Wer keinen Gott über sich hat, muss hart daran arbeiten, sein eigener Gott zu sein

DSCN0660 (Medium)Es gibt viele Menschen, die die Vorstellung, dass es einen Gott geben könnte, für absurd halten. Nein, es sind keine Verbrecher oder böse Menschen, verglichen mit anderen, die mehr auf dem Kerbholz haben. Es sind einfach nur Menschen, die an die Evolution und an den neuen wissenschaftlichen Atheismus glauben. Doch mit dieser Einstellung sind auch Probleme verbunden. Wer keinen Gott hat, der ist zum Ersten niemanden Rechenschaft schuldig, außer vielleicht dem Staat und seiner Familie. Zum Zweiten muss er für sich selbst die oberste Instanz sein, die ihn beurteilt.

Das bringt einige Probleme mit sich. Wenn wir annehmen, dass die Atheisten genauso gute Motive haben wie die anderen (denn ich glaube, dass die meisten Menschen gute Motive haben), dann müssen sie sich ungeheuer anstrengen, gut zu sein. Ich kenne viele Atheisten, die tun Gutes, sind freigiebig und sozial fair eingestellt. Sie leben besser als ich, der ich an Jesus Christus glaube. Das gebe ich gerne zu. Doch sie müssen hart dafür arbeiten. Sie haben niemanden, der sie auffängt, wenn sie einen groben Fehler machen. Und das tun wir alle. Sie haben niemanden, der geduldig mit ihnen ist, so wie Gott.

Da sie keinen Gott anerkennen, müssen sie alles, was sie tun, vor sich selbst rechtfertigen oder verurteilen. Das ist eine sehr große Last und schwere Aufgabe.

Jesus kam, um uns diese Last abzunehmen. Er übernahm die Verantwortung für uns am Kreuz. Er trägt auch die Verantwortung für die Menschen, die ihm nachfolgen. Er ist der Hirte – wir sind die Schafe. Ein Schaf ist nicht unbedingt ein intelligentes Tier und auch kein anmutiges, elegantes Tier. Ein Schaf ist voll und ganz auf die Pflege des Hirten angewiesen. Wenn der Hirte versagt, dann gehen die Schafe zu Grunde.

Lassen wir uns von Ihm führen! Er verliert keines Seiner Schafe:

Joh 10,11 Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe.

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