Warum ich weiterhin mein Schweineschmalzbrot esse

Es gibt wirklich nichts Neues unter der Sonne. Alles scheint nach bestimmten Grundsätzen und festgelegten Strategien zu funktionieren. Das Wirken Gottes genauso wie das Wirken Satans. Der Streitpunkt ist: Darf ich als Christ mein Schweineschmalzbrot ohne schlechtes Gewissen essen?

Heute morgen entdeckte ich ein neues Video im Netz, wo aus den fünf Büchern Mose zitiert wurde. Es ging um die Speisegebote, die Gott den Israeliten gegeben hat. Im Alten Bund durften die Israeliten nicht alles essen. Es gab reine (koschere) Tiere und unreine Tiere, die nicht zum Verzehr bestimmt waren. Das alles hatte sowohl eine praktische, wie auch geistliche Bedeutung. Im Neuen Bund gelten viele dieser Vorschriften jedoch nicht mehr. Eingeschränkt ist jedoch der Verzehr von Blut und erstickten Tieren, sowie Götzenopfer. Das gilt nach wie vor:

Apg 21,25 Was aber die gläubig gewordenen Heiden betrifft, so haben wir [ja] geschrieben und angeordnet, daß sie von alledem nichts zu befolgen haben, sondern sich nur hüten sollen vor dem Götzenopfer und dem Blut und vor Ersticktem und Unzucht.

Bei dem ersten Apostelkonzil in Jerusalem (HIER NACHZULESEN) wurde beschlossen, denn Heiden keine weitere Last aus dem Gesetz des Mose (613 Vorschriften) aufzuerlegen, als die darin genannten Dinge, die weiterhin wichtig waren.

Gott hat also nicht bestimmt, dass für die Gemeinde (im Gegensatz zum irdischen Volk Israel) die Speisevorschriften weiterhin gelten. Wir Christen dürfen alles essen. Bis auf die genannten Einschränkungen.

1Tim4,4 Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, wenn es mit Danksagung empfangen wird; 5 denn es wird geheiligt durch Gottes Wort und Gebet.

Schon die ganze Kirchengeschichte hindurch tauchten immer wieder Leute auf, die die Bibel verdrehten und alles durcheinanderbrachten. Auch heute ist das verstärkt der Fall. Das Einfache wird verkompliziert und das Komplizierte wird vereinfacht. Das war schon immer so und wird sich bis zur Entrückung der Gemeinde wahrscheinlich nie ändern. Im Neuen Bund geht es nicht mehr um das Gesetz des Mose, sondern um das Gesetz des Christus (Gal 6,2). Das Gesetz des Mose ist nicht falsch und wurde von Jesus Christus ausdrücklich erfüllt, aber wir müssen ihm nicht dienen (Gal 2,16). Aber Jesus wirkt in den Gläubigen durch den Heiligen Geist durch den Glauben (Röm 8,2). Jesus brachte etwas völlig Neues. Er brachte ein Neues Gesetz. Sein Gesetz. Und in diesem Gesetz ist mir ausdrücklich erlaubt mein Schweineschmalzbrot zu essen.

Ich bin von Natur aus ein Mensch, der es einfach haben will. Ich will nicht bei jeder Wurst nachforschen, welches Fleisch darin enthalten ist. Ich will auch ein gemischtes Hackfleisch kaufen dürfen, wenn das Rinderhackfleisch ausgegangen ist. Aber ich verzichte auf Blutwurst. Mit dieser Einschränkung kann ich leben.

Hebr 13,9 Laßt euch nicht von vielfältigen und fremden Lehren umhertreiben; denn es ist gut, daß das Herz fest wird, was durch Gnade geschieht, nicht durch Speisen, von denen die keinen Nutzen hatten, die mit ihnen umgingen.

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