Wo hört Warnung auf, und wo fängt Rufmord an

654975_web_R_by_Dieter Schütz_pixelio.de
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Mir würden auf der Stelle mindestens zehn christliche Dienste und christliche Personen, die im allgemeinen Rampenlicht stehen, einfallen, deren Lehren und Einstellung ich kritisieren könnte. Auf der anderen Seite würden mir 20 Personen einfallen, die mich noch von früher kennen, die etwas Negatives über mich schreiben könnten. Ich denke, dass man nur lange genug im Leben eines jeden Menschen zu graben braucht, und man würde daraufhin schlimme Sünden aufdecken. Ich bin vorsichtig geworden, über bestimmte Menschen zu berichten, auch wenn sie schlimme Irrlehren verbreiten und dem Satan zuspielen.

Ja, es gibt christliche Persönlichkeiten, die im Rampenlicht der Allgemeinheit stehen und die total falsche Lehren verbreiten. Es gibt Gruppen und Menschenfänger, vor denen gewarnt werden muss. Eine dieser Personen war Alexander der Schmid:

2Tim 4,14 Alexander, der Schmied, hat mir viel Böses erwiesen; der Herr vergelte ihm nach seinen Werken!

Wir wissen nicht viel über diesen Alexander. Er wird höchstwahrscheinlich noch in 2Tim 4,14 erwähnt. Dieser Mann wurde namentlich genannt. Paulus wollte, dass auch die anderen Gläubigen wussten, wie er zu diesem Mann stand. Nicht nur die Christen zur Zeit des Paulus wussten das; nein, auch wir heute, die wir die Bibel haben, können das jetzt wissen. Alexander der Schmid, der kurz in der Bibel auftaucht, wurde tatsächlich verewigt. Als negatives Beispiel.

Heute ist das nicht anders. Das Internet vergisst nichts, so sagt man. Wer heute etwas ins Netz stellt, der muss damit rechnen, dass es nie wieder entfernt werden kann. Man kann diese Worte, Videos und Bilder nicht mehr zurücknehmen, außer man versucht das mit gewaltigem Aufwand.

Wir Christen müssen vorsichtig sein, was wir ins Netz stellen. Ich habe da auch schon meine Erfahrungen gemacht. Auf der einen Seite müssen wir vor Menschen und Gruppen warnen, die eine gefährliche Verführung darstellen; auf der anderen Seite müssen wir aufpassen, dass es keinen Falschen trifft. Denn in der Bibel steht auch:

Röm 14,4 Wer bist du, daß du den Hausknecht eines anderen richtest? Er steht oder fällt seinem eigenen Herrn. Er wird aber aufrecht gehalten werden; denn Gott vermag ihn aufrecht zu halten.

Hierzu gehört Weisheit. Wir sollten immer im Gebet den Herrn bitten, dass er uns leitet, das Richtige zu tun. Jesus Christus hilft uns zu unterscheiden, wo wir warnen müssen und wo es vielleicht nur einen Knecht trifft, der manche Dinge zwar anders sehen mag wie wir, aber trotzdem ein Kind Gottes ist.

Wie schnell ist eine Botschaft ins Internet gesetzt, die man nie wieder zurücknehmen kann? Wie schnell kann es zu Rufmord kommen? Wir müssen dabei echt vorsichtig sein und Jesus Christus bitten, dass er uns leitet. Wir dürfen nicht immer schweigen. Manchmal müssen wir deutlich warnen! Wir sollen aber auch nicht voreilig urteilen. HERR Jesus hilf uns, das eine vom anderen zu unterscheiden!

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