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Krisenvorsorge

DSCN0606 (Small)Nun, ich bin kein Prophet, aber der wache Zeitgenosse, der die Massenmedien verfolgt, wird zu dem Ergebnis kommen, dass etwas in der Luft liegt. Zum einen wäre das katastrophale Wetter zu nennen. Also so etwas wie die letzten Monate habe ich in Deutschland noch nie gesehen. Wirklich fast den ganzen Juni lang war der Himmel von tiefschwarzen Wolken bedeckt. Der Himmel schien zudem noch stark elektrisch geladen zu sein, bei einem Gewitter sah ich über viele Minuten nur noch Blitz auf Blitz folgen. Ein Phänomen, das ich während meines Lebens noch nie so gesehen hatte. Unabhängig davon, ob es sich beim Wetter um eine Wetterwaffe handelt oder nicht, wir müssen uns wohl oder übel darauf einstellen, dass solche Katastrophen in Zukunft noch öfter kommen werden.

Was mir zudem noch Sorgen bereitet, ist der massive Zustrom von Asylanten, der solch große Ausmaße angenommen hat, dass ich befürchte, dass unser Staat kein Recht und keine Ordnung mehr aufrecht erhalten kann. Falls die Meldungen stimmen, werden viele straffällige Asylbewerber bei Straftaten nicht mehr von der Justiz verfolgt, während diejenigen Ureinwohner, die sich gegen den Flüchtlingsstrom aussprechen, es massiv mit der Justiz zu tun bekommen und mit harten Strafen rechnen müssen. Es wird in Deutschland mit zweierlei Maß gemessen. Es ist auch ein Anstieg an Gewaltpotential allgemein zu beobachten. Die Straftaten steigen nicht nur an, sondern sie werden auch brutaler. Der Ton wird rauer, auch die Gewaltbereitschaft. Während man früher eine Ohrfeige verteilte, wird heute der Kopf kaputt getreten.

Wir müssen uns mit dem Gedanken beschäftigen, dass unser System vielleicht kurzzeitig oder für länger zusammenbrechen könnte. Vielleicht gehen wir am Morgen auf die Bank und wollen mit der Karte Geld abheben, aber auf dem Bildschirm steht, dass kein Geld ausgezahlt werden kann, weil die Bank pleite gegangen ist. Vielleicht bleibt der Supermarkt geschlossen, vielleicht brechen die Mobilfunk-, Internet- und Stromnetze zusammen, so dass man völlig von anderen Personen und Informationen abgeschnitten ist. Vielleicht funktioniert nicht einmal mehr ein Auto – wohl dem, der dann ein Fahrrad oder Motorrad hat. Dann bricht Chaos los und der Kampf um Nahrungsmittel und Ressourcen beginnt.

Ich habe mir auch Gedanken gemacht, ob ich angesichts dieser möglichen Szenarien noch auf elektronische Daten setzen oder mir wieder verstärkt reale Dinge zulegen soll. Heute ist man weitgehend auf Navigationsprogramme angewiesen, sei es im Auto oder auf dem Smartphone. Wie wäre es, dachte ich, wenn man einfach wieder einen Atlas benutzen würde? Bevor ich also ein Smartphone mit App kaufte, kaufte ich mir einen Straßenatlas, der auch dann funktioniert, wenn die Satelliten ausfallen.
Fällt der Strom und das Internet aus, sollte man trotzdem in der Lage sein, die gute Botschaft an andere weitergeben zu können. Hierbei kann man wieder auf das klassische Buch aus Papier zurückgreifen. Die Leute werden bei Katastrophen großen Hunger auf Gottes Wort bekommen – also schaffe ich mir wieder mehr Bücher aus Papier an, statt E-Books und PDF-Dateien, die im Falle eines großflächigen Stromausfalles nicht mehr funktionieren. Wenn das Bibel-Programm auf dem PC nicht mehr zu betreiben ist, ist eine Konkordanz in Papierform von großem Vorteil.
Man könnte auch überlegen, sich Kerzen, Gaskocher und batteriebetriebene Geräte anzuschaffen. Meine Oma hatte früher immer ein paar Kerzen im Haus, wenn durch ein Gewitter der Strom und damit das Licht ausgefallen ist. Ein Gaskocher funktioniert auch dann, wenn das Stromnetz zusammenbricht. Im Winter ist zudem ein Holzofen von Vorteil.

Ich denke, dass all diese veralteten Dinge wieder einen Wert bekommen werden, wenn unsere Technik versagt, aber viel wichtiger ist meiner Meinung nach, die Bibel auswendig zu lernen. Wir sollten mit Gottes Wort so vertraut sein, dass wir seine Botschaft auch kennen, wenn uns vielleicht gewaltsam der Zugang zu ihr abgeschnitten wird, sei es durch Freiheitsentzug oder durch Verlust des Hausrats bei einer spontanen Flucht. Dies ist noch wichtiger, als alle materiellen Bedürfnisse.

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