War der Prophet Hesekiel (Ezechiel) Zeuge einer UFO-Entführung, wie Erich von Däniken behauptet?

Dänikens These – War der Prophet Hesekiel (Ezechiel) Zeuge einer UFO-Landung?

Der schweizer Schriftsteller Erich von Däniken vertritt die These der Prä-Astronautik. Seiner Theorie nach besuchten Außerirdische in der grauen Vorzeit die Erde. Die Menschen, die damals lebten und nichts von Technik verstanden, verehrten seiner Meinung nach die Astronauten als Götter und hielten deren Technologie in Zeichnungen, Artefakten und Bauten fest.
In seinen Büchern behauptet von Däniken auch, dass in der Bibel, speziell im Buch Hesekiel, eine Landung eines UFOs beschrieben sein soll. Vor allem Kapitel 1 des Buches soll eine detaillierte Beschreibung eines außerirdischen Raumschiffs darstellen.

Hier eine Zeichnung, wie sich ein Ingenieur, von Däniken beeinflusst, das UFO vorstellt:

merkabah

Beschreibt das Buch Hesekiel (Ezechiel) tatsächlich die Landung eines Raumschiffs, das der Prophet versehentlich für Gott hielt?

Das Buch Hesekiel ist eines der 66 Büchern der Bibel. Die Bibel beginnt mit den 1. Buch Mose (Genesis) und endet mit der Offenbarung des Johannes. Das erste Buch der Bibel beginnt mit der Erschaffung der Welt, und das letzte Buch endet mit der Erschaffung einer neuen Welt, in der diejenigen Menschen leben werden, die durch Jesus Christus erlöst worden sind und aus der alten Welt in die neue überwechseln. Dazwischen wird die Geschichte Gottes und seinem Sohn Jesus Christus mit verschiedenen Menschen und Völkern beschrieben.
Die Bibel ist grob in ein altes und ein neues Testament eingeteilt. Das Hauptaugenmerk des alten Testaments liegt, neben vielen anderen Details, auf der Geschichte Gottes mit seinem auserwählten Volk Israel. Der Schwerpunkt im neuen Testament liegt auf der Geschichte Gottes mit seinem Volk, der Gemeinde, aus allen Nationen, das die christliche Gemeinde darstellt.
Da das Buch Hesekiel ein Buch des alten Testaments ist, bezieht hauptsächlich auf das Volk Israel. Das Buch kann in folgende Teile gegliedert werden:

I. Der Herr beruft Hesekiel in den Prophetendienst (Kapitel 1 – 3)
II. Warnung vor dem Gericht über Jerusalem (Kapitel 4 – 24)
III. Gerichtsworte über die benachbarten Heidenvölker (Kapitel 25 – 32)
IV. Die Verheißung der zukünftigen Wiederherstellung für Israel (Kapitel 33 – 39)
V. Gesichte (Vision, Weissagung) von einem neuen Tempel und einem erneuerten Israel (Kapitel 40 – 48)

Die Berufung des Propheten Hesekiel setzt in der zweiten Wegführung der Judäer in die babylonische Gefangenschaft durch Nebukadnezar im Jahr 597 v. Chr. ein.
Der Ausgangspunkt war folgender: Nachdem die ersten Menschen gegen Gott gesündigt hatten, verloren sie und ihre Nachkommen bleibend die Herrlichkeit Gottes und wurden zu Menschen, die sündigten. Sünde bedeutet, dass man in den Augen Gottes Böses tut. (1. Mose Kap. 3) Nachdem Gott die erste Schöpfung durch eine weltweite Flut untergehen ließ, in der nur acht Menschen gerettet wurden (1. Mose Kap. 6 – 10), zerstreute Gott deren Nachkommen über die ganze Welt (1. Mose Kap. 11). Diese Nachkommen bildeten die Grundlage für alle bestehenden Nationen. Diese Nationen, die sich zerstreuten, vergaßen den wahren Gott und beteten die Kräfte des Kosmos an.
Doch Gott wollte ein Volk für sich haben, durch das er allen anderen Nationen zeigen konnte, wie gut er ist. Dieses Volk ist das Volk Israel.
Gott verbot dem Volk Israel ausdrücklich, die Kräfte des Kosmos anzubeten. Denn hinter diesen Kräften stehen die gefallenen Engel (Dämonen), die Böses im Sinn haben und den Menschen und Gott Schaden zufügen wollen. Doch Israel missachtete dieses Verbot und verehrte diese Götzen. Die Folge davon war, dass sie selbst Kinder opferten und schlimme Dinge taten, sodass Gott sie richten musste. Das Gericht bestand darin, dass die Babylonier angriffen und das Volk Israel aus seinem Land deportierten. Der Tempel in Jerusalem sollte wie das ganze Land zerstört werden und die Juden für 70 Jahre ins Exil wandern. Diese Wegführung geschah in Etappen und in einer dieser Etappen setzt das Buch Hesekiel ein.
Däniken vernachlässigt in seiner Auslegung von Kapitel 1 diesen Gesamtkontext, ja er vernachlässigt die ganze Botschaft des Buches und konzentriert sich ausschließlich auf die Offenbarung Gottes, die Hesekiel sah.

1. Was sah Hesekiel?
Hesekiel sah Visionen von dem Gott gewirkt, der Himmel und Erde geschaffen hat, und der dem Volk Israel eine Botschaft zukommen lassen wollte.

Hier nachzulesen!

Hesekiel sieht zunächst vier seltsame Wesen. Diese Wesen werden genau in den Versen 4 – 25 beschrieben. Nicht nur Hesekiel beschreibt diese vier merkwürdigen Wesen mit Rädern neben sich, mit den Gesichtern eines Menschen, eines Löwen, eines Stieres und eines Adlers (Vers 10). Auch der Apostel Johannes sah bei seiner Offenbarung diese vier geheimnisvollen Gestalten. (Offb. Kap. 4 Vers 10).
Während sich Däniken ausschließlich auf die Räder konzentriert um eine Konstruktion zu erstellen, liegt der Schwerpunkt der Bibel auf der Beschreibung der Wesen selber. Sie haben u. a. auch Flügel. Deren Flügel werden durch Däniken zu Rotoren gemacht. Doch ein Flügel ist kein Rotor.
Im Gesamtkontext der Bibel haben diese Wesen eine symbolische Bedeutung. Sie repräsentieren die vier Evangelien, die Jesus Christus aus vier verschiedenen Blickwinkeln darstellen:

Matthäus, den Löwen (Jesus Christus als König über Israel)
Markus, den Stier (Jesus Christus als Gottesknecht, Diener)
Lukas, den Menschen (Jesus Christus als vollkommen Menschen)
Johannes, den Adler (Jesus Christus als vollkommen Gott)

Wie man aufgrund des Gesamtzusammenhangs der Bibel sehen kann, spricht die Bibel hier nicht von einer Raumbesatzung, sondern von echten Engeln.
Die Räder, die immer vorwärts laufen, egal, in welche Richtung sie sich wenden, beschreiben Gottes fortlaufende Weltgeschichte, die zu einem Ziel führt. Gott muss nie zurückgehen, nie seinen Weg bereuen, egal in welche Richtung er geht, er schreitet immer vorwärts.

(Eine ausführliche Auslegung des Buches Hesekiel findet man hier.)
Quelle: www.sermon-online.de

Von Vers 26 – 28 sieht Hesekiel den Thron Gottes und darauf eine Gestalt wie ein Mensch sitzend. Dieser Mensch ist der Herr Jesus Christus, wie er sich im alten Testament zeigte. Auch hier handelt es sich um einen Thron und nicht um ein UFO.
Fakt ist, dass Däniken etwas ganz anderes beschreibt, als der Text hergibt.
Man hat jetzt zwei Möglichkeiten damit umzugehen. Entweder man glaubt dem Text, oder man hält den Propheten für jemanden der etwas technisches sah und es nicht einordnen konnte.
Wie man jedoch durch einen solchen Text auf eine solche Zeichnung wie oben kommt ist mir schleierhaft.

2. Die Botschaft Hesekiels
Hesekiel sollte dem Volk Israel die Botschaft überbringen, dass Gott es streng strafen würde und die Zerstörung durch die Feinde, die Babylonier, kommen würde. In dieser Botschaft klagt Gott die Sünden Israels an. Aber nicht nur dies! Gott spricht auch Dinge aus, die sich in Zukunft ereignen sollten. Manche dieser Prophetien haben sich schon erfüllt. Manche stehen noch aus.
Diese Botschaft zeigt uns, das derjenige, der die Botschaften gegeben hat, über Raum und Zeit steht. Denn die Zerstörung des Tempels und Jerusalems (aus Kapitel 4 – 24) und die Wegführung des Volkes hat sich so erfüllt. Ebenso die Weissagung gegen Tyrus (Kapitel 26 – 27) hat in der Weltgeschichte stattgefunden. Hesekiel 36 – 37 ereignete sich in unserer Zeit, als das Volk Israel aus einer fast 2000 Jahre andauernden weltweiten Zerstreuung in sein Heimatland zurückkam. Auch heute können wir immer noch sehen, wie Juden aus aller Welt nach Israel einwandern.
Wäre der Botschafter ein außerirdisches Wesen, wie Däniken meint, müsste es über Raum und Zeit stehen und nicht sterben können. Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass außerirdische Wesen die Geschichte der Menschheit so präzise lenken können, wie ein allmächtiger Gott es tun würde. Können außerirdische Raumbestatzungen in die Zukunft reisen? Ich glaube nicht! Also handelt es sich beim Buch Hesekiel tatsächlich um einen Bericht, der von einem allmächtigen Gott handelt, bzw. übermittelt wurde.

3. Wenn es wirklich so wäre…
Nehmen wir einmal an, Hesekiel hätte wirklich ein UFO gesehen und hätte eine Botschaft von Prä-Astronauten erhalten. Da der „Gott“ Israels den Götzenkult der anderen Völker nicht guthieß, müsste es mindestens zwei entgegengesetzte Gruppen von Außerirdischen geben, die sich bekämpfen. Denn Israel sollte entgegengesetzt zu den anderen Völkern handeln und führte auch Krieg gegen diese Völker mitsamt ihren Göttern, um deren Götzendienst auszurotten. Ebenso griffen die anderen Völker wiederum Israel häufig an.
Der „Gott“ Israels steht, wie wir gesehen haben, zudem über Zeit und Raum. Denn er kann präzise Voraussagen über die Zukunft und Vergangenheit machen. Denn alles, was er sagt, ereignet sich. Dieser „Gott“ ist allmächtig, im Gegensatz zu den Götzen der Heidenvölker.

4. Wie es wirklich ist…
Es gibt tatsächlich zwei entgegen gesetzte Fraktionen. Gott, der Israel erwählt hat, gegen den Satan mit seinen gefallenen Engeln. Die Engel, die Gott folgen und die Enge,l die Satan folgen, bekämpfen sich. Die Völker um Israel herum beteten aus Unwissenheit die Engel Satans und ihn selber an. Gott wollte an seinem Volk Israel den anderen Nationen zeigen, wie er ist und das er gut ist. Er wollte zeigen, dass er besser ist als die Götzen der Heidenvölker. Er wollte ihnen auch zeigen, dass man, wenn man sich zu Ihm hält, gesegnet wird. Er wollte auch herausstellen, dass Satan nur vernichten und zerstören kann im Gegensatz zu Gott, was sich durch die dämonisch Kinderopferung deutlich zeigte.

Satan benutzt heutzutage die Strategie, dass er den Menschen weiß machen will, es gäbe keinen allmächtigen Gott, sondern nur außerirdische Raumbesatzungen oder Raumbrüder, die in der Vergangenheit die Erde besucht haben sollen und vielleicht sogar den Menschen gemacht haben sollen. Da die Engel tatsächlich außerirdischer Herkunft sind, legt er die Anbetung und Verehrung auf sich und seine Anhänger, die Dämonen. Er versucht den Gott der Bibel unglaubwürdig zu machen, indem er die Bibel verdreht, verfälscht und missdeutet indem er Menschen benutzt, die er in der Hand hat, bzw. beeinflusst.

Lasst Euch bitte nicht täuschen!

Erich von Däniken ist dieser Täuschung erlegen. Er glaubt an Außerirdische statt an den Gott der Bibel und wurde dadurch unwissentlich vom Teufel getäuscht. Über die Motive von Erich von Däniken sollen wir aber nicht richten, das tut allein Gott. Aber das „Evangelium“ des Herrn von Däniken ist falsch!

5. Was bedeutet das für dich?

Du hast die Wahl:
1. Du kannst Dich an den Gott der Bibel wenden um Vergebung für Deine Sünden bitten, ihn anbeten und in die neue Welt eingehen. Das geschieht durch den Glauben an seinen Sohn Jesus Christus, der Dich so geliebt hat, dass er für Dich am Kreuz Deine Schuld bezahlt hat.

oder

2. Du kannst weiterhin an Außerirdische, Satan und seine Dämonen, glauben und dich dadurch von Satan täuschen lassen und so verloren gehen. Allerdings mit einer ewigen Strafe: Die ewige Verdammnis in der Hölle! Das hört sich krass an. Und es soll nicht so gemeint sein, dass Gott ein Tyrann sei, der Dich zu etwas zwingen will. Gott liebt Dich und will Dich bei sich haben. Der Teufel will nur Deinen ewigen Tod in der Hölle. Wenn Du dem folgst, in dessen „Reich“ wirst Du landen.

Anmerkung dazu:

Die Gefahr ist groß, dass man zu dem Resultat kommt, wie Herr Däniken, dass der Gott der Bibel zu einem außerirdischen Wesen, also einem Geschöpf wie wir, degradiert wird. Dieser Schöpfer jedoch, der nicht von Raum und Zeit abhängig ist, wurde in Jesus Christus zum Menschen und bezahlte unsere Schuld, indem er unsere Sünden auf sich nahm und durch sein Blutvergießen am Kreuz bezahlte.

Behauptet man jetzt, dass es sich bei Gott nur um eine außerirdische Lebensform handelt, so lenkt man die Menschen von der Erlösung von ihrer Schuld ab, die Jesus Christus anbietet, wenn man im Gebet zu Ihm kommt. Das ist eine große Gefahr. Denn man muss zu Jesus kommen und seine Schuld bekennen und Vergebung erfahren um befreit zu werden. Das ist der von Gott verordnete Weg, und der Teufel versucht alles, damit Menschen diesen Weg nicht finden. Meiner Meinung nach zielt das ganze Astronautengötter- und „Raumbrüder-Programm“ darauf ab, dass Menschen nicht das helle Licht des Evangeliums sehen können.
Wer zu Gott auf dem beschriebenen Weg durch die Evangelien kommt, der wird diese Machenschaften erkennen. Wer dies nicht tut, kann leider die Kämpfe, die sich über die unsichtbare Welt in unserer Welt manifestieren, nicht richtig einordnen. Dazu bedarf es Gottes Geist, den jeder empfängt, der an Jesus Christus gläubig wird.

(In der Vorzeit, vor allem im 1. Buch Mose beschrieben, auch im Buch Daniel und auch in der Offenbarung des Johannes, gab es tatsächlich Kriege zwischen den Göttern, auch Gottessöhne, oder Engel genannt. Nur sollte man hier nicht die falschen Schlüsse ziehen. Es handelte sich um einen Krieg der Engel Gottes gegen die Engel Satans. Auch hier sollte Gott unglaubwürdig gemacht werden, wenn man behauptet, dass es sich damals lediglich um Aliens gehandelt hat.)

Dazu noch: Waren die Götter der Heiden wirklich Astronauten? (Roger Liebi)

Dänikens These – Wurde Hesekiel auf eine UFO-Landestation gebracht?

Hier sind nun zwei Videos zu der These Dänikens, dass der alttestamentliche Prophet Hesekiel in Kontakt mit einer außerirdischen Raumbesatzung gestanden haben soll und dadurch auf eine weit entfernt liegende Station der Prä-Astronauten gebracht worden sein soll:


In den beiden Berichten übertreibt Däniken fürchterlich. Zum einen behauptet, die ganze Geschichte gelesen zu haben und zu beschreiben. Er lässt aber die Hauptbotschaft des Herrn an Israel (siehe Teil 1) komplett weg und konzentriert sich auf die Beschreibungen der Herrlichkeit des Herrn und der Stadt auf dem Berg, in die Hesekiel gebracht wurde.

Was hat es mit dieser Stadt, in die Hesekiel gebracht wurde, auf sich?

Hesekiel beschreibt:
Hes 40,2 In göttlichen Gesichten brachte er mich in das Land Israel, und er ließ mich nieder auf einem sehr hohen Berg; auf diesem war etwas wie der Bau einer Stadt, nach Süden hin.

Zum einen wurde sah Hesekiel eine Vision der zukünftigen Stadt, das beschreibt der Begriff „Gesichte“, was soviel wie Vision oder Offenbarung bedeutet.
Außerdem beschreibt er, dass er darin ins Land Israel gebracht wurde.
Däniken behauptet, dass dies nicht der Tempelberg in Jerusalem gewesen sein könne, da dieser „kein hoher Berg“ wäre. Außerdem könne es kein Tempel sein, da Hesekiel nur andeuten würde, das es einem Tempel ähnlich sei.

1. Wo wird der sehr hohe Berg sein, der in Hesekiel beschrieben wird?

Die Bibel (in Sacharia 14 Vers 4 – 5) kündigt eine zukünftige, geographische Veränderung in Jerusalem an. Wenn Jesus Christus wiederkommen wird, um den Tempel, den Hesekiel beschreibt, zu bauen. Dann wird eine geographische Änderung Jerusalems und Israels durch ein Erdbeben eintreten:

Sach 14,4 Und seine Füße werden an jenem Tag auf dem Ölberg stehen, der vor Jerusalem nach Osten zu liegt; und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten nach Osten und nach Westen hin zu einem sehr großen Tal, und die eine Hälfte des Berges wird nach Norden zurückweichen, die andere nach Süden.

Der Ölberg ist der benachbarte Berg zum Tempelberg. Wenn dieser in Mitleidenschaft gezogen wird, dann könnte sich der Tempelberg höchstwahrscheinlich ebenso verändern. Zum anderen kann der hohe Berg auch heißen, dass dieser Berg besonders erhaben ist, durch die Anwesenheit des Messias, auch wenn er nicht höher werden sollte.

Hesekiel 47 (Vers 1 –  12) beschreibt zudem einen Strom, der aus dem Tempel heraus fließen wird. Ebenfalls eine Änderung der Geographie in Jerusalem und Israel.

Diese Ereignisse stehen noch aus und müssen sich erst noch erfüllen. Hesekiel sah dies voraus. Der zukünftige Zionsberg könnte daher in Zukunft vielleicht höher sein als heute.

2. Handelt es sich in der Vision um einen Tempel oder eine Station?

Wie aus Hesekiel 43 hervorgeht, handelt es sich tatsächlich um den neuen Tempel:

Hes 43,10 Du aber, Menschensohn, beschreibe dem Haus Israel diesen Tempel, damit sie sich ihrer Missetaten schämen; und laß sie den Bau messen.

Der Tempel Israels durfte außerdem laut der Gesetzgebung Gottes nur auf dem Berg Zion, der auch Morija oder einfach Tempelberg genannt wird, in Jerusalem stehen. Nur dort durfte geopfert werden. Daher kann mit der Stadt und dem Tempel nur Jerusalem und Zion gemeint sein:

5Mo 12,11 Und so soll es sein: an den Ort, den der Herr, euer Gott, erwählt, um seinen Namen dort wohnen zu lassen, dorthin sollt ihr alles bringen, was ich euch gebiete: eure Brandopfer und eure Schlachtopfer, eure Zehnten und das Hebopfer von eurer Hand und all eure auserlesenen Gelübde[opfer], die ihr dem Herrn geloben werdet.

Wie man sieht, bringt Däniken das ganze Buch durcheinander, reißt dessen Botschaft aus dem Gesamtzusammenhang und lässt wichtige Details weg.
Was ist mit der Botschaft für Israel?
Was ist mit den Botschaften für die umliegenden Nationen?
Das Buch Hesekiel beschreibt zum einen, wie die Herrlichkeit des Herrn den alten Tempel verlässt, damit dieser zerstört werden kann und auch wurde, zum anderen wie ein neuer, zukünftiger Tempel gebaut werden wird, in den die Herrlichkeit des Herrn wieder einziehen wird. Der Kontext dabei liegt auf der Beziehung des Volkes Israels zum einen wahren Gott.
Während Däniken nur einige Teile dieser Botschaft herauspickt, vernachlässigt er die ganze Botschaft, die das Buch Hesekiel eigentlich beinhaltet, nur um seine These untermauern können.

Glauben Sie es nicht, dann lesen Sie einmal das ganze Buch Hesekiel, wie Herr Däniken es empfiehlt!

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Ein Gedanke zu „War der Prophet Hesekiel (Ezechiel) Zeuge einer UFO-Entführung, wie Erich von Däniken behauptet?“

  1. „Du hast die Wahl:
    1. Du kannst Dich an den Gott der Bibel wenden …

    oder

    2. Du kannst weiterhin an Außerirdische, Satan und seine Dämonen, glauben …“

    Meine Meinung ist, daß der Gott der Bibel ein Außerirdischer ist (siehe dazu Johannes 3:13), daß er der Satan ist (siehe dazu Johannes 3:14) und alle seine Anhänger Dämonen sind (siehe dazu Matthäus 15:24).

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