Wahlplakate und die großen Versprechen vor der Wahl

742745_web_R_K_B_by_I-vista_pixelio.de
742745_web_R_K_B_by_I-vista_pixelio.de

Jes 41,24 Siehe, ihr seid gar nichts, und euer Tun ist nichtig; ein Greuel, wer euch erwählt!

Zur Zeit sieht man sie überall. Plakate, auf denen die Politiker ihr mildes, seliges Lächeln präsentieren. Plakate, die zeigen, dass die Politik die Missstände in diesem Land beseitigen will und sich für Gerechtigkeit einsetzen will.

Was vor der Wahl versprochen wurde, wird hinterher sowieso nicht mehr eingehalten. Die Politiker holen ihre Legitimation vom Volk und setzen dann die Ziele durch, die sie eigentlich im Sinn hatten. An das einfache Volk denkt schon lange niemand mehr. Wichtig sind für die Politiker die großen Konzerne, Banken und Gesellschaften, in deren Dienst sie eigentlich wirklich stehen. So verwundert es nicht, dass das Volk tatenlos zusehen muss, wie es immer mehr finanziell beschnitten wird und immer mehr persönliche Rechte verliert. Deutschland ist nicht mehr wichtig. Wichtig sind die Banken, Konzerne und Gesellschaften. In einer globalisierten Welt ist für ein einzelnes Volk kein Platz mehr.

Darum habe ich beschlossen, nicht mehr zu wählen. Es ist egal, wen man wählt; sie machen nur das, was sie wollen. Meine Stimme kriegt keine Partei mehr. Stattdessen wähle ich mich selber. Mit Gottes Hilfe nehme ich die Verantwortung für mein Leben selber in die Hand. Ich gebe meine Stimme nicht mehr der Korruption und dem Lobbyismus der Politiker.

Wir leben in einer Zeit, in der die Werte fallen. Die Politiker brechen ihre eigenen Gesetze. Sie tun nur das, was sie wollen. Der Zweck heiligt die Mittel. Doch wehe, der kleine Mann wird erwischt, wenn er 20 km/h zu schnell fährt oder bei der Steuererklärung schummelt. Dann ist plötzlich der Teufel los. Der kleine Mann darf sich nicht erlauben, was die Polit-Elite im großen Stil macht. Der kleine Mann muss sofort bluten, während die Großen sich am fetten Kuchen vollfressen.

Eigentlich war es schon immer so. Der Mensch ist eben so. Wer Macht hat, der hat auch die Mittel, diese Macht zu verteidigen und davon zu leben. Das kann man immer wieder feststellen, wenn man sich die Menschheitsgeschichte anschaut. Bis zur Wiederkunft Jesu´ wird das höchstwahrscheinlich auch so bleiben. Ungerechtigkeit, Gewalt und Unterdrückung werden so lange andauern, bis Jesus Christus ein Machtwort sprechen wird. Damit müssen wir einfach leben. Doch wir können unser kleines Leben mit Gott gestalten. Wir haben Möglichkeiten, die die Ungläubigen nicht haben. Wir können Risiken eingehen und auch einmal ganz neue Wege ausprobieren. Wir können mit der Hilfe Gottes rechnen. Welch ein Vorrecht!

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.