und gedeiht.

Wir sind nicht nur auf unsere Mitmenschen angewiesen, wir brauchen auch Nahrung, Schlaf, Hygiene und materielle Versorgung. Niemand kommt darauf, keine Nahrung mehr zu sich zu nehmen; er stillt in der Regel seinen Hunger und seinen Durst, um sich wie gewohnt gut zu fühlen und im weitesten Sinn auch weiterzuleben. Normalerweise läuft auch niemand auf Dauer im Winter bei Minustemperaturen nackt herum. Wir mögen in der Regel keine extreme Kälte, – wir müssen unsere normale Körpertemperatur bewahren und frieren bei Kälte -, auch das ist eine Lebensregel. Zuletzt springt auch niemand von einer hohen und steilen Klippe, um zu zerschellen und tot zu sein. Lieber würde er sich an ein Rettungsseil klammern. Das sind lebenserhaltende Regeln, die jeder im Normalfall beachtet.

Diese Regeln, die für jedes menschliche Leben gelten, würde eigentlich niemand verneinen, und doch werden in unseren Tagen immer mehr Lebensregeln außer Kraft gesetzt. Letztendlich steckt dahinter eine Rebellion gegen den Schöpfer – ob es die betroffene Person wahrhaben will oder nicht. Wissentlich oder unwissentlich.

Wir Menschen sind ohne unseren Willen in einen kosmischen Kampf mit hineingenommen. Wir wissen nicht genau, wie und wann dieser Kampf begann, doch wir wissen aus der Bibel, dass er stattfindet:

Der Kampf des dreieinigen Gott gegen Satan und umgekehrt.

Letztendlich geht es darin um Gottes guten Ruf, seine Ehre und sein Integrität. Satan stellt Gott und seine Ordnungen in Frage (1Mo 3,1) und er Menschen hat in seinem Einflussbereich, die ihm als „Gottlose“ bewusst und auch unbewusst dienen (2Kor 4,3-4). Diese Gottlosen sind genau wie die Christen, die Gott anhängen, an diesem Krieg beteiligt. Die Christen sollen in der Regel gegen die Gottlosen nicht mit körperlicher Gewalt vorgehen, sondern ihnen Gutes tun (siehe Bergpredigt Mt 5-7), aber auch mit geistlichen Waffen dem Satan, der hinter ihnen steht, Widerstand leisten (Eph 6,10-20).

In letzter Zeit wurden immer mehr Regeln, die Gott in seiner Weisheit festgelegt hat, durch diesen kosmischen Kampf der sich scheinbar immer mehr zu Satans Vorteil entwickelt, in Frage gestellt, angegriffen und abgeschafft:

– Es findet ein energischer Angriff auf die von Gott gestiftete Ehe zwischen einem Mann und einer Frau statt. Sie soll endgültig zerstört werden. Das soll schon kleinen Kindern so beigebracht werden (Neue Bildungspläne).

– Wir finden eine verstärkte Rebellion der Kinder gegen die Eltern vor [Rebellion der Jugend, Studentenrevolten, Jugendbewegungen, 68er (2Mo 20,12)].

– Viele Arbeitsplätze werden wegrationalisiert, so dass immer weniger Menschen immer mehr Arbeit bewältigen müssen. [Auch die Arbeit ist eine göttliche Regel (1Mo 2,15)]. Arbeitsbedingungen werden schlechter durch menschenverachtendes Management.

– Immer weniger Menschen verfügen über immer mehr Vermögen (Jes 5,8), so dass die mehr werdenden Armen zu wenig zum Leben haben (Jak 5,1-6).

– Keine Gleichbehandlung bei der Rechtsprechung (5Mo 1,17; 5Mo 16,19, Ps 82,2), ungerechte Gesetze gegen die Schwachen (Jes 10,1-2) und eine riesigen Wasserkopf an sinnlosen Vorschriften und Gesetzen (vgl. Jes 28,10-13), so dass selbst die Rechtsgelehrten jeden Überblick verloren haben. Zudem werden aus Täter Opfer gemacht und die Opfer verhöhnt (vgl. Ps 82,2).

Aber das derzeit am stärksten spürbare Problem, das durch die Abschaffung der göttlichen Regeln entstanden ist, ist die aktuelle Flüchtlingskrise. Gott hat nach der Zerstreuung beim Turmbau zu Babel die Menschen über die ganze Welt zerstreut (1Mo 11,8). Durch das genetische Nadelörprinzip entstanden die verschiedenen Menschenrassen. Jede dieser Rassen, Völker und Nationen bekamen von Gott bestimmte Gebiete als Lebensraum zugewiesen:

Apg 17,24 Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde ist, wohnt nicht in Tempeln, die von Händen gemacht sind; 25 er läßt sich auch nicht von Menschenhänden bedienen, als ob er etwas benötigen würde, da er doch selbst allen Leben und Odem und alles gibt. 26 Und er hat aus einem Blut jedes Volk der Menschheit gemacht, daß sie auf dem ganzen Erdboden wohnen sollen, und hat im voraus verordnete Zeiten und die Grenzen ihres Wohnens bestimmt, 27 damit sie den Herrn suchen sollten, ob sie ihn wohl umhertastend wahrnehmen und finden möchten; und doch ist er ja jedem einzelnen von uns nicht ferne;

5Mo 32,8 Als der Allerhöchste den Heiden ihr Erbe austeilte, als er die Menschenkinder voneinander schied, da setzte er die Grenzen der Völker fest nach der Zahl der Kinder Israels.

In unserer Zeit werden die Völker in noch nie dagewesener Weise „bunt“ zusammen gemixt – nur dass das Resultat nicht brauchbar ist. In die Europäischen Länder dringen so viele Ausländer ein, wie noch nie zuvor. Es handelt sich dabei nicht nur um echte Kriegsflüchtlinge, deren Heimat durch die westlichen Ländern zerbombt und zerstört wurden, sondern auch um viele Wirtschaftsflüchtlinge, die sich bei uns in besseres Leben erhoffen. Aber diese Vermischung der Völker, von langer Hand von einer gottlosen Elite, möglicherweise Satan dienend, geplant und durchgeführt, führt nicht zu einer Einheit, sondern zu Streit, Gewalt und Uneinigkeit der verschiedenen Ethnien. Das wurde bereits im Buch Daniel, das die Endform eines wiedererstandenen Europa, das über die ganze Welt herrscht, beschrieben:

Dan 2,43 Daß du aber Eisen mit Tonerde vermengt gesehen hast, bedeutet, daß sie sich zwar mit Menschensamen vermischen, aber doch nicht aneinander haften werden, wie sich ja Eisen mit Ton nicht vermischt.

Wir sehen also, dass auch durch die Flüchtlingskrise natürliche Gesetze und Lebensregeln von Gott missachtet und aufgehoben werden, denn Eisen und Ton lässt sich schlecht vermischen. Das Problem dabei ist der Schaden, der für alle Beteiligen sehr groß sein wird. Sie werden nicht aneinander haften, nebeneinander her leben und sich nicht sympathisch sein. Nicht nur die einheimische Bevölkerung wird durch die Masseneinwanderung empfindlich beeinträchtigt, sondern auch die vielen Menschen, die aus ihrer ursprünglichen Heimat flüchten, und diejenigen, die als Glücksritter nach Deutschland und Europa kommen. Sie verlassen ihr Nest, ihre Heimat, und das ist für jeden Menschen eine Belastung, auch wenn er meint, dass ihm in Deutschland gebratene Hähnchen in den Mund fliegen.

Man fühlt sich an die Klage Gottes über Israel erinnert, die auch zu der Auflösung unserer Lebensregeln und den noch kommenden Folgen passt:

Jes 48,18 O daß du doch auf meine Gebote geachtet hättest! Dann wäre dein Friede wie ein Wasserstrom gewesen und deine Gerechtigkeit wie Meereswellen.

Doch es gibt noch Hoffnung:

Jesus Christus wird wiederkommen! Von Ihm heißt es:

Jes 11,3 Und er wird sein Wohlgefallen haben an der Furcht des Herrn. Er wird nicht nach dem Augenschein richten, noch nach dem Hörensagen Recht sprechen, 4 sondern er wird die Armen mit Gerechtigkeit richten und den Elenden im Land ein unparteiisches Urteil sprechen. Er wird die Erde mit dem Stab seines Mundes schlagen und den Gesetzlosen mit dem Hauch seiner Lippen töten. 5 Gerechtigkeit wird der Gurt seiner Lenden sein und Wahrheit der Gurt seiner Hüften. 6 Da wird der Wolf bei dem Lämmlein wohnen und der Leopard sich bei dem Böcklein niederlegen. Das Kalb, der junge Löwe und das Mastvieh werden beieinander sein, und ein kleiner Knabe wird sie treiben. 7 Die Kuh und die Bärin werden miteinander weiden und ihre Jungen zusammen lagern, und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind.

Wenn Jesus Christus einmal in (wahrscheinlich) naher Zukunft über diese Welt von Jerusalem aus regieren wird, dann werden die Menschen erkennen, dass Gottes „Wege richtig sind“, genauso wie seine Lebensregeln.

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